14.06.2026 – Steffen Schmid mit Rallye B Kadett auf der Rundstrecke
Ein Bericht von Markus Schmid:
Tolles Wochenende für Steffen Schmid bei der Youngtimertrophy auf dem Nürburgring.
Bei typischem Eifelwetter stand Steffen zum 1. Training mit Slicks (wie fast alle) am Vorstart. Beim Einfahren auf die Strecke begann es wie aus Kübeln zu schütten und nur wenige Teams wechselten noch auf Regenreifen. Das Rallye-Setup funktionierte Top und Steffen rasierte gleich die ganzen Topfahrer die ebenfalls auf Slicks unterwegs waren und lag auf P10 der Gesamtwertung und P 2 in der Klasse. Beim 2. Training war bestes Wetter – trocken. Mit P2 in der Klasse und der 8. Gesamtposition war eine solide Basis für die Startaufstellung gelungen. Zwei Rennen mit je 30 Minuten standen auf dem Programm. Im 1. Rennen gelang ein ordentlicher Start und Steffen konnte sich im Bereich P10 Gesamt einreihen, vor ihm der direkte Klassenkonkurrent Finke ebenfalls auf einem B Kadett unterwegs jedoch mit rund 50 PS mehr Motorleistung , in diesem Fahrzeug ist ein Querstrommotor verbaut. Trotzdem gelang es Steffen auf der Bremse zunächst vorbei zu gehen, er musste aber Finke im Verlauf des Rennens ziehen lassen. Mit Gesamt P8 und dem 2. Platz in der Klasse waren wir zwar zufrieden, aber unser Auto war nicht „on point“ und die gefahrenen Rundenzeiten waren auch ca. 2 Sekunden über der gefahrenen Qualizeit.

Für das Sonntagsrennen machten wir uns nochmal Gedanken und analysierten den aus unserer sicht eher schwachen Auftritt, auch wenn das erst das 3. Rennen von Steffen war. Wir bauten die Vorderachse um und änderten das Setup.
Beim Start zum 2. Rennen konnte Steffen direkt auf der Bremse die verlorenen Startplätze auf der Startgeraden wieder gut machen und ging auf P7 in die erste Runde. Das Auto funktionierte Top, bereits nach der 3. Runde fuhr Steffen auf der 3. Gesamtposition ein fehlerfreies Rennen. Er konnte nun auch permanent die Qualizeit fahren und sich dadurch immer weiter absetzen. Fisch und Nolte auf P1 und 2 konnten sich aber ebenfalls absetzen. Auf den letzten 2 Runden tauchte dann der mehrfache Gesamtsieger A. Remmele im C-Kadett im Spiegel auf, trotz Kampflinie konnte Steffen den erfahrenen Remmele nicht hinter sich halten und musste den 3. Gesamtrang 3 Kurven vor Schluss an den C-Kadettpiloten abgeben.
Zufrieden mit dem Ergebnis und der Performance im 2. Rennen, dem 1. Klassensieg sowie einem 4. Gesamtplatz traten wir die Heimreise an.
Vorschau:
Am 1. Juli Wochenende starten wir beim Rallye Supercup der Grabfeldrallye, eine in Deutschland einzigartige Veranstaltung mit 230 Teilnehmern. Hier sind die alten Gruppe H Autos noch zugelassen, dort sind mit sicherheit die schnellsten Autos am Start die es im nahen Ausland und Deutschland noch gibt.
m&s.s.
