Aktuelle SuperMoto-Termine 2017


  DatumUhrzeitVeranstaltung
Do.26. Jan. 19.00Abteilungsbesprechung SuperMoto,
im "Ristorante Del Gusto" auf dem VÜP
Do.30. März 17.00Trainingsbeginn SuperMoto auf dem VÜP
Sa.20. Mai 1. Öffentliches SuperMoto-Training auf dem VÜP
Info: Klaus Schlotterbeck, Tel: 0172-1025901 oder E-Mail
Sa.17. Juni 2. Öffentliches SuperMoto-Training auf dem VÜP
Info: Klaus Schlotterbeck, Tel: 0172-1025901 oder E-Mail
Sa.22. Juli entfällt Kein Öffentliches SuperMoto-Training auf dem VÜP
Sa.16. Sept 09.00 - 16.00 3. Öffentliches SuperMoto-Training auf dem VÜP
Info: Klaus Schlotterbeck, E-Mail

Stand: 23.06.2017

Supermoto im MCKT


SupermotoSupermoto, © hjl
Seit Mitte des Jahres 2008 gibt es im MCKT eine Supermoto-Gruppe mit etwa 50 Teilnehmern.
Trainiert wird während der Sommerzeit auf dem Verkehrsübungsplatz Birkhau (Lindorf) zwischen Kirchheim/ Teck und Nürtingen-Reudern.
Axel Simon
Stand 19.09.08

Berichte aus der Abteilung Supermoto des MCKT


08.10.2017 - Superbiker Mettet

Zum Saisonabschluss fand im Belgischen Mettet traditionell das weltweit größte Supermoto-Event statt mit Fahrern aus aller Welt, unter ihnen der 5-malige Weltmeister Thomas Chareyre, der nächstjährige MotoGP-Fahrer Xavier Simeon samt der beeindruckenden Avintia Hospitality sowie die deutschsprachigen Supermoto-Stars Markus Class, Markus Volz und Lukas Höllbacher (A).
Unser MCKT Vize-Weltmeiser aus 2016, Marc-Rainer Schmidt, Mettet-Sieger 2016, diesjähriger WM-Dritter und SWM-Werksfahrer konnte verletzungsbeding nicht in Mettet teilnehmen.
Haubensack im Superbiker Halbfinale gegen Höllbacher, © chr.b.
Welf Ernst, Niko Haubensack und Christof Bartsch hielten die MCKT Fahne in Belgien hoch. Am erfolgreichsten war dabei Niko Haubensack, der es schaffte, sich aus über 230 Fahrern in 5 Vorläufen für einen der wenigen Halbfinal-Plätze zu qualifizieren! Dort trat er gegen die gesetzten Top-Stars wie Chareyre, Höllbacher und Simeon an und schlug sich ausgezeichnet.
chr.b.

01.10.2017 - Supermoto DM-Finale am Harzring

Am letzten September-Wochenende fand auf dem Harzring bei Aschersleben in Sachsen-Anhalt das Finale der diesjährigen deutschen Supermoto Meisterschaft statt. Vom MCKT nahmen sechs Fahrer an der Veranstaltung teil.

Einsteigerklasse S5

In der Einsteigerklasse S5 waren mit Nathalie Simon und Daniel Konkol zwei MCKT-Vertreter dabei. Beide fuhren am Harzring nach St. Wendel ihr erst zweites Supermoto-Rennen. Im verregneten Warm-Up ohne Offroad bewiesen beide ihr Potenzial und fuhren in die Top Ten.
Nathalie Simon in Action, © AUI-PHOTOGRAPHY
Dani Konkol im Offroad, © AUI-PHOTOGRAPHY

In den beiden Rennläufen kämpfte Dani um den Anschluss an die Top 20 und belegte schließlich Rang 26 und 25 von über 30 Startern. Nathalie gelangen jeweils gute Starts doch in den darauf folgenden Runden musste sie im Offroad einige ihrer Kontrahenten ziehen lassen und landete auf den Plätzen 31 und 28.

Amateuretrophy S4

Florian „Kurt“ Rau hängt Nils ab, © AUI-PHOTOGRAPHY
In der Klasse S 4 traten beim DM-Finale die schnellsten 20 Fahrer aus dem Süden gegen die schnellsten 20 aus dem Norden an. Florian Rau vom MCKT qualifizierte sich im starken Fahrerfeld auf Platz 23. Wie immer gelangen ihm in beiden Rennen gute Starts und er fuhr nach vorne in die Punkteränge, wo er in spannende Kämpfe verwickelt war. Im ersten Rennen fiel er gegen Rennende wieder auf Rang 24 zurück, im zweiten Rennen konnte er Platz 20 behaupten und sich gegen den sonst famosen Nils Koch durchsetzen ;-).

Ü40-Cup

In der Ü40-Klasse qualifizierten sich Christof Bartsch, Axel Simon und Welf Ernst in der zweiten und dritten Startreihe auf den Plätzen 5, 9 und 11. Besonders stark war hier die Leistung von Axel Simon, der zuletzt eine Verletzungspause einlegen musste, zum ersten Mal auf dem Harzring antrat und das freie Freitagstraining nicht wahrnehmen konnte.
Axel Simon gibt Gas, © AUI-PHOTOGRAPHY
Christof Bartsch #15, © AUI-PHOTOGRAPHY

In der Ü40 Klasse war mit Dirk Spaniol eine Supermoto-Legende als Gaststarter mit dabei. Vor wenigen Monaten trat Spaniol als Top Ten Fahrer der S1 Klasse in St. Wendel zurück.
Christof Bartsch, © AUI-PHOTO.
Doch schon kurze Zeit später kribbelte es offenbar wieder. Spaniol fuhr souverän Bestzeit stellte sich in den Rennen jedoch immer in die letzte Startreihe, um anschließend durch das Feld zu pflügen. Allerdings hinderten ihn ein Sturz auf einem Ölfleck und die starke Gegenwehr von Chris Klipfel trotz schnellsten Zeiten am Sieg.
Christof Bartsch vom MCKT gelangen am Harzring ausnahmsweise gute Starts und er kehrte aus der ersten Runde jeweils als Dritter zurück. In Lauf eins musste er lange gegen den bis dahin Meisterschaftsvierten Lutz Hölig kämpfen, in Lauf zwei gegen Carsten Kögel.
Beide Male blieb Bartsch fehlerfrei und konnte sich gegen Rennende etwas absetzen und sich den letzten Platz auf dem Podium hinter Klipfel und Moes sowie 40 Meisterschaftspunkte sichern.
Welf Ernst fliegt in den Offroad, © AUI-PHOTOGRAPHY
Welf Ernst zeigte ein starkes erstes Rennen und fuhr von Startplatz 10 auf den 7. Rang nach vorne, im 2. Durchgang bei kalt-feuchten Bedingungen hatte er mit Grip-Problemen zu kämpfen und wurde so elfter. Axel Simon fiel von seinem 9. Startplatz jeweils etwas zurück und musste sich dann wieder nach vorne kämpfen. Mit Platz 11 und 12 (bereinigt um den außerhalb der Wertung fahrenden Spaniol).
Danke wie immer an den Fotografen Marcus Auwärter von AUI-PHOTOGRAPHY !!!
chr.b.

16.09.2017 - Öffentliches Supermoto Training

Am Samstag fand das 3. und letzte öffentliche Supermoto Training des MCKT in 2017 statt. Das Fahrerlager war wieder dicht gefüllt, was aufgrund der wechselhaften Wetterbedingungen in den Tagen zuvor nicht zu erwarten war. Es gingen weit über 50 Teilnehmer an den Start.
#171 Jochen mit vollem Einsatz, © ks
Traditionell wurde das Training wieder mit 4 Gruppen von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr durchgeführt. Trotz der Wetterkapriolen der letzten Tage war der Offroad befahrbar, wenn er auch bei den ersten 2 Durchgängen den Teilnehmer schon einiges abverlangte.
Immer wieder nutzen aktive Fahrer die MCKT-Veranstaltungen als Training. Mit am Start war dieses Mal z. B. der 14-jährige Kevin Zambrano #5, der aktuell in der ADAC Supermoto Trophy Junioren auf Platz 2 liegt.
Besonders erfreulich war, dass trotz ein paar Ausrutscher das Rote Kreuz den ganzen Tag das Training in aller Ruhe anschauen konnte. Sie hatten keinen Einsatz zu verbuchen.
#86 Andy mit Huskypower, © ks
#5 Nachwuchspilot Kevin, © ks
Zum Jahresabschluss gab es wieder von den Teilnehmer einstimmig ein großes Lob für die gelungenen Veranstaltungen in 2017. Anfang Februar werden die Termine für 2018 feststehen und bekannt gegeben.
Den ganzen Tag wurde für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Zuschauer durch die Vereinsgaststätte "Ristorante Del Gusto" gesorgt.

Die Bilder wurden dieses Mal vom MCKT selber "geschossen" und stehen HIER zur Verfügung, E-Mail-Kontakt: sportleiter@mckt.de.
ks

Vorschau: 16.09.2017 - Öffentliches Supermoto Training

Flyer
Infos, Ausschreibung und Anmeldung
hier zum Download

Am Samstag den 16.09.2017 findet wieder ein öffentliches Supermoto Training des MCKT auf dem Verkehrsübungsplatz Birkhau statt. Trainiert wird in 4 Gruppen von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr.
Offroad, © Attilla Etike
Die Streckenführung und insbesondere der Offroadanteil werden sicher wieder alle Teilnehmer begeistern.
Über den ganzen Tag wird für das leibliche Wohl vom MCKT und durch die Vereinsgaststätte "Ristorante Del Gusto" gesorgt.
hjl

18.06.2017 - Ü40-Cup im Rahmen der Belgium Masters in Bilstain

Nur eine Woche nach dem Meisterschaftslauf in Großenhain ging es am 18. Juni für die Ü40-Fahrer weiter nach Belgien, wo im Rahmen der Traditionsveranstaltung "Belgium Masters" 2 weitere Wertungsläufe durchgeführt wurden.
Mit Welf Ernst und Axel Simon waren 2 MCKT-Vertreter am Start in Belgien.
Für Welf verlief die Rennvorbereitung nicht nach Plan, denn die Ersatzteillieferung für seine Kawa kam nicht rechtzeitig an. Aber da man sich im Ü40 Cup hilft, sprang er kurzerhand auf ein Leihmotorrad von Lars Dicke, der verletzungsbedingt nicht antreten konnte. Welf kam mit dessen Husqvarna glänzend zurecht und qualifizierte sich im Zeittraining auf dem 4. Startplatz gleich mal für die erste Reihe.
Auch Axel Simon landete mit dem 9. Platz in den Top Ten der Qualifikation.
Während Eike Moes in Abwesenheit von Meisterschaftsleader Jung jeweils souveräne Siege einfahren konnte, wurden Ingo Ruh und Martin Hensellek in beiden Läufen Zweiter und Dritter.
Welf Ernst, der am Start 2 Ränge abgeben musste, konnte sich in den 20 Minuten langen Rennläufen wieder von 6 auf 4 nach vorne fahren und kam sogar in Schlagdistanz zu Hensellek, der seinen Platz 3 jedoch routiniert verteidigte. Axel Simon konnte seinen 9. Startplatz auch im Rennen verteidigen, jedoch aufgrund eines Gaststarters sogar 13 Punkte für Platz 8 mitnehmen.
Im 2. Lauf schnupperte Welf erneut bis zur Zielflagge am 3. Podestplatz, doch am Ende musste er knapp mit Platz 4 vorlieb nehmen. Erneut sprang ein Pokal nebst Schampusflasche heraus!
Axel Simon zeigte im zweiten Lauf, dass er mit einem guten Start, der diese Saison sonst selten gelang, einige Plätze weiter vorn mitfahren kann und lag bis zur letzten Runde auf dem sechsten Platz. Dann nahm er sein Herz in beide Hände und setzte im Offroad das entscheidende Manöver gegen Jochen Schulz und eroberte sogar den hervorragenden fünften Platz und durfte sich dafür ebenfalls einen Pokal überreichen lassen.
Welf (links) und Axel (rechts) bei der Siegerehrung, © Bike-x-Press
Das nächste Rennen findet dann mit größerer MCKT-Beteiligung am 29./30.Juli in Schaafheim statt.
Danke wie immer an den besten SuperMoto-Fotografen Marcus Auwärter von AUI-PHOTOGRAPHY !!!
chr.b.

17.06.2017 - Öffentliches Supermoto Training

Am Samstag den 17.06.2017 fand das 2. öffentliche Supermoto Training des MCKT auf dem Verkehrsübungsplatz Birkhau statt. Das Fahrerlager war wieder komplett gefüllt, es gingen 65 Teilnehmer an den Start.
Flyer
Infos, Ausschreibung und Anmeldung
hier zum Download

Traditionell wurde das Training mit 4 Gruppen von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr durchgeführt. Bei optimalem Wetter wurde natürlich dieses Mal auch wieder der Offroad befahren, diesmal in Verbindung mit einer weiteren Streckenvariante.
Es wurden wieder viele Bilder geschossen, die HIER zur Verfügung stehen. (vielen Dank an Attilla).
Alle Teilnehmer freuen sich schon auf das nächste Training am 16.09.2017, und dann hoffentlich mit Offroad und einer weiteren Streckenvariante.
Asphalt und Offroad, © Attilla Etike
Über den ganzen Tag wird für das leibliche Wohl vom MCKT und durch die Vereinsgaststätte "Ristorante Del Gusto" gesorgt.
ks

11.06.2017 - Deutsche SuperMoto-Meisterschaft Ü40 Cup in Großenhain

Am 11. Juni fanden im Rahmen der Internationalen Deutschen Meisterschaft, die von Markus Class dominiert wurde, 2 Läufe des Ü40-Cups statt. Im Vorjahr wurde die Großenhainer Strecke komplett umgestaltet und so galt es für Miro Trivuncevic und Christof Bartsch erstmal, die neue Strecke kennenzulernen, während Welf Ernst und Axel Simon auf ihre Vorjahreserfahrung zurückgreifen konnten.
Nach den üblichen 2 freien Trainings stand am Samstagnachmittag bei bestem Wetter das Zeittraining an. Dort konnten sich mit Christof Bartsch (Platz 5) und Welf Ernst gleich 2 MCKT-Piloten für die zweite Startreihe qualifizieren. Axel Simon und Miro Trivuncevic landeten in Reihe 3 und 4 auf den Startplätzen 11 und 15.
In Lauf 1 konnte Bartsch davon profitieren, dass Seriensieger Steffen Jung Kupplungsprobleme hatte und der Trainingsdritte Lutz Hölig einen Frühstart hinlegte und somit eine Stop&Go-Strafe absitzen musste. Bartsch fuhr somit bis zur letzten Runde auf Rang 3, als ihn Hölig in der Schikane vor Start und Ziel ausbremste. Jedoch war Hölig etwas zu spät auf der Bremse, musste einen weiten Bogen fahren, was Bartsch direkt ausnutzen konnte und auf Rang 3 über die Ziellinie fuhr.
Welf Ernst (211) auf der Jagd, © AUI-PHOTOGRAPHY
Bartsch (15) beim Überholen, © AUI-PHOTOGRAPHY

Welf Ernst hatte einen harten Fight mit mehrmaligen Positionswechseln mit Frank Hauser, den er für sich entscheiden konnte. Am Ende lief er noch stark auf den mit Problemen kämpfenden Jung auf, konnte diesen jedoch nicht mehr von dem fünften Platz verdrängen und wurde sechster.
Axel Simon hatte Pech am Start und musste sich aus dem hinteren Feld wieder nach vorne kämpfen und wurde schließlich 13. Kurz dahinter landete Miro Trivuncevic auf Platz 16. Somit wurden alle MCKT-ler mit Punkten belohnt.
Axel Simon (97) in Schräglage, © AUI-PHOTOGRAPHY
Miro (19) mit Highspeed unterwegs, © AUI-PHOTOGRAPHY

Im 2. Lauf wurde Bartsch in der ersten Kurve von einem Kontrahenten, der sich verbremst hatte, von der Strecke abgedrängt und war daher nur noch 10. In spannenden Zweikämpfen musste er sich gegen Reichert, Hauser, Stiem und Vereinskollegen Welf Ernst durchsetzen, um auf Platz 5 nach vorne zu kommen. Welf belegte in der gleichen Kampfgruppe den siebten Platz.
Axel Simon und Miro Trivuncevic landeten mit Rang 14 und 17 beide erneut in den Punkten.
Welf (211) und Christof (15) im Zweikampf, © AUI-PHOTOGRAPHY
und bei der Siegerehrung, © AUI-PHOTOGRAPHY

Alle Bilder wurden vom SuperMoto-Fotografen Marcus Auwärter von AUI-PHOTOGRAPHY aufgenommen.
chr.b.

20.05.2017 - Öffentliches Supermoto Training

Infos, Ausschreibung und Anmeldung
hier zum Download

Am Samstag den 20.05.2017 fand ein öffentliches Supermoto Training des MCKT auf dem Verkehrsübungsplatz Birkhau statt.
Das Fahrerlager war wieder komplett gefüllt, traditionell wurde das Training mit 4 Gruppen von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr durchgeführt. Leider konnte dieses Mal der Offroad aufgrund der heftigen Regenfälle in den Tagen davor nicht befahren werden.

Es wurden wieder viele Bilder der Teilnehmer geschossen, die HIER zur Verfügung stehen. (vielen Dank an Attilla).
leider ohne Offroad, © Attilla Etike
Einen kleinen Ausrutscher gab es auch, dieser endete glücklicherweise nur mit Prellungen.
Alle Teilnehmer freuen sich schon auf das nächste Training am 17.06.2017, und dann wieder hoffentlich mit Offroad!
Über den ganzen Tag wurde für das leibliche Wohl vom MCKT und durch die Vereinsgaststätte "Ristorante Del Gusto" gesorgt.
k.s.

12.03.2017 - Die MCKT-ler beim letzten SuperMoto in Saarbrücken

Eíne Ära geht zu Ende

Am 11. und 12. März fand im Rahmen der Motorrad-Messe Intermoto das erste Supermoto-Rennen der Saison 2017 statt und wohl das letzte auf dem traditionellen Gelände. Das Messegelände soll abgerissen werden, daher steht der Austragungsort in 2018 wohl nicht mehr zur Verfügung.
Bei sonnigem Wetter an beiden Tagen gingen 5 Teilnehmer des Motorsportclubs Kirchheim/Teck mit ca. 150 Konkurrenten an den Start. Die Rennen in der Klasse Open mit Teilnehmern aus der Inter-DM (S1) und den Klassen S2 und S3 wurde dominiert vom saarländischen Lokalmatador Markus Volz, der beide Rennen und die Gesamtwertung deutlich vor Jan Deitenbach und Dirk Spaniol gewinnen konnte.
Die frühere Amateure-Trophy, die zwischenzeitlich T4 hieß, wurde erneut umbenannt und heißt jetzt S4.
Die Klassen-Bezeichnungen sind in 2017 wie folgt:
S1 – Internationale Deutsche Meisterschaft
S2 – Nationale Deutsche Meisterschaft (vormals N2)
S3 – Deutscher Supermoto Cup (vormals P3)
S4 – Amateure-Trophy (vormals T4, aufgeteilt in Nord und Süd)
S5 – Einsteiger-Klasse (vormals E5, keine Serie/Meisterschaft, nur Einzelrennen)

Klasse S4 Süd

In der S4-Klasse war mit Florian Rau nur ein MCKT-Fahrer vertreten. Für den 2 m kleinen "Rennfloh" war es erst das dritte SuperMoto-Rennen und die Saarbrücken-Premiere. Saarbrücken ist eine außergewöhnliche Strecke, da sie kaum Asphalt beinhaltet, sondern Knochensteine, Hallen-Betonboden, Schotterpassagen und eine mit Erde bedeckte Treppenabfahrt.
Florian Rau am Gas ..., © AUI-PHOTOGRAPHY
Aufgrund der kurzen und schmalen Strecke sind in Saarbrücken nur 24 Fahrer zugelassen, daher mussten sich die S4-Fahrer aus 2 Halbfinal-Gruppen für das Finale qualifizieren. Vom 14. Startplatz gelang Flo ein Top-Start und eine gute erste Runde, die ihn direkt auf Platz 7 brachte. Durch Probleme der Konkurrenten war er in der 3. Runde bereits 5. und die direkte Finalqualifikation schien nur noch Formsache. Doch im Kampf mit den von hinten drückenden Mitstreitern ging Rau kurz zu Boden und fiel auf Platz 10 zurück, der gerade noch für die Finalqualifikation reichen würde. Diesen Platz verteidigte er hartnäckig bis zur letzten Kurve. Dort konnte er nach schlechter Linienwahl zu spät ans Gas gehen und wurde mit einer 1/10 Sekunde Rückstand Elfter.
Am Sonntag stand dann das B-Finale an und die letzte Chance, sich über den Umweg noch für das Finale zu qualifizieren. Rau setzte seinen 2. Startplatz erneut in einen guten Start um und war das ganze Rennen auf Platz 2 unterwegs. Obwohl es am Ende nochmal eng wurde, blieb er dieses Mal fehlerfrei und durfte als zweiter des B-Finales in die letzte Startreihe das A-Finales aufrücken.
Florian Rau in der Luft, © AUI-PHOTOGRAPHY
Im großen Finale wurden für die ersten 20 Fahrer Meisterschafts-Punkte verteilt. Vom 22. Startplatz konnte Flo einige Plätze gut machen und befand sich locker in den Punkten. Mit nachlassenden Kräften kam Rau in der Schotterspitzkehre nach ausgefahrenen Offroad leider erneut zu Sturz und fiel auf den 23. Platz zurück. Am Ende konnte er nochmal Boden gut machen und landete schließlich auf Platz 21, nur eine Sekunde hinter einem möglichen ersten Meisterschaftspunkt. Es wird wohl nicht mehr lange dauern bis es klappt!
Sieger der Klasse S4 wurde Tobias Wirtherle vor Max Dupont und Tomas Schlett.

Klasse Ü40

In der Ü40-Kategorie wurde in Saarbrücken zwar "nur" ein Show-Rennen durchgeführt, aber trotzdem schenkten sich die "alten Herren" wie immer keinen Zentimeter. Der MCKT war gleich mit 4 Fahrern im 20 Mann starken Feld dabei.
Welf Ernst war nach gutem Wintertraining von Anfang an stets unter den Top 4 zu finden und qualifizierte sich damit auch zum ersten Mal für die erste Startreihe! Christof Bartsch kam Anfangs nicht so gut zurecht und verpasste die ersten 5 Minuten des Zeittrainings, schließlich landete er dort auf Platz 7 und somit in Reihe 2. Axel Simon kam mit seiner neuen TM gut zu recht aber leider im Training zu Sturz und war etwas gehandicapt von Schmerzen in der Hand. Trotzdem reichte es für den 11. Startplatz und die Top Ten konnten anvisiert werden. Miro Trivuncevic ging im Training am Ende der Start-Ziel-Geraden ebenfalls zu Boden und qualifizierte sich im dichten Fahrerfeld auf Platz 16.
Im ersten Rennen konnten sich wie erwartet die Top 3 leicht von dem Verfolgerfeld absetzen, dahinter balgten sich Welf Ernst, Ingo Roh und Christof Bartsch um den 4. Platz. Zwischendurch konnte Bartsch an Ruh vorbei auf Platz 5 gehen, nach einem Ausritt beim Angriff auf Ernst, musste er Ruh wieder passieren lassen.
Welf Ernst verteidigt P4, © AUI-PHOTOGRAPHY
Axel bei der Aufholjagd ., © AUI-PHOTOGRAPHY

Welf verteidigte mit Routine und Cleverness souverän seinen 4. Platz bis ins Ziel und durfte somit sein bisher bestes Ü40-Ergebnis feiern.
Bartsch konnte wieder zu Welf und Ingo Ruh aufschließen und kam knapp hinter ihnen auf Platz 6 ins Ziel.
Axel Simon fiel im Startgetümmel auf den letzten Platz zurück und kämpfte sich auf der engen Strecke Position um Position bis auf Platz 13 nach vorn.
Miro Trivuncevic kämpfte mit 2 Gegnern um den 14. Platz, ließ nach dem Trainingssturz jedoch Vernunft walten und begnügte sich mit Rang 16.
Bartsch landete auf P4, © AUI-PHOTOGRAPHY
Im 2. Rennen gelang Bartsch ein besserer Start und er konnte sich an Ruh vorbei direkt neben MCKT-Kollege Welf Ernst setzen. Der hatte leider Pech und sein Motor ploppte nach der ersten Kurve bei der Einfahrt in den Offroad aus. Bartsch lag Anfangs in einer 4er-Kampfgruppe hinter Zielinski auf Platz 5, konnte diesen nach einigen Runden überholen und schließlich den vierten Platz vor Ingo Ruh ins Ziel bringen.
Welf Ernst musste seine Kawasaki noch 2 weitere Male antreten und hatte dadurch einige unterhaltsame Fights im Mittelfeld und wurde am Ende 12.
Axel Simon hatte ein starkes Rennen, dass ihn auf den 9. Platz nach vorne brachte, somit war das Top 10-Ziel erreicht.
Auch Miro konnte sich im 2. Lauf steigern, war wieder in der gleichen Kampfgruppe, aber dieses Mal 2 Plätze weiter vorn auf Rang 14.
Welf (211) im Drift, © AUI-PHOTOGRAPHY
Miro Engelsgleich mit Bella Macchina, © AUI

Die Top 3 der Ü40-Klasse waren in beiden Läufen Doppelsieger und Dominator Steffen Jung vor Harro Wirtz und Eike Moes, die sich jeweils einen Zweikampf von Start bis ins Ziel lieferten. Abgesehen von kleinen Blessuren und ein paar verbogenen Lenkern war es ein Spitzen-Wochenende für die MCKT-Piloten und ein schöner Saisonauftakt bzw. eine schöne Abschlussveranstaltung in Saarbrücken.
Weiter geht es am 22./23. April in Harsewinkel, wo auf der spektakulären Strecke inklussive Sandbahn-Kurve alle Klassen um Meisterschaftspunkte fahren.
Danke wie immer an den weltbesten SuperMoto-Fotografen Marcus Auwärter von AUI-PHOTOGRAPHY !!!
chr.b.

26.01.2017 - SuperMoto Abteilungsversammlung

Axel Simon, © mckt
Am 26. Januar fand die diesjährige Abteilungsversammlung der Supermoto-Fahrer statt. 22 Aktive nahmen daran teil, um wichtige Informationen für die kommende Saison zu erfahren und die Trainingsregularien zu besprechen. Von der Vorstandsschaft des MCKT waren auch vier Mitglieder anwesend. Die Versammlung begann wie jedes Jahr mit einem gemeinsamen Essen, das vom Pächter der Vereinsgaststätte "Ristorante Del Gusto" serviert wurde.
Der Abteilungsleiter Axel Simon begrüßte die Anwesenden und gab einen kurzen Rückblick über die abgelaufene Saison. Er erläuterte die Wichtigkeit der Haftungsverzichts-Erklärungen und bat auch um bessere Absprache beim Streckenaufbau.
Die Wahl des Abteilungsleiters ging schnell, da Axel Simon sich weiterhin zur Verfügung stellte, als Stellvertreter wurde Christof Bartsch gewählt.
Zur Verbesserung der Sicherheit und des Trainingsablaufs wird in diesem Jahr mit Zeljko Durdevic ein "Phonmessungsbeauftragter" und mit Dominik Ziegele ein "Offroad-Verantwortlicher" eingesetzt.
hjl

18.09.2016 - Marc-Reiner Schmidt, Supermoto Vizeweltmeister

Marc-Reiner Schmidt, © M-R.S.

Wir haben ihn unter uns, den Supermoto Vizeweltmeister 2016

Der MCKT gratuliert seinem Clubmitglied, Marc-Reiner Schmidt, zu dessen Supermoto Vizeweltmeisterschaft 2016.
Er sicherte sich in Castelletto di Branduzzo durch einen sensationellen Laufsieg im Lauf 2 die Vizeweltmeisterschaft.
k.s.

10.09.2016 - Öffentliches Supermoto Training

Ausschreibung
und Infos:
Am Samstag den 10.09.2016 fand das öffentliche Supermoto Training des MCKT auf dem Verkehrsübungsplatz Birkhau statt. Das Fahrerlager platzte wieder aus allen Nähten, mit 66 Teilnehmer hatten wir an diesem heißen Tag nicht gerechnet. Trainiert wurde wieder in 4 Gruppen von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr.
Auch dieses Mal hatte wir ein paar kleine Ausrutscher, die aber alle harmlos endeten. Da wir aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse bereits 2 Training absagen mussten, hatten wir uns für die "Traditionelle Strecke" endschieden, was in Verbindung mit dem Offroad alle wieder begeisterte.
Es wurden wieder viele Bilder von den Teilnehmer geschossen, die HIER zur Verfügung stehen. (vielen Dank an Attila).

Über den ganzen Tag wurde für das leibliche Wohl vom MCKT und durch die Vereinsgaststätte "Ristorante Del Gusto" gesorgt.
k.s.

22.05.2016 - Deutsche SuperMoto Meisterschaft 2016

2. Lauf in Sankt Wendel

Bei herrlichem Wetter fand am 21. Und 22. Mai der 2. Lauf zur Deutschen SuperMoto-Meisterschaft statt. Der MCKT war mit einer Rekord-Teilnehmerzahl mit 10 Fahrern am Start. In der Internationalen S1-Klasse machte Steffen Schmid einen Gaststart.
In der Amateure-Trophy Süd (T4-S) waren mit Niko Haubensack, Zeljko Durdevic, Miro Trivuncevic und Florian Rau 4 Fahrer des MCKT vertreten.
Ebenfalls mit 4 Startern trat der MCKT im Ü40-Cup an: Axel Simon, Welf Ernst, Frank Deile und Christof Bartsch gingen hier auf Punktejagd. In der Einsteigerklasse E5 war der MCKT mit Nati Beck vertreten.
IDM-S1
Steffen Schmid, der in diesem Jahr nicht mehr die komplette Saison bestreitet, sondern nur vereinzelte Gaststarts, zeigte, dass er trotz weniger Training immer noch gut mit den schnellen Jungs mithalten kann und belegte unter 24 Startern den 12. Platz im Qualifying.
Im ersten Rennen war die erste Runde nicht perfekt und Steffen verlor einige Plätze. Am Ende von Lauf 1 kam Steffen auf den 17. Platz. Im 2. Rennen kämpfte Steffen bis 3 Runden vor Schluss gegen Banholzer und Albrecht um einen Top Ten Platz, fiel dann aber in den letzten beiden Runden auf den 15. Platz zurück.
Steffen Schmid im Drift und...
© Aui-Photography
... in der Startaufstellung
© Karsten Huber

Amateur-Trophy T4-Süd
In der stark besetzten Amateurklasse verpasste MCKT-Fahrer und Mitfavorit Niko Haubensack mit Platz 5 nur knapp die erste Startreihe. Zeljko Durdevic, Miro Trivuncevic und Florian Rau qualifizierten sich im Mittelfeld zwischen den Plätzen 24 und 30.
Im ersten Rennen am Samstagabend kämpfte Haubi immer in der Spitzengruppe um einen Podestplatz. In der vorletzten Runde lag er noch auf dem 3. Platz, musste diesen aber in der letzten Runde abgeben. Mit dem vierten Platz konnte Haubensack aber noch wichtige 18 Zähler für die Meisterschaft verbuchen. Florian, Miro und Zeljko hatten mit Ihren Gegnern und untereinander viele Positionswechsel und kamen schließlich hintereinander auf den Plätzen 27 (Rau), 28 (Trivuncevic) und 29 (Durdevic) ins Ziel.

Haubi am Ende der Zielgeraden
© Aui-Photography
Miro auf seiner Aprilia
© Karsten Huber

Zeljko beim Sprung
© Aui-Photography
Florian nicht auf "Kindermotorrad"
© Karsten Huber

Im zweiten Durchgang am Sonntag gelang Haubensack erneut ein guter Start und so konnte er sich direkt in der Spitzengruppe festsetzen. Während vorne der 14 jährige Christopher Robert auf seiner 250er Maschine davon fuhr, kämpfte dahinter eine Fünfergruppe um die Ränge 2-6. Am Schluss konnte sich Niko den verdienten Podestplatz mit Rang 3 sichern und gemeinsam mit seinen Kids den Sektkorken knallen lassen. Zeljko Durdevic konnte sich im 2. Lauf deutlich steigern und 2 Sekunden pro Runde schneller fahren. Lohn dafür war ein Punkt für Platz 20. Florian Rau und Miro Trivuncevic lieferten sich erneut einen Zweikampf und landeten auf den Plätzen 27 und 28.

Haubi bei der Siegerehrung
© Karsten Huber
Miro engelsgleich
© Aui-Photography

Zeljko gibt Gaaas
© Karsten Huber
Flo (80) hält Miro (7) in Schach
© Karsten Huber

Ü40-Cup
Im Ü40 Cup war der Spaß für 2 MCKT-Vertreter leider schnell vorbei: Frank Deile musste mit Fieber nach den Trainings die Segel streichen. Christof Bartsch stürzte im ersten Freien Training auf der stark bewässerten Strecke und kugelte sich die Schulter aus. Der Versuch, 6 Stunden später im Qualifying nochmals anzugreifen, zeigte, dass es nicht wirklich Sinn machte und Bartsch gab auf.

Welf in Schräglage
© Aui-Photography
Axel beim Anbremsen
© Aui-Photography

Im Training waren Frank Deile (103) und ..
© Aui-Photography
Christof Bartsch (15) noch mit dabei
© Aui-Photography

Die verbliebenen zwei MCKT'ler lieferten ein starkes Qualifying ab und landeten beide unter den Top Ten: Welf Ernst in der 2. Reihe auf Platz 7 und Axel Simon mit einer Zehntelsekunde und drei Plätzen dahinter auf dem 10. Rang.
Welf (211) in der Startkurve direkt vor Axel (97)
© Karsten Huber
Im ersten Rennen war für beide die erste Kurve suboptimal und Welf und Axel verloren einige Plätze. Anschließend kämpften beide dann das ganze Rennen in einer Sechsergruppe um den elften Platz. Den Fight konnte Welf schließlich für sich entscheiden. Axel wurde guter 15.
Im 2. Rennen lief der Start besser und Axel und Welf konnten ihre guten Positionen behalten. Welf kämpfte gegen Rennende mit dem starken Briten Phil Gee um Platz sechs und belegte den tollen 7. Platz. Axel lief am Ende auf Martin Hensellek auf, und landete knapp hinter ihm auf dem 9. Platz.
E5-Klasse
In der E5-Klasse qualifizierte sich Natalie Beck auf dem 9 Startplatz, wobei sie die 2 Reihe nur um 1/100 Sekunde verpasste. Ein guter Start brachte sie schnell auf Platz 5 nach vorne, doch leider stürzte Nati im Offroad. Da ihre Husqvarna nicht direkt wieder ansprang, verlor Beck viel Zeit.
Nati bei der "Gartenarbeit"
© Karsten Huber
Sie konnte sich nicht direkt für das große Finale qualifizieren, sondern musste in den Hoffnungslauf. Von Startplatz 13 fuhr Nati in der ersten Kurve auf Platz 5 nach vorne, war nach dem Offroad Dritte und nach der ersten Runde bereits in Führung. Im Anschluss vergrößerte Nati ihren Vorsprung und gewann souverän. Als Siegerin des Hoffnungslaufs durfte sie von Startplatz 33 am A-Finale teilnehmen. Auch dort fuhr sie ein starkes Rennen, machte 15 Plätze gut und landete auf Platz 18.
ch.b.

14.05.2016 - KEIN Öffentliches Supermoto Training

Aufgrund von den schlechten Wettervorhersagen wurde das 1. offene Supermoto Training am 14.05.2016 abgesagt.

Wir konnten unter diesen Bedingungen leider den Teilnehmern keine Veranstaltung bieten, wie sie sein sollte - immer eine neue Streckenvariante insbesondere unter der Einbindung des Offroad Bereichs, der einfach zum Supermoto dazu gehört.

Der nächste Termin ist am 23.07.2016
Klaus Schlotterbeck
-Sportleiter-

17.04.2016 - Deutsche SuperMoto Meisterschaft 2016

1. Lauf der SuMo IDM in Harsewinkel

Am 16. und 17. April fand auf der Traditionsrennstrecke im ostwestfälischen Harsewinkel der Saisonauftakt in der Internationalen Deutschen SuperMoto-Meisterschaft statt. Das besondere an der Strecke ist, dass ein Teil eines großen Sandbahnovals genutzt wird, kombiniert mit der Kartbahn, die im Infield des Ovals liegt und einem kurzen Offroad-Teil mit Table. Der Wettergott bot das volle Programm auf und hatte von Kälte bis T-Shirt-Temperaturen und von trocken über feucht bis sehr nass alles dabei.
Für die Zuschauer ist die Strecke äußerst attraktiv, weil sie sich von den Stadion-Tribünen zum einen komplett einsehen lässt und zum anderen, weil es in jedem Rennen viele Überholmanöver und spannende Kämpfe gibt.
Drei MCKT-Fahrer nahmen die über 500km weite Reise auf sich, da auch die Ü40-Klasse in Harsewinkel den ersten Wertungslauf durchführte. Die Klasse T4 Süd, in welcher viele der MCKT-Piloten antreten, war nicht am Start. In den Klassen N2, P3 und T4Nord waren keine Teilnehmer des MCKT vertreten.
Von den vier eingeschriebenen Ü40-Fahrern des MCKT konnte Axel Simon leider terminlich nicht in Harsewinkel antreten. In den ersten beiden freien Trainings hieß es für den Harsewinkel-Neuling Christof Bartsch erstmal Strecke kennen lernen. Bis zum Qualifying hatte das ganz gut geklappt und er qualifizierte sich in der 2. Reihe auf dem 6. Startplatz, allerdings mit über 2 Sekunden Abstand auf die Spitze. Zwischen den folgenden 10 bis 15 Fahrern waren die Abstände sehr gering. Mitten drin im heiß umkämpften Mittelfeld landeten die MCKT Piloten Frank Deile und Welf Ernst in Reihe 4 auf den Plätzen 15 und 16 von 33 Startern.
Frank Deile pflügt durch die Sandbahn, © AuiPhotography
Kurz vor Beginn des ersten Laufs am Samstagnachmittag ging's los mit der Wetter-Lotterie: leichter Nieselregen, der die Strecke jedoch nicht wirklich nass machte, sondern nur wenige feuchte Stellen hinterließ. Einige montierten um auf Regenreifen, teils dann wieder zurück und im Vorstart waren alle jegliche Kombinationen an Reifenwahl vorhanden. Allerdings war es mittlerweile wieder komplett trocken und die ersten beiden Startreihen standen komplett auf Slicks.
In der Warm-Up-Runde begann dann wieder leichter Nieselregen, aber noch nicht allzu kritisch, so dass die Rennleitung den Start planmäßig durchzog. Bartsch konnte am Start direkt 2 Plätze gut machen und an Phil Gee und Harro Wirtz vorbei gehen. Als der Freiburger Klipfel vor dem Offroad nach einem Rutscher weit gehen musste war Bartsch bereits Dritter. Anfang der 2. Runde konnte er dann überraschend an Steffen Jung und Eike Moes vorbei in Führung gehen. Moes musste später auch noch eine Stop&Go-Strafe wegen Frühstarts absitzen und fiel weiter zurück.
Die nassen Sieger, © Fam. Phil Gee
In den nächsten Runden hörte der Regen leider nicht wie erhofft wieder auf, sondern wurde stärker. Es schien die Stunde von Welf Ernst geschlagen zu haben, der als einer von wenigen komplett auf Regenreifen gesetzt hatte. Er war bereits weit in die Top Ten vorgestoßen, als er vom Motorrad eines gestürzten Fahrers abgeschossen wurde. Als Letzter nahm er die Fahrt wieder auf und konnte mit den teilweise schnellsten Rundenzeiten wieder bis auf Platz 12 nach vorne fahren.
Frank Deile hatte Montageprobleme vor dem Rennen, war nicht pünktlich beim Vorstart und musste aus der letzten Reihe dem Feld hinterher starten. Kontinuierlich arbeitete er sich Runde um Runde nach vorn und landete schließlich auf dem 10. Platz. Während dessen konnte vorne Bartsch von dem relativ guten "Nassgrip" seiner Michelin Slicks profitieren, seinen Vorsprung ausbauen und am Ende mit 6 Sekunden Abstand vor dem Engländer Phil Gee und Eike Moes gewinnen.
Welf Ernst knapp unter den Wolken, © AuiPhotography
Im 2. Lauf am Sonntagnachmittag zur Prime Time war es dann sonnig, so dass die Reifenwahl klar war. Bartsch gelang erneut ein guter Start und er verbesserte sich sofort auf den dritten Rang, den er allerdings nur 1 Runde halten konnte. Im weiteren Verlauf wurde er erst vom Pole Setter Eike Moes, später noch von Phil Gee und Harald Wirtz auf den 6. Platz verdrängt. Im engen Mittelfeld waren Frank Deile und Welf Ernst in einen Vierkampf um Platz 13 verwickelt, den Welf für sich entscheiden konnte, währen Frank am auf Position 16 landete.
Beim nächsten Wertungslauf im Saarländischen Sankt Wendel am 21./22. Mai geht es auch wieder in der Klasse Amateure T4-Süd um Meisterschaftspunkte. Dann wird der MCKT wieder mit dem gewohnt großen Aufgebot am Start sein.
ch.b.

13.03.2016 - SuperMoto in Saarbrücken

Saisonauftakt 2016 für die Fahrer des MCKT

Marc-Reiner Schmidt, © AuiPhotography
Am 13. März 2016 fand im Rahmen der Motorrad-Messe "Intermoto" das erste Supermoto-Rennen der Saison 2016 statt. Dank 17.000 Messebesuchern und überwiegend sonnigem Wetter war auch die Rennstrecke stets von sehr vielen Zuschauern besucht.
Diese durften sich über den kurzfristigen Start des Europameisters und derzeit schnellsten deutschen Supermoto-Piloten Marc-Reiner Schmidt freuen.
Open-Klasse
Schmidt (41) hinter Volz, © AuiPhotography
In der sogenannten Open-Klasse wurden die einzelnen Klassen S1, N2 und P3 zusammengefasst. Hier ging es nicht um Meisterschaftspunkte, sondern um die Ehre.
Die vier Top-Fahrer aus der S1, Schmidt, Volz, Deitenbach und Spaniol dominierten die beiden Läufe und überrundeten das komplette restliche Feld.
Volz gewann jeweils die Starts vor Schmidt, doch dieser schaffte es, auf der engen Strecke, die eigentlich kaum Überholmöglichkeiten bietet, seiner Favoritenrolle gerecht zu werden und ging in spektakulärer Manier an Volz vorbei und gewann beide Läufe. Deitenbach wurde jeweils Dritter vor dem 47jährigen Lokalmatador Dirk Spaniol.
Trophy Süd
Haubensack mit Husky, © AuiPhotography
In der Amateure-Trophy T4, die aufgrund der vielen Teilnehmer in 2 Halbfinalguppen aufgeteilt war, starteten 3 Clubfahrer aus Kirchheim. Hier ging es bereits um Punkte für die 3 Veranstaltungen umfassende Meisterschaft. Mitfavorit Niko Haubensack stellte seine nagelneue Husqvarna beim ersten Einsatz auf den hervorragenden 2. Startplatz und konnte den Start zum Halbfinale für sich entscheiden. In der ersten Kurve wurde er jedoch etwas nach außen getragen und zwei Konkurrenten konnten an ihm vorbei gehen. Haubi wollte sich mit dem dritten Platz aber nicht zufrieden geben und pushte, um die Führenden anzugreifen. Dabei kam er zu Sturz und musste sich schließlich mit dem 8. Platz im Halbfinale begnügen, was den 16. Startplatz in Finale und damit natürlich eine denkbar schlechte Ausgangslage bedeutete.
Miro Trivuncevic war nach einjähriger Pause wieder am Start und trat zum ersten Mal in Saarbrücken an. Er konnte kontinuierlich seine Rundenzeiten steigern und knackte schließlich die 1:10er Marke, jedoch gelang für ihn der Finaleinzug im sehr starken T4-Feld nicht.
Im Finale setzte Haubensack in der ersten Runde alles auf eine Karte und pflügte spektakulär von Platz 16 auf 6 durchs Feld. Im harten 3-Kampf um Platz 5 verlor er dann zunächst einen Platz gegen den Franzosen Szalai, später holte er sich den 6. Platz gegen Thomas Schlett wieder zurück. Mit dem 6. Platz und einem Gaststarter vor ihm konnte er wichtige 32 Meisterschaftspunkte verbuchen und somit Schadensbegrenzung betreiben.
Miro Trivuncevic, © Wochenspiegel Online
Zeljko Durdevic stark, © AuiPhotography
Zeljko Durdevic scheiterte mit Platz 11 im Halbfinale nur knapp am direkten Finaleinzug und musste den Umweg über den Hoffnungslauf gehen. Dort gewann er den Start und konnte in der ersten Rennhälfte die Führung behalten, bevor er verdrängt wurde. Mit Platz 2 gelang ihm trotzdem der souveräne Finaleinzug.
Im Finale startete er erneut exzellent und fuhr in der ersten Runde aus der letzten Reihe nach vorne auf Platz 15. Bis ins Ziel musste er nur 3 Plätze abgeben, teils auch wegen Pech bei den Überrundungen. Aufgrund zweier Gaststarter liegt er mit 10 Punkten auf dem 16. Meisterschaftsrang. Sieger war bei seinem Comeback der Ex-C2-Vize-Meister Christian Reiß vor dem T4-Dominator aus 2014, Tobias Wirtherle.
E5-Klasse
Nati Beck verlässt die Erdumlaufbahn, © AuiPhotography
In der Einsteigerklasse startete mit Natalie Beck eine weitere MCKT-Pilotin. Nachdem sie vor 2 Jahren mit der Strecke noch nicht warm wurde, hatte sie dieses Jahr viel Spaß und konnte dies in 2 starken Rennen auch in gute Ergebnisse umsetzen.
Im Halbfinale fuhr Nati Beck vom 12 Startplatz auf Rang 8 nach vorne. Kurz vor Ende wurde sie von einem Konkurrenten rüde angerempelt, konnte jedoch einen Sturz vermeiden und qualifizierte sich mit Platz 10 direkt für das Finale.
Dort kämpfte sie sich vom 20. Startplatz mit immer schnelleren Rundenzeiten bis auf Platz 15 nach vorne.
Ü40-Cup
Im beliebten und wieder voll besetzten Ü40-Cup sind dieses Jahr 4 MCKT-Vertreter am Start. Neben den Routiniers Welf Ernst und Frank Deile nun auch die Umsteiger aus der T4, Axel Simon und Christof Bartsch. Frank Deile #103 musste wegen Rückenbeschwerden nach dem Qualifying leider die Segel streichen.
Christof Bartsch konnte nach Sturz im Freien Training im Qualy in die erste Reihe auf Platz 4 fahren. Direkt einen Platz dahinter landete Welf Ernst auf dem hervorragenden 5. Platz. Axel Simon trennten vom 5. Platz zwar nur 4 Zehntel-Sekunden, aufgrund der hohen Leistungsdichte bedeutete das jedoch den 12. Startplatz.
Im 1. Lauf konnte sich Bartsch mit einem guten Start direkt auf Platz 3 hinter Steffen Jung und Harro Wirtz festsetzen, diesen beiden jedoch nicht folgen, so war es schließlich ein einsames Rennen auf dem 3.Platz – toller Einstand.
Schiebung war angesagt ... im Fahrerlager, © Wochenspiegel Online
Ein schöner Rücken kann auch entzücken: Welf Ernst #211, © AuiPhotography
Im 1. Lauf konnte sich Bartsch mit einem guten Start direkt auf Platz 3 hinter Steffen Jung und Harro Wirtz festsetzen, diesen beiden jedoch nicht folgen, so war es schließlich ein einsames Rennen auf dem 3.Platz – toller Einstand.
Welf versemmelte leider den Start und die erste Runde und blieb anschließend im Mittelfeld auf Platz 14 hängen, während sich Axel Simon nach vorne arbeiten konnte und am Ende den starken 10. Platz nach Hause brachte.
Im zweiten Durchgang konnte Bartsch den guten Start nicht wiederholen und musste sich auf Platz 4 einreihen. Bis zur letzten Runde blieb er hinter Eike Moes und Harald Wirtz auf Lauerstellung. Aber die beiden machten keinen Fehler und somit blieb die Reihenfolge bis ins Ziel hinter Sieger Jung die gleiche.
Bartsch (15) als Dritter im D-Zug, © AuiPhotography
Axel Simon mit starkem Ü40-Debut , © AuiPhotography
Welf Ernst konnte diesmal seinen guten Startplatz umsetzen und lieferte sich im Rennen einen Zweikampf mit dem Briten Phil Gee um Platz 5. Am Ende musste er sich zwar knapp geschlagen geben, war mit dem 6 Rang jedoch hochzufrieden. Axel Simon war wieder knapp an den Top Ten dran und landete schließlich auf Platz 12.
Um Punkte geht es für die Ü40er allerdings erst beim nächsten Rennen Mitte April in Harsewinkel.
Klasse "Schnellschieber"
Natalie Simon beim Durchbrechen der Schallmauer, © Wochenspiegel Online
In dem neu eingeführten Schiebewettbewerb war Natalie Simon einsame Spitzenklasse. Wegen Schiebens ohne Helm droht allerdings die nachträgliche Disqualifikation.

In der internen MCKT-Race Meisterschaft übernimmt Niko Haubensack die Führung und gibt einen aus!
MCKT-Punktestand
ch.b.

02.10.2015 - Cross Training der Supermoto Gruppe

© k.sch.
Auf vielfachen Wunsch innerhalb der SUMO Gruppe wurde am 2. Oktober ein freies Fahren auf der Moto Cross Strecke des MC Riedseltz im Elsass organisiert. Für alle SUMO-Fahrer ist dies zusätzlich ein wichtiges Training, da sich eine richtige SUMO Piste ungefähr aus 70% Asphalt und 30 % Offroad zusammensetzt.
Es gingen 10 MCKT Mitglieder und 5 befreundete Fahrer zum Training auf die rund 140 km entfernte Moto Cross Piste mit. Wir hatten exklusiv eine perfekt präparierte Piste auf der wir in 2 Gruppen den ganzen Tag trainierten.
Eine Wiederholung ist natürlich jetzt schon wieder fest eingeplant im Frühjahr 2016.
k.sch.

26.09.2015 - SuperMoto: 6. Lauf zur Int. DM in Stendal

Gelungener Saisonabschluss

Ein Bericht von Steffen Schmid
Dieses Wochenende stand das Finale zur Internationalen Supermoto DM an. Die Wetterprognosen für Stendal sahen gut aus und versprachen ein sonniges Finale. Stendal, eine sehr schnelle Strecke mit zwei langen Geraden und einem schönen Offroad.
Steffen Schmid #80, © Aui-Photography
Der Samstag begann wie immer mit den freien Trainings, schon dort fühlte ich mich dieses Wochenende gut auf dem Motorrad. Für das Zeittraining war ich zuversichtlich. Zu Beginn des Zeittrainings fuhr ich nur die gleiche Rundenzeit wie im zweiten Training, nachdem ich kurz in der Box war ging ich nochmal raus und wusste ich muss mich verbessern. In der darauf folgenden Runde legte ich nochmal nach und konnte mich um 7 Zehntel verbessern. Die letzte Runde, ich gab nochmal alles und verbesserte mich nochmals um 3 Zehntel obwohl ich einen kleinen Fehler eingebaut hatte. Platz 13, damit war ich zufrieden und die Startposition für Sonntag passte auch.
Steffen Schmid #80, © Aui-Photography
Auch der Sonntag startete mit blauem Himmel und Sonnenschein, perfekte Voraussetzungen für ein geiles Finale. Der Start zum ersten Lauf, ich kam sehr gut weg und konnte schon am Start Plätze gutmachen. Das Fahrerfeld sehr eng beieinander, ein kleiner Fehler wird sofort bestraft. Ich kam als 10. aus der ersten Runde zurück. Einen Platz verlor ich an einen anderen Fahrer. Den Abstand zu den vor mir fahrenden konnte ich dann weiterhin verkürzen und hing meinem Vordermann direkt am Rad. Wir hatten einen geilen Zweikampf, wir waren mehrmals im Offroad nebeneinander doch es hat immer ein halber Meter gefehlt um vorbei zu kommen. Das Rennen hat Spaß gemacht und mit 2 Zehntel Rückstand auf den zehnten kam ich als 11. ins Ziel.
Start zum zweiten Lauf, erneut kam ich super vom Fleck und machte in der ersten 180° außen herum Plätze gut. Leider hatte ich in der letzten Kurve im Offroad etwas Pech da vor mir einer Stürzte und ich ausweichen musste. Drei Plätze verlor ich dadurch, als 13. kam ich aus der ersten Runde durchs Ziel. Rad an Rad kämpften wir um die Plätze. Auf der Startgerade konnte ich aus dem Windschatten heraus Fuhrbach überholen und war nun auf Platz 12. Wir waren eine fünfer Gruppe die das komplette Rennen zusammen war. Es ging um den Hauch einer Sekunde, 5 Fahrer innerhalb von 2 Sekunden, das war ein geiler Zieleinlauf. Platz 12, geiles Ergebnis dieses Wochenende und die Rennen haben richtig Spaß gemacht.
In der Meisterschaftswertung hat sich nichts mehr geändert und ich blieb auf Rang 14. Das war's - Die Saison 2015 ist vorbei, ich bedanke mich bei allen Sponsoren, Freunden und Familie für die tolle Unterstützung!
st.schm.

12.09.2015 - SuperMoto: 5. Lauf zur Int. DM in Cheb

Enttäuschendes Ergebnis in Cheb / CZ

Ein Bericht von Steffen Schmid
An diesem Wochenende war die Internationale Supermoto DM im Tschechischen Cheb zu Gast. Am Samstag mit sommerlichen Temperaturen, lief es für mich sehr gut. Schon in den freien Trainings konnte ich meine Rundenzeiten ständig verbessern. Am Nachmittag in der Qualifikation gelang mir eine super Runde und sicherte mir den 11. Startplatz.
Steffen Schmid #80, © Aui-Photography
Auch der Sonntag startete mit Sonnenschein und super Aussichten für den Rest des Tages. Der Start zum ersten Lauf gelang mir nicht, ich verlor direkt einige Plätze und kam als 15 aus der Startrunde zurück. Die Strecke ließ so gut wie keine Überholmöglichkeiten zu. Ich konnte keinen Angriff auf den vor mir fahrenden starten somit fuhr ich einen nicht zufriedenstellenden 15. Platz ins Ziel.
Für den zweiten Lauf nahm ich mir vor, besser zu starten. Leider war das Rennen schon in der ersten Kurve für mich zu Ende. Ich kam in der ersten Kurve direkt nach dem Start zum Sturz und musste das Rennen aufgrund eines durch den Sturz beschädigten Schalthebels aufgeben.
Das Wochenende hat am Samstag super begonnen, doch leider ging es mit zwei enttäuschenden Ergebnissen wieder zurück in die Heimat. Nun geht es am 26/27. September zum Meisterschaftsfinale nach Stendal, dort werde ich um die letzten zu vergebenden Punkte kämpfen.
st.schm.

12.09.2015 - 3. Öffentliches Supermoto Training

Ausschreibung & Infos:
Am Samstag den 12.09.2015 fand das 3. öffentliche Supermoto Training 2015 des MCKT auf dem Verkehrsübungsplatz Birkhau statt.
Das Fahrerlager war wieder dicht gefüllt. Mit weit über 50 Teilnehmern hatten wir nicht gerechnet, da am Morgen ein kleiner Regenschauer niederging und es rund um Kirchheim teilweise heftig regnete!
Enge Kurve, © Attila Etike
Das Wetter entwickelte sich aber prächtig und alle Teilnehmer hatten ihren Spaß auch mit dem Streckenverlauf des 3. und letzten Training in 2015. Und eines freute nicht nur uns besonders sondern auch das Rote Kreuz: Sie hatten keinen Einsatz, alle Ausrutscher blieben ohne Folgen!
Offroad, © Attila Etike
Alle Teilnehmer sind schon jetzt auf 2016 gespannt, denn durch 2 kleine Ergänzungen sind nochmals andere Streckenvarianten möglich. Dass wir mit der Art, wie die Veranstaltungen durchgeführt werden, richtig liegen, zeigt sich an der Anzahl der Teilnehmer pro Veranstaltung. Wir hatten auf die 3 Veranstaltungen gesehen im Schnitt 60 Teilnehmer, und dies finde ich sensationell. Von meiner Seite jetzt schon mal ein großes Dankschön an alle Helfer wo zu diesem Erfolg beigetragen haben !!
Die Bilder wurden dieses Mal von Attila Etike geschossen, auch an ihn vielen Dank !! Sie sind demnächst hier auf unserer Homepage verfügbar !
k.sch.

26.07.2015 - 5. Lauf zur Int. Deutschen Supermoto Meisterschaft

Ein Renn-Bericht von Christof Bartsch
Am letzten Juli Wochenende fand im hessischen Schaafheim der 5. Lauf zur IDM Supermoto statt. 6 Fahrer des MCKT nahmen in 3 Klassen an dem Rennen teil. Nach wechselhaften Bedingungen mit Starkwind und Regen am Samstag, wurden die Rennen am Sonntag bei besten Wetterbedingungen ausgetragen.
Inter-DM S1
Die S1-Fahrer Volz und Hagleitner auf den von den MCKT-Clubmitgliedern Markus Schmid (MS Motorentechnik) und Rüdiger Kranz (mototech suspension) bestens vorbereiteten Motorrädern in spektakulärer SuperMoto-Action, © mikefoto
In der stärksten Klasse stellte MCKT-Pilot Steffen Schmid seine MRS-KTM auf den 14. Startplatz. Auf dem engen Zeitentableau hätten ihm 3 Zehntel einen Sprung in die Top Ten eingebracht. Und nirgends ist der Startplatz wichtiger als auf dem wunderschön zu fahrenden Odenwaldring, denn Überholen ist hier äußerst schwierig. Im ersten Rennen fuhr Schmid Runde um Runde direkt am Hinterrad von Jan Deitenbach auf Position 13 und hatte letztendlich keine Chance vorbeizugehen.
Steffen Schmid auf seiner MRS-KTM, © Marcus Auwärter
Eine ähnliche Situation ergab sich in Lauf 2, nur war dort Steffen Albrecht der Konkurrent, der sich letztendlich ein paar Meter von Steffen Schmid ins Ziel retten konnte. Mit diesen beiden Fahrern kämpft Steffen Schmid auch in der Meisterschaft um den 12. Platz.
Überlegener Doppelsieger in Schaafheim wurde der österreichische Husqvarna-Pilot Lukas Höllbacher, der außer den ersten beiden Saisonrennen alle 8 weiteren in Folge gewinnen konnte. Auch in der Supermoto-Weltmeisterschaft hat Höllbacher bereits einen Sieg eingefahren.
Mitte September steht im Cheb 10 km hinter der bayrisch-tschechischen Grenze der nächste IDM-Lauf an.
In den Klassen N2, P3 und Ü40 war in Schaafheim kein Fahrer des MCKT am Start.
Deutsche SuperMoto-Trophy Süd
In der Amateure-Trophy fand in Schaafheim der 3. und letzte Wertungslauf der Region Süd statt unter Beteiligung von 4 Fahrern des MCKT. Als Meisterschaftsführender ging Christof Bartsch ins Rennen. Niko Haubensack hatte vor der Veranstaltung noch Chancen auf den Vizetitel. Axel Simon wollte seine gute Mittelfeld-Platzierung verbessern und Zeljko Durdevic die ersten Punkte in seiner Debut-Saison einfahren. Im Zeittraining wollten Haubensack und Bartsch wie beim letzten Rennen in Sankt Wendel beide in die erste Startreihe, doch mit den Plätzen 5 (Bartsch) und 11 (Haubi) ging der Plan nicht auf.
Bartsch am Start und... ,© Aui-Photography
bei der Siegerehrung, © Aui-Photography

Nach dem Start konnte Bartsch sofort auf den 2. Platz nach vorne fahren und dem Führenden Kromer am Hinterrad folgen. Beim Überrunden wurde Bartsch etwas behindert und in der vorletzten Runde von Lokalmatador Zieres auf den 3. Platz verdrängt.
Haubi, in 2013 noch Sieger der Amateure-Trophy kam in Schaafheim nicht 100%ig zurecht, © Aui-Photography
Niko Haubensack konnte seinen Startplatz auch verbessern und kam auf Platz 9 ins Ziel.
Simon und Durdevic hatten einen schönen Zweikampf in dem sich Simon letztendlich durchsetzen konnte und auf Rang 16 landete. Durdevic sicherte sich mit der guten 18. Position die ersehnten ersten 3 Meisterschaftspunkte.
Vor dem 2. Lauf war der Vorsprung von Bartsch auf 9 Punkte geschrumpft. Das bedeutete dass er bei einem erneuten Sieg von Kromer mindestens vierter werden musste, um sich den Meistertitel zu sichern. Nach dem Start wurde Bartsch jedoch in der ersten Kurve abgedrängt und fiel auf Platz 6 zurück. Schnell konnte er auf Platz 5 vorfahren. Dort kämpfte er verbissen, um den Anschluss auf die beiden direkt vor ihm platzeierten Fahrer nicht zu verlieren. Im Offroadteil versuchte er mehrmals erfolglos am viertplatzierten Kögel vorbeizugehen, während vorne Sven Kromer dem Titel entgegen fuhr. Erst als Kögel in der letzten Kurve beim Angriff auf den drittplatzierten Zieres kurz ins straucheln kam und einen weiten Bogen fahren musste konnte Bartsch 20m vor der Zielflagge den 4. Platz übernehmen und sich so um Haaresbreite den Titel sichern. Haubensack wurde erneut 9. und landete in der Meisterschaft auf Platz 6. Simon wurde im zweiten Durchgang wie auch in der Gesamtwertung 17., während Durdevic in Lauf 2 von einem übermütigen Kontrahenten abgeschossen wurde und die Zielflagge nicht sah. In der Meisterschaft wurde er 25. von 36 eingeschriebenen Startern.
Axel Simon (97) und... ,© Aui-Photography
Zeljko Durdevic (24) in Rennaction,
© Aui-Photography

Nun geht es in 2 Monaten in Stendal zum Finale der Deutschen Supermoto Trophy, bei dem in nur einer Veranstaltung der Gesamtsieger aus den beiden Regionen Nord und Süd ermittelt wird.
Einsteiger E5
In der Einsteiger-Klasse fuhr Nathalie Beck in Schaafheim ihr erstes Saison-Rennen auf neuem Motorrad. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl war das Feld der Einsteigerklasse in 2 Gruppen aufgeteilt.
Nati Beck lässt die Raste schleifen, © Marcus Auwärter
Nati qualifizierte sich in ihrer Gruppe auf dem 12. Startplatz. Für den direkten Einzug ins Finale war im Halbfinale mindestens Platz 16 notwendig. Beck startet gut und machte einige Positionen gut. In der 2. Runde setzte dann allerdings heftiger Regen ein. Da alle Fahrer auf profillosen Slicks gestartet waren, wurde das Rennen aus Sicherheitsgründen abgebrochen und gewertet.
Zum Zeitpunkt des Abbruchs war Beck 11. und somit direkt fürs große Finale qualifiziert. Leider kam sie dort in der 6. Runde eingangs Offroad zu Sturz, konnte im Anschluss ihre Husqvarna nicht mehr starten und musste so zu Rennhalbzeit aufgeben.
© mikefoto
Vielen Dank an Marcus Auwärter (AUI-PHOTOGRAPHY) für die wieder mal phänomenalen Bilder!
chr.b.

26.07.2015 - Solides Wochenende in Schaafheim

Ein Renn-Bericht von Steffen Schmid
Am vergangenen Wochenende fand in Schaafheim auf dem Odenwaldring der 5. Lauf zur Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft statt. Dieses Mal mit einem geänderten Zeitplan, samstags die zwei freien Trainings und am Sonntag, Zeittraining und die Rennläufe.
Steffen Schmid, © Marcus Auwärter
Am Samstag war das Wetter sehr stürmisch, extrem starker Wind und sehr wechselhaft. Nachmittags in den zwei freien Trainings, kam ich ganz gut zurecht auf der sehr engen Strecke. Möglichkeiten zum Überholen gibt es nahezu keine.
Der Sonntag startete mit Sonnenschein und super Aussichten für den Rest des Tages. Es ging früh zum Warm-Up, 8:15 Uhr liefen die Motoren und wir drehten die ersten Runden. Direkt schon im Warm-Up verbesserte ich meine Trainingszeit vom Samstag. Dann ging es zum Zeittraining, versuchte sofort am Anfang nochmals weitere Zehntel zu finden, dies gelang mir und verbesserte mich um weitere 1,5 Sekunden. Am Ende Platz 14, das Feld sehr dicht beieinander bis zu Platz 9 fehlten nur 5 Zehntel.
Der Start zum ersten Lauf war nicht so gut, konnte dann direkt zu Beginn im Offroad die verlorenen Plätze wieder gutmachen und kam als 13. aus der ersten Runde zurück. Schnell konnte ich auf Deitenbach Druck machen, doch diese Strecke macht es fast unmöglich zu überholen wenn der andere keinen Fehler macht. So hing ich Deitenbach das komplette Rennen direkt am Hinterrad und wurde am Ende als 13. abgewunken.
Beim zweiten Start, kam ich besser weg, direkt nach der Startgeraden geht es in eine scharfe Links-Kurve in den Offroad-Teil. Ich war auf der äußeren Spur und verlor dadurch Plätze, da ein anderer Fahrer im Weg lag und ich irgendwie um ihn herum fahren musste. So kam ich als 14. nach der ersten Runde durchs Ziel, durch einen Sturz profitierte ich und machte einen Platz gut. Direkt hinter Albrecht, ich "steckte" ihm quasi im Heck doch er fuhr ein fehlerfreies Rennen und ich hatte keine Chance vorbei zu kommen. Ich war schneller doch fand keinen Weg an ihm vorbei. So fuhr ich erneut als 13. durchs Ziel.
Fahrerisch bin ich mit dem Wochenende ganz zufrieden, dass es schwierig bzw. fast unmöglich ist zu überholen wussten wir vorher. Nun ist erstmal Sommerpause und es geht am 12/13.09 in Cheb (Tschechien) zum vorletzten Lauf der Supermoto IDM.
st.sch.

18.07.2015 - Öffentliches Supermoto Training

Ausschreibung und Infos:
Am Samstag den 18.07.2015 fand das 2. öffentliche Supermoto Training 2015 des MCKT auf dem Verkehrsübungsplatz Birkhau statt.
Das Fahrerlager platzte wieder aus allen Nähten. Mit fast 60 Teilnehmern hatten wir bei den hochsommerlichen Temperaturen nicht gerechnet. Es wurde wieder in 4 Gruppen trainiert, und natülich wieder eine andere Strecke.
Leider gab es auch wieder ein paar Ausrutscher, wobei einer im Krankenhaus endete. Wir wünschen Marvin auf diesem Weg eine gute Besserung ...
© Aui-Photography
© Aui-Photography

Der ersten Bilder sind alle von Marcus Auwärter, die ihr unter Aui-Photography@gmx.de bei ihm anfordern könnt. Eine Vorschau steht HIER zur Verfügung. Es werden noch weitere von Daniela folgen ...
k.s.

05.07.2015 - Schweißtreibendes Wochenende am Harz-Ring

SuperMoto: 4. Lauf zur Int. DM am Harz-Ring

Ein Bericht von Steffen Schmid
Dieses Mal ging es schon Donnerstag abends los, so wie die meisten anderen Fahrer wollten wir auch die Gelegenheit nutzen nochmal Freitags auf der Strecke trainieren zu können. Es war eines der heißesten Wochenenden vorherhergesagt und dies wurde zu einem Belastungstest für Mensch und Maschine.
Die ersten Trainings am Samstag konnte ich entsprechend locker angehen, da wir wie gesagt schon freitags ein paar Runden gedreht hatten. Es war möglich mich in jedem Training zu verbessern. In der prallen Mittagshitze ging es dann zum Zeittraining, ich hatte ein gutes Gefühl. Schon zu Beginn fuhr ich 4 Zehntel schneller als im Training. Gegen Ende hab ich es nicht mehr geschafft, diese Zeit zu verbessern und machte kleine Fehler. Mit der gefahrenen Zeit stand ich auf Startplatz 12 – super, das bisher beste Zeittraining!
Der Sonntag, es ging genauso heiß weiter. Vormittags das Warm-up und nach dem Mittag dann die Wertungsläufe. Der Start zum ersten Lauf gelang sehr gut, als 9. Platzierter kam ich aus der ersten Runde zurück. Ein gestürzter schnellerer Fahrer konnte mich noch überholen somit fuhr ich auf Platz 10. Ich konnte auf den 9. Platzierten aufschließen, eine Überholmöglichkeit um vorbei zu kommen fand ich nicht mehr. Ich kam als super 10. Platzierter ins Ziel. TOP Ergebnis.
Auch im 2. Rennen kam ich gut weg, doch leider schoss mich in der ersten Kurve ein etwas übermotivierter Gaststarter Kartenberg ab und ich musste zu Boden. Als letzter nahm ich die Fahrt wieder auf. Nach ein paar Runden konnte ich auf die nächsten Fahrer aufschließen und diese überholen. Auf Platz 16 nun angekommen machte ich Druck auf Krettek. Kurz vor Ende schlossen wir gemeinsam noch auf Spaniol auf. So war dann auch der Zieleinlauf, der 16. Platz war schon etwas enttäuschend doch für den Sturz am Start konnte ich nichts dagegen tun.
In 3 Wochen am 25/26.7. geht's weiter in Schaafheim.
st.schm.

21.06.2015 - 3. Lauf zur Int. Deutschen Supermoto Meisterschaft

Ein Auf und Ab in Großenhain
Ein Bericht von Steffen Schmid
Der 3. Lauf zur Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft stand dieses Wochenende auf dem Programm. Es ging in das 500km entfernte Großenhain. Am Samstag war das Wetter sehr durchwachsen, sonntags dann trocken.
In den freien Trainings am Samstag kam ich überhaupt nicht zurecht. Im ersten Training hat es nach 10 Minuten angefangen zu regnen und ich musste das Training beenden. Im zweiten Training bin ich mit Slicks auf die Strecke, diese war jedoch noch zu nass und ich fühlte mich nicht richtig wohl, hätte vorne gerne einen Regenreifen gehabt. Als nächstes stand das Zeittraining an, die Strecke noch sehr nass deshalb bin ich mit Regenreifen raus. Zu Beginn konnte ich mich nicht verbessern, bis sich dann der Knoten etwas gelöst hat und ich schneller wurde. Am Ende reichte es für Startplatz 16 - Da hatte ich mir mehr erhofft.
Steffen Schmid #80, © st.schm.
Am Sonntag mit den beiden Rennläufen sollte es besser werden als das Zeittraining. Der Start zum ersten Lauf gelang mir super, konnte einige Postionen gut machen und kam als 11er aus der ersten Runde. Direkt vor mir Spaniol, das komplette Rennen war ich dahinter, doch es gab keine Möglichkeit zu überholen. Es waren dennoch geile Zweikämpfe und mit dem 11. Platz am Ende bin ich aufjedenfall zufrieden.
Der zweite Lauf sollte ähnlich klappen wie der erste, am Start kam ich diesmal nicht optimal weg. In der ersten engen Schikane gab es einige Stürze von anderen Fahrern, somit profitierte ich und war nun auf Platz 10. Zwei schnellere Fahrer, die von hinten kamen, musste ich ziehen lassen. Ich nutzte die Chance und versuchte mich dahinter zu hängen. Gegen Ende des Rennens auf Platz 12 liegend, war ich direkt hinter dem 11. Platzierten. Durch eine andere Linienwahl, bevor es auf die 260 Meter lange Gerade ging, war es mir möglich vorbei zu ziehen und mir den 11. Platz zu sichern. TOP - zweimal Platz 11!
Schon in zwei Wochen findet das nächste Rennen am Harz-Ring statt.
st.schm.

31.05.2015 - 2. Lauf zur Deutschen SuperMoto-Meisterschaft

Ein Renn-Bericht von Christof Bartsch
Bei perfekten Witterungsbedingungen fand am letzten Mai-Wochenende in Sankt Wendel der 2. Lauf zur Deutschen SuperMoto-Meisterschaft statt. Aufgrund von Verletzungen, Trainingsrückstand und beruflicher Verhinderung, war die Zahl der MCKT-Teilnehmer geringer als erhofft. In der Internationalen S1-Klasse nahm als Speerspitze Steffen Schmid mit seiner MRS-KTM teil. In der Amateure-Trophy Süd (T4-S) waren mit Axel Simon, Niko Haubensack, Zeljko Durdevic und Christof Bartsch 4 Fahrer des MCKT vertreten.
IDM-S1
Steffen Schmid konnte sich in der neuen Klasse, in der seit der Saison 2015 die beiden früheren Top-Klassen (hubraumoffen und bis 450cm³) zusammengefasst sind, in dem äußerst starken Fahrerfeld den 15 Startplatz sichern.
Schmid rast im Wheely in den Offroad und...
© Aui-Photography
driftet vor den 7000 Zuschauern die Startkurve an
© Aui-Photography

Nach dem Start im ersten Lauf konnte Schmid im Offroad seine Stärke voll ausspielen und dort gleich in der ersten Runde einige Plätze gutmachen. Im weiteren Rennverlauf setzte er seine Vorderleute unter Druck und konnte so weitere Plätze gut machen und in einer Fünfergruppe um Platz 7 kämpfen. Am Ende landete Schmid auf dem hervorragenden 10. Platz.
Schmid fliegt durch den Offroad, © Karsten Huber (rally3.de)
Ähnlich gut lief es auch im 2. Durchgang, in dem Steffen fast von Beginn an mit den zwei Suzuki- Piloten Toni Krettek und Lokalmatador Dirk Spaniol um den 10. Platz kämpfte. Den extrem erfahrenen Haudegen Spaniol konnte Schmid hinter sich halten und immer wieder Krettek im Offroad attackieren. Da dieser jedoch die Linien immer gut zumachte und auch fehlerlos blieb, fuhr Schmid schließlich als 11. über die Ziellinie.
In der Meisterschaftswertung konnte sich Schmid so um 2 Plätze auf den 13. verbessern. Das nächste Rennen findet in 3 Wochen auf dem Flugplatzkurs in Großenhain statt.
Deutsche SuperMoto-Trophy Süd
Im Qualifying fuhren die 2 MCKT-Fahrer Christof Bartsch und Niko Haubensack im Tandem um die Strecke und konnten sich so gegenseitig pushen und beide in die erste Startreihe auf die Plätze 3 und 4 fahren.
Startaufstellung zu Lauf 2, rechts: Bartsch/MCKT,
© Karsten Huber (rally3.de)
Im 32 Fahrer starken Feld kam Axel Simon nach kurzfristigem Motorradwechsel vor der Veranstaltung auf den 17. Platz. Zeljko Durdevic wurde bei seinem 2. Renneinsatz und beim ersten Mal in Sankt Wendel 27. des Zeittrainings.
Im ersten Rennen am Samstag gelang Haubensack ein Raketenstart und er schob sich von Startplatz 4 in der ersten Kurve direkt auf den 2. Rang. Bartsch lag direkt dahinter auf der 3. Position.
Siegerehrung mit Nachwuchs. Rechts und Mitte Haubensack und Bartsch vom MCKT, links: Sven Kromer,
© Aui-Photography
Die ersten 4 Fahren fuhren in der ersten Rennhälfte Rad an Rad bis sich Haubensack am Ende der Startgeraden leicht verbremste und Bartsch sowie ein weiterer Fahrer vorbei gingen. Im Anschluss konnte Bartsch den führenden Sven Kromer unter Druck setzten und schließlich auf der schnellen Außenbahn im Offroad die Führung übernehmen. Haubensack konnte in der vorletzten Runde den drittplatzierten Mittrach ausbremsen und sich einen Platz auf dem Podest sichern.
Haubi und Bartsch beim Feiern nach Lauf 1
© Aui-Photography

Axel Simon und Zeljko Durdevic fielen beide im Startgetümmel zurück. Simon kämpfte sich danach wieder auf den 17. Platz nach vorne und sicherte sich so 4 Meisterschaftspunkte. Durdevic kämpfte sich von der 31. Position nach der Startkurve noch auf den 23. Platz nach vorne.
Simon hebt ab,
© Karsten Huber (rally3.de)
Durdevic (24) kämpft sich nach vorne;
© Karsten Huber (rally3.de)

Bartsch wenige Zentimeter vor Haubensack,
© Karsten Huber (rally3.de)
Im 2. Durchgang verlief der Start exakt gleich wie im ersten und Haubensack konnte wieder als 2. in den Offroad einbiegen. Diesmal setzte Bartsch seinen Angriff auf der äußeren Linie im Offroad direkt in der ersten Runde und konnte so an "Haubi" vorbeigehen.
Jedoch konnte Bartsch dem führenden Kromer im 2. Lauf nicht folgen und musste sich mit dem 2. Platz begnügen. Haubensack hatte beim Überrunden etwas Pech und bremste seinen Motor aus, so dass er seinen sicheren 3. Platz Nils Mittrach überlassen musste und am Ende auf Rang 4 ins Ziel kam.
Haubensack (28) noch vor Mittrach,
© Karsten Huber (rally3.de)
© Aui-Photography

Axel Simon musste im 2. Lauf einem anderen Fahrer ausweichen und kam dabei zu Sturz. Daher blieb am Ende nur Position 28 während Durdevic erneut den 23. Platz erreichte.
Simon und ...,
© Aui-Photography
... Durdevic in Schräglage,
© Karsten Huber (rally3.de)

In der Meisterschaftswertung der Deutschen SuperMoto Trophy Süd konnte Bartsch damit nach 2 von 3 Veranstaltungen mit 14 Punkten Vorsprung die Führung übernehmen. Haubensack liegt auf Rang 6, jedoch nur 7 Punkte hinter dem Zweitplatzierten. Bei 50 noch zu vergebenden Punkten bei den letzten beiden Rennen im hessischen Schafheim Ende Juli ist also für Hochspannung gesorgt.
c.b.

23.05.2015 - Öffentliches Supermoto Training

Ausschreibung und Infos:
Am Samstag den 23.05.2015 fand das erste öffentliche Supermoto Training 2015 des MCKT auf dem Verkehrsübungsplatz Birkhau statt.
Das Fahrerlager platzte aus allen Nähten. Mit fast 70 Teilnehmern hatten wir nicht gerechnet. Trainiert wurde wieder in 4 Gruppen von 09:00 Uhr bis 16.00 Uhr.
Auch ein paar kleine Ausrutscher waren wieder dabei, die aber alle harmlos endeten. Einem "Sturzpiloten" wurde von unserem DRK empfohlen, seine geschwollene Hand röntgen zu lassen. Sein Kommentar vor der Heimfahrt: "Das nächste Mal bin ich wieder dabei."
Die Streckenführung und insbesondere der neue Offroadanteil wurde von den Teilnehmern begeistert angenommen. Alle sind auf den Streckenverlauf beim nächsten SUMO-Training am 18.07.2015 gespannt.
Es wurden wieder viele Bilder von den Teilnehmer geschossen, die HIER zur Verfügung stehen (vielen Dank an Marcus & Daniela).
k.s.

15.03.2015 - SuperMoto Saisonauftakt in Saarbrücken

Im Rahmen der Motorrad-Messe Intermoto fand am 14. und 15. März das erste Supermoto-Rennen der Saison 2015 statt. Vermutlich wegen des guten Wetters und einer neuen Klasseneinteilung war das Starterfeld in Saarbrücken so groß wie schon seit Jahren nicht mehr. In der neuen Saison wurden die verschiedenen Hubraumrestriktionen zur Klasseneinteilung aufgehoben. Statt dessen gibt es nun 5 Klassen mit Zuordnung nach Leistungsfähigkeit der Fahrer:
Die Klasse S1 ist die Internationale Deutsche Meisterschaft, N2 die Nationale Klasse darunter. In der Pokal-Klasse P3 fahren die ambitionierten Nachwuchsfahrer auch deutschlandweit. Darunter gibt es die in Region Süd und Nord aufgeteilte Trophy T4 und für die Supermoto-Einsteiger die Kategorie E5.

Open-Klasse

S1-Fahrer Steffen Schmid, © AUI Photography
In Saarbrücken wurden die Klassen S1, N2 und P3 zur sogenannten Open-Klasse zusammengefasst. Hier ging es nicht um Meisterschaftspunkte, sondern um die Ehre. Der MCKT war hier mit 2 Fahrern vertreten. Steffen Schmid wiederholte auf seiner MRS-KTM mit einer perfekten letzten Runde im Qualifying seinen dritten Startplatz aus dem Vorjahr. Christian Deile qualifizierte sich mit seiner neuen Honda trotz Sturz und Fußprellung auf dem tollen siebten Rang unter 15 Startern.
Die Rennen der Open-Klasse wurden dominiert von den vier Fahrern aus der S1-Klasse. Nach Pech und technischen Problemen in den vergangenen Jahren ließ der Lokalmatador Markus Volz auf seinen neuen Husqvarna von Anfang an keine Zweifel aufkommen, dass der Sieg an diesem Wochenende nur über ihn laufen würde. Er dominierte die Trainings, beide Rennläufe und
Chris Deile, © Karsten Huber
überrundete alle Fahrer außer den Top 4. Den zweiten Platz belegte jeweils Vorjahressieger Jan Deitenbach. Um Platz 3 wollte Steffen Schmid mit dem Routinier Dirk Spaniol kämpfen, dabei gerieten die beiden in der Startkurve in beiden Rennen aneinander. In Lauf 1 stürzten beide und Schmid musste mit technischem Defekt aufgeben, Spaniol wurde noch Dritter. Im 2. Lauf stürzte nur der MCKTler Schmid und konnte von hinten noch durchs Feld pflügen und bis auf Platz 4 nach vorne fahren. Chris Deile hatte ebenfalls wenig Glück. Aufgrund von Stürzen und abgestorbenem Motor reichte es nur für die Plätze 9 und 12, wobei die Rundenzeiten für die Top-6 gereicht hätten.
Die Konkurrenzfähigkeit und den Speed konnten unsere MCKTler unter Beweis stellen. Wenn zum Saisonstart in 4 Wochen in Harsewinkel dann noch etwas mehr Glück dazu kommt, können wir uns auf Top-Resultate freuen.
In der Ü40-Kategorie musste MCKT-Fahrer Frank Deile krankheitsbedingt passen, die Einsteigerklasse E5 startete zwar mit vollem Starterfeld aber ohne Beteiligung des MCKT.

Trophy Süd

Niko Haubensack, © Nappi
Dafür waren in der Trophy T4 gleich 4 Clubfahrer aus Kirchheim am Start. Hier ging es bereits um Punkte für die 3 Veranstaltungen umfassende Meisterschaft. Bei 35 eingeschrieben Fahrern war das erste Ziel der Teilnehmer die Qualifikation für das 24 Fahrer umfassende Finale. Dafür müsste ein Top 10 Platz im Halbfinale erreicht werden oder ein Platz unter den ersten 4 im Hoffnungslauf. Im Zeittraining konnte sich Christof Bartsch mit Platz 4 die erste Startreihe sichern. Niko Haubensack landete knapp dahinter auf Startplatz 6. In der nächsten Reihe auf 11 fand sich Axel Simon wieder.
Zeljko Durdevic, © AUI Photography
Bei seinem Renndebut landete Zeljko Durdevic in der anderen Trainingsgruppe auf Platz 15. Im Halbfinale konnte Durdevic beim Start direkt einige Plätze gut machen und unter die Top10 vorstoßen. Leider reichte es am Ende nur zum 11. Platz und der direkte Finaleinzug war um einen Rang verpasst. Im Hoffnungslauf startete Durdevic dann aus Reihe 1 und hängte sich in den ersten Runden direkt an die Fersen des Führungsduos. So konnte er seine Rundenzeit direkt um mehr als 2 Sekunden verbessern. Nachdem der zweitplatzierte Fahrer stürzte fuhr Durdevic souverän den zweiten Platz nach Hause und war somit für das Große Finale qualifiziert.
Christof Bartsch, © AUI Photography
Im anderen Halbfinale konnte Bartsch in der ersten Runde die Führung übernehmen, musste diese aber in Runde 3 wieder abgeben. Kurz vor Rennende verlor er einen weiteren Platz und war im Ziel schließlich guter Dritter. Haubensack wurde wie im Qualifying sechster. Axel Simon konnte sich von Startplatz 11 auf den 8. Platz nach vorne fahren und war somit direkt für das Finale Qualifiziert. Im Finale gelang Bartsch aus Reihe 2 erneut ein guter Start und er kam als dritter aus der ersten Kurve. Diese Position konnte er bis zur letzten Runde behaupten. Dort wurde er schließlich doch noch von Kögel auf Platz 4 verdrängt. Es siegte Diogo Almeida vor Michael Sommer. Haubensack stürzte im Zweikampf in der Startkurve und kämpfte sich anschließend durch das Feld noch auf Platz 8 nach vorne.
Axel Simon, © Karsten Huber
Axel Simon konnte sich im Rennen wieder verbessern, von Startplatz 15 erreichte er am Ende den 14. Platz. Zeljko Durdevic hatte seine Energie im zusätzlichen Hoffnungslauf verbraten und konnte im Finale nicht mehr an seine vorherigen Rundenzeiten anknüpfen. Am Ende wurde er 24 und konnte somit bei seinem ersten Rennen 12 Fahrer hinter sich lassen.
Für die Trophy-Fahrer geht es in 2 Monaten erneut ins Saarland. Dann zum Saison-Höhepunkt in Sankt Wendel.
Chr.B.


Eindrücke von Steffen Schmid

Steffen Schmid, © St.Schm.
Dieses Wochenende fand ein Offenes Rennen im Rahmen der Saarmesse statt, das Wetter - trocken, sonnig aber etwas kalt.
Am Samstag wurden zwei freie Trainings gefahren um die Strecke näher kennen zu lernen. Sonntagmorgen das Warm-Up, zehn Minuten Zeit nochmal die Strecke zu verinnerlichen. Das Zeittraining, zu Beginn konnte ich meine Trainingszeit direkt verbessern, Zehntel für Zehntel kam ich an Platz 3 heran, aber ich hing auf Platz 4 fest. In den letzten 5 Minuten hab ich mich nochmal voll konzentriert, die letzten Sekunden der Qualifikationszeit. Ich wusste, jetzt ist es die letzte Chance mich zu verbessern. Über den Zielstrich, ich schaute zurück und die #80 stand auf Platz 2. Ein anderer Fahrer der am Ende auch noch auf einer schnellen Runde war, konnte meine Zeit unterbieten und ich rutschte einen Platz zurück. Platz 3 in der Startaufstellung war auf jeden Fall zufriedenstellend.
Der Start zum ersten Lauf, schon nach der ersten Kurve war leider das Rennen für mich zu Ende. Verwickelt in einen Startcrash war es mir nicht mehr möglich danach weiterzufahren, da das Heck etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde. Dieses konnten wir bis zum zweiten Rennen reparieren und ich ging wieder an Start.
Steffen Schmid, © St.Schm.
Der zweite Lauf, ich kam gut weg doch mit der ersten Kurve konnte ich mich dieses Wochenende nicht anfreunden, erneute Probleme und ich kam als letzter vom Feld aus der ersten Kurve. Platz für Platz kämpfte ich mich in den 15 Minuten + 2 Runden vor, bis ich dann als 4.- Platzierter abgewunken wurde.
Fazit: Das Zeittraining an diesem Wochenende war super, die zwei Rennläufe definitiv ausbaufähig. Dieses Wochenende hab ich manche Dinge einem kleinen Materialtest unterzogen, doch alles hat bestanden.
st.schm.

30.01.2015 - Abteilungsversammlung SuperMoto

Abteilungsversammlung SuperMoto, © hjl
Am 30. Januar trafen sich im Obergeschoss des Clubheims 32 Mitglieder der Abteilung SuperMoto. Außerdem waren noch vier Vorstandsmitglieder dabei. Die Versammlung begann wie jedes Jahr mit gemütlichem Zusammensein und gemeinsamen Essen, das von Bartolomiej Kaczor, dem Pächter der Vereinsgaststätte serviert wurde.
Neues Vereinslogo, © hjl
Nachdem der Abteilungsleiter Axel Simon die Anwesenden begrüßt hatte, stellten der zweite Vorsitzende Jürgen Gneiting und der Sportleiter Klaus Schlotterbeck Entwürfe einer neuen Clubkleidung mit neuem MCKT-Logo vor. Bereits im vergangenen Jahr hatte ja Jürgen Schmid dies angeregt und erste Entwürfe vorgestellt. Das neue Logo kann für jede Abteilung angepasst werden und soll für ein zeitgemäßes und attraktives Design des Clubs sorgen.
Axel Simon erläuterte anschließend ein paar Einzelheiten über den Ablauf des Trainings in der kommenden Saison.
Die anschließende Wahl des Abteilungsleiters und seines Stellvertreters war in wenigen Minuten erledigt. Axel Simon wird sich weiterhin und mit seinem Stellvertreter Jürgen Schmid um die Belange und die Organisation der Abteilung kümmern. Beide wurden einstimmig gewählt.
hjl

20.09.2014 - Öffentliches Supermoto Training

Am Samstag den 20. September wurde das dritte und letzte öffentliche Supermoto Training in diesem Jahr durchgeführt. Trotz der dunklen Wolken rings um Kirchheim ließen es sich über 30 Teilnehmer nicht nehmen, an dem Training teilzunehmen.
Und sie hatten Recht, fast den ganzen Tag gab es perfekte Wetterverhältnisse. Erst gegen 15:00 Uhr zog eine dunkle Wolke über den Platz, und es begann zu regnen. Doch selbst bei dem Regen zogen noch einige eifrig ihre Runden.
Auch dieses Mal gab es wieder eine neue Strecke, welche die Teilnehmer begeisterte.
Und an dieser Stelle nochmals vielen Dank an Marcus Auwärter (Aui-Photography@gmx.de), der uns und den Teilnehmer wieder viele tolle Bilder zur Verfügung stellt.
Hier gibt's 588 Bilder vom SuperMoto-Training am 20.09.2014 !
weitere Infos und (größere) Bilder gibt's bei Marcus Auwärter:
Aui-Photography@gmx.de
Viele Teilnehmer verabschiedeten sich mit: "Wir sehen uns wieder in 2015, verkündet bald eure Termine, dass wir sie einplanen können …"
Und zum Schluss noch was erfreuliches: bei diesem Training konnte unser Rot-Kreuz Team den ganzen Tag relaxed im Stuhl sitzen, sie hatten nichts zu tun.
Ausschreibung

Weitere Details und Zeitplan
hier zum Download

Fragen / Informationen per E-Mail: sportleiter@mckt.de
kl.sch

10.08.2014 - Supermoto DM im hessischen Schaafheim

Ein Bericht von Christof Bartsch
Starke Ergebnisse der MCKT-SuperMoto-Fahrer in Schaafheim! Zum ersten Mal seit 2011 gastierte die Deutsche SuperMoto-Meisterschaft wieder im hessischen Schaafheim. Auf der schön angelegten Kartbahn, die um einen anspruchsvollen Offroad-Anteil erweitert ist, traten 6 Fahrer des MCKT in 4 Klassen an. Das wechselhafte Wetter schlug nur in der Nacht von Samstag auf Sonntag mit Regen zu, so dass der Offroad-Anteil am Sonntagvormittag nicht gefahren werden konnte. Die Fahrer mussten Regenkombi und -reifen jedoch zum Glück nicht einsetzen, sondern konnten sich in dem Kurvengeschlängel bei viel Grip und extremen Schräglagen schwindelig fahren.
Start zum großen S1+S2 Finale mit Steffen Schmid (#80), © Jeannette Dewald
Internationale Deutsche Meisterschaft S1 und S2
Steffen hinter Jan Deitenbach, © mikeFoto
In der 1. Liga des SuperMoto-Sports kommt der MCKT'ler Steffen Schmid mit seiner MRS-KTM immer besser in Fahrt. In Schaafheim konnte er im ersten Lauf, in dem die Kategorie S1 (bis 450cm³) separat startet, einen guten 8. Platz herausfahren. Im 2. Durchgang und Veranstaltungshöhepunkt, in dem die S1 und die S2-Klasse (ohne Hubraumbegrenzung) gegeneinander antreten, wurde Schmid hervorragender 10. und in der getrennten S1 Wertung somit 5. Damit erzielte Steffen sein bisher bestes Saisonergebnis und verbesserte sich auch in der IDM bei noch einem ausstehenden Rennen auf den 5. Platz.
In der Meisterschaft der S1-Klasse spitzt sich der 2-Kampf zwischen dem Österreicher und aktuellen Deutschen Meister Lukas Höllbacher und dem 2-maligen Weltmeister Bernd Hiemer vor dem letzten Rennen in Standal weiter zu. Mit den Plätzen 3 und 1 in extrem spannenden und bis zur Ziellinie umkämpften Rennen konnte Hiemer seinen Rückstand gegenüber Höllbacher (2/2) auf 4 Punkte verkürzen. Beide können somit noch aus eigener Kraft den Titel erreichen.
In der S2-Klasse dominiert Marcus Class weiter nach Belieben und baute mit einem Doppelsieg seine Führung weiter aus.
Deutscher SuperMoto-Cup Open - C2
Chris Deile (P2) bei der Siegerehrung, © mikeFoto
Nachdem Christian Deile aufgrund seines Studiums das letzte Rennen in Aschersleben auslassen musste, griff er in Schaafheim wieder ins Geschehen ein und stellte seine Husaberg nach anfänglichen Problemen im Training dann auf den 2. Startplatz. Im ersten Rennen gelang Deile der Start nicht optimal und er fiel auf den 4. Platz zurück. Obwohl er mächtig Druck auf den Vordermann ausübte, machte dieser keinen Fehler und Chris musste sich mit dem 4. Platz zufrieden geben. Im 2. Rennen konnte er seinen Startplatz umsetzen und sich in der ersten Kurve als 2. einreihen und über 2/3 des Rennens dem Führenden am Hinterrad kleben.
In der Meisterschaft sicherte Deile damit seinen guten 5. Platz ab und hat nach vorne mit nur 4 Punkten Rückstand nach Chancen auf P4.
Amateure-Trophy Süd
Die Amateure-Trophy Süd hatte in Schaafheim bereits ihren Finallauf und mit Natalie Beck und Axel Simon waren hier 2 Fahrer des MCKT am Start.
Nach den 2. Stürzen auf jeweils Top-Platzierungen in Sankt Wendel, war für Axel in Schaafheim die Devise: erstmal ankommen. Dies gelang ihm mit 2 soliden Top10-Plätzen hervorragend. Mit einem 9.und einem 8. Rang erreichte er seine bisher besten Renn-Platzierungen. In der Meisterschaft konnte er dadurch noch an der Teamkollegin Nati Beck vorbei ziehen auf Platz 13.
Nati (#82) und Axel (#97) am Start, © Jeannette Dewald
Nati zeigte im Warm Up, bei dem aufgrund des nächtlichen Niederschlags ohne Offroad gefahren wurde mit der 4-schnellsten Zeit, dass sie auf Asphalt zu den absolut schnellsten der Amateure gehört. In den Rennen, die beide mit Offroad gefahren wurde, musste sie sich leider mit den Rängen 12 und 10 etwas weiter hinten einreihen. In der Meisterschaft fiel sie damit in Ihrer Debut-Saison von Platz 11 auf 14 von 20 Startern zurück.
Ü40 SuperMoto - Cup
Im Ü40-Cup waren mit Frank Deile und Christof Bartsch 2 MCKT-Vertreter am Start. Frank Deile, noch leicht von Rückenbeschwerden gehandicapt, konnte die Plätze 7 und 10 einfahren und verteidigte damit auch seinen guten 10. Gesamtrang in der Ü-40-Meisterschaft.
Christof Bartsch startete als Gaststarter aus der ersten Startreihe zweimal eher mäßig und konnte im ersten Lauf von Platz 9 nach Kurve 1 noch auf das Treppchen fahren. Im zweiten Durchgang reichte es immerhin noch zu Platz 4.
Bartsch beim Überholen ....
... und auf dem Treppchen, © Haubensack
Chr.Bartsch

19.07.2014 - Öffentliches Supermoto Training

Wolf, © Marcus Auwärter
Am Samstag den 19. Juli wurde das zweite öffentliche Supermoto Training 2014 des MCKT auf dem Verkehrsübungsplatz Birkhau durchgeführt.
Trotz sommerlicher Temperaturen ließen es sich 50 Teilnehmer nicht nehmen, an dem Training teilzunehmen.
Wie versprochen gab es dieses Mal eine andere Variante der Steckenführung, was von den Teilnehmern mit Begeisterung aufgenommen wurde.
Tobi, © Marcus Auwärter
Beck, © Marcus Auwärter

Dies zeigt auch, dass dies der richtige Weg ist, denn bei jedem Training steigt die Anzahl der Teilnehmer.
Es wurde wieder in 4 Gruppen von 09:00 Uhr bis 16.00 Uhr trainiert. Bis auf einen kleinen Ausrutscher, der wieder zur Kontrolle im Krankenhaus endete, hatten alle Teilnehmer ihren Spaß ...

Ausschreibung

Weitere Details und Zeitplan
hier zum Download

Hier gibt's 1244 Bilder vom SuperMoto-Training am 19.07.2014 !
weitere Infos und (größere) Bilder gibt's bei Marcus Auwärter:
Aui-Photography@gmx.de
kl.sch

06.07.2014 - Supermoto DM auf dem Harz-Ring

Ein Bericht von Steffen Schmid

Der 4. Lauf der Int. DM fand vom 4.-6. Juli auf dem Harz-Ring statt. Freitags gab es dort schon die Möglichkeit trainieren zu können, wie wir kurz vorher erfahren hatten und wahrscheinlich so gut wie alle dies auch ausgenutzt hatten, außer mir. Dadurch war es nicht einfach, überhaupt den Anschluss an diesem Wochenende zu finden, deshalb konnte ich mit den Zeiten das Wochenende über nicht richtig mitgehen. Nichts desto trotz steigerte ich mich mit jedem mal fahren und verbesserte meine Zeit.
Am Samstagnachmittag im Zeittraining fuhr ich die 6. schnellste Zeit, dies bedeutete Startreihe zwei auf Startplatz 6. An diesem Wochenende waren es extrem warme Temperaturen, es waren Maschine und Fahrer gefordert.
Startaufstellung zum ersten Lauf, aus Startreihe zwei kam ich super auf den ersten Metern weg, doch in der darauf folgenden sehr engen rechts-links-Kombination, bevor es in den Offroad ging, wurde es eng. Die gewonnenen Plätze des Starts musste ich wieder abgeben. Nach einen schönen Dreikampf mit zwei anderen Piloten wurde ich als 7. ab gewunken.
Mein zweiter Start verlief ähnlich, ich kam super weg und musste die Plätze leider wieder abgeben. Zu Beginn konnte ich im Offroad eine Position gutmachen, ich fuhr auf den nächsten Fahrer auf, diesen überholte ich erneut im Offroad und setzte mich weiter ab. Weiter nach vorne ging es nun nicht mehr, die anderen Fahrer waren schon zu weit weg, um noch Plätze gutmachen zu können. Durch einen Plattfuß eines Konkurrenten machte ich noch einen Platz gut und sah am Ende als 5. Platzierter die Zielflagge.
Als momentan siebter in der Meisterschaft traten wir die Heimreise an. Am zweiten August- Wochenende geht es in Schaafheim weiter zur 5. Runde der Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft.
st.schmid

01.06.2014 - SuperMoto-Saison-Highlight in Sankt Wendel
mit erfolgreichen Fahrern des MCKT

Ein Rennbericht von Christof Bartsch
In der saarländischen Motorsport-Hochburg Sankt Wendel findet seit Jahren der Höhepunkt der deutschen SuperMoto-Saison statt. Auf einer der schönsten Strecken wird hier vor großem motorsportbegeistertem Publikum gestartet. In den letzten beiden Jahren war bei der Veranstaltung leider jeweils schlechtes Wetter, was in der Konsequenz sowohl für Fahrer als auch für die Zuschauer getrübte Freude bedeutete.

Am vergangenen 1. Juni-Wochenende durfte die MCKT-SuperMoto-Abteilung mit 6 Fahrern bei allerbestem Wetter an dem Lauf zur Deutschen Meisterschaft in Sankt Wendel teilnehmen. Die Veranstalter hatten den Offroadteil neu und hervorragend präpariert, was atemberaubenden Speed und nahezu waagrechte Maschinen in den Anliegern ermöglichte.

Internationale Deutsche Meisterschaft S1 und S2
Steffen Schmid, © c.ba
Nachdem dem MCKT-Piloten Steffen Schmid bei den vorangegangenen Rennen das Glück nicht wirklich zur Seite stand, verlief das aktuelle Rennwochenende sehr erfolgreich. Steffen konnte im Qualifying in Sankt Wendel die 1-Minuten-Schallmauer durchbrechen. Damit hat er einmal mehr unter Beweis gestellt, dass er zum kleinen Kreis der allerschnellsten Fahrer gehört. In den beiden Rennen konnte Steffen Schmid jeweils den starken 6. Platz belegen und sicherte sich so 30 wertvolle Punkte. In der Deutschen Meisterschaft liegt er damit weiterhin auf dem 8. Platz.
Deutscher SuperMoto-Cup Open - C2
Christian Deile, © Karsten Huber
Als derzeitiger 3. in der laufenden Meisterschaft ging Christian Deile vom MCKT als Mitfavorit in das Rennwochenende. Im Qualifying konnte er den 5. Platz belegen, wobei ein Gaststarter außerhalb der Wertung vor ihm lag. Im ersten Rennen im Kampf um Platz 3 gegen Till Goldenstein ging Deile gemeinsam mit seinem Kontrahenten zu Boden und fiel so auf den 5. Platz zurück. Im 2. Durchgang machte sich seine im letzten Herbst operierte Schulter wieder schmerhaft bemerkbar und er fuhr auf "Nummer Sicher" erneut den 5. Platz nach Hause. In der Meisterschaftwertung liegt er nach 3 von 6 Veranstaltungen mit 115 Punkten weiterhin auf dem 3. Platz mit nur 13 Zählern Rückstand auf den führenden Dirk Thomas.
Christof Bartsch, © Karsten Huber
Christof Bartsch, normalerweise bei den Amateuren oder in der "Seniorenklasse" Ü40 am Start, musste diesmal einen unfreiwilligen Ausflug in die schnelle C2 Klasse machen und konnte sich überraschend gut im Mittelfeld halten. Im ersten Durchgang gelang ihm ein guter 10 Platz, im 2. Rennen lief es mit Platz 12 nicht viel schlechter. In der Ü40-Klasse wäre mit seinen gefahrenen Rundenzeiten durchaus ein Podestplatz möglich gewesen, was viel Spaß für die kommenden Rennen verspricht.
Ü40 SuperMoto - Cup
Frank Deile, © Karsten Huber
Frank Deile hielt die MCKT Fahnen in der Ü40-Kategorie hoch und erarbeitete sich im Zeittraining den 10. Startplatz. Im Rennen belegte er bereinigt um die Gaststarter 2 mal einen soliden 9. Rang. In der Ü40-Meisterschaft liegt Deile Senior damit auf dem 12. Platz mit geringem Abstand zu den Top 10.
Amateure-Trophy Süd
Mit Natalie Beck und Axel Simon waren hier 2 Fahrer des MCKT am Start. Das hervorragende Wetter ermöglichte es Axel Simon, sich auf die Strecke in Sankt Wendel richtig gut einzuschießen und seinen Speed aus dem Training auf dem heimatlichen Verkehrsübungsplatz auch auf der Rennstrecke zu zeigen. Bereinigt um die Gaststarter fuhr Axel im Zeittraining entfesselt auf Platz 8. Leider währte die folgende Euphorie nicht lange, denn in den Rennen hatte er jeweils Pech und musste in beiden Durchgängen im Offroad zu Boden. Somit blieben am Enden "nur" 14 Punkte für 2 mal Rang 14.
Axel Simon, © Karsten Huber
Natalie Beck beim Startversuch, © Karsten Huber

In der Trophy Süd belegt Axel Simon nun mit 29 Punkten den 13. Platz. Natalie Beck fuhr 2 starke Rennen und zeigte so manchen Gegnern das Hinterrad. 2 x Platz 11 und 20 Punkte waren der verdiente Lohn. In der Meisterschaft konnte sie mit jetzt 31 Punkten an Axel Simon vorbei ziehen und belegt den 11. Platz von 20 eingeschriebenen Fahrern.

Chr.Bartsch

01.06.2014 - Gelungenes Wochenende im saarländischen St. Wendel

Ein Rennbericht von Steffen Schmid
Nach St. Wendel ging es dieses Wochenende zum dritten Lauf der Int. DM Supermoto Meisterschaft. Nach den ersten zwei Veranstaltungen erhoffte ich mir dieses Mal ein problemfreies Wochenende.

In den zwei freien Trainings kam ich gut zurecht und konnte meine Zeit ständig verbessern. Am Samstagnachmittag ging ich mit einem guten Gefühl in das Zeittraining, meine Trainingszeit konnte ich nochmal um eine weitere Sekunde verbessern und sicherte mir den 8. Startplatz, das erste Mal dieses Jahr in der zweiten Startreihe machte Mut auf mehr. Am Sonntagmorgen ging es weiter mit dem Warm-Up, nochmal die Strecke anschauen um mit einem guten Gefühl in das Rennen zu gehen.

Steffen Schmid, © www.rd-foto.net

Mir gelang der Start zum ersten Lauf recht gut, ich war auf der Innenbahn und wurde in der ersten Kurve etwas eingeklemmt. Doch Eingang Offroad stellten sich alle Fahrer in der inneren Spur an, ich entschloss mich, die äußere Linie zu fahren und konnte weitere 2 Plätze gut machen. Als 7. kam ich aus der ersten Runde, am Anfang des Rennens machte ein anderer Fahrer ziemlich Druck von hinten und klebte an meinem Hinterrad. Im Zweikampf konnte ich meine Position behaupten, bis der Konkurrent zu Boden ging. Durch Probleme eines vor mir fahrenden, machte ich einen weiteren Platz gut und wurde als 6. Im Ziel ab gewunken. TOP, voll zufrieden.

Der Start zum zweiten Lauf gelang erneut, auf der Innenbahn kam ich gut durch die ersten Kurven, auf Platz 7 aus der ersten Runde. Direkt vor mir ein Engländer und dahinter ein Österreicher. Wir hatten tolle Zweikämpfe, ich klebte an dem Hinterrad des vor mir fahrenden und machte Druck. Er fuhr lange fehlerfrei und ich hatte keine Möglichkeit zu überholen. Gegen Ende des Rennens machte er einen Fahrfehler, ich nutzte diesen sofort aus und ging an ihm vorbei. Die letzten Runden konnte ich meine Platzierung behaupten und wurde erneut als 6. abgewunken.

Zweimal Platz 6, ein gelungenes und Problemfreies Wochenende in St. Wendel.

Am 5/6. Juli geht es am Harz-Ring um weitere Meisterschaftspunkte.

Steffen Schmid

18.05.2014 - SuperMoto - 2. Lauf der Int. DM in Großenhain

Ein Rennbericht von Steffen Schmid - Schadensbegrenzung
Der 2. Lauf der Internationalen DM Supermoto Meisterschaft fand vom 17. bis 18. Mai im sächsischen Großenhain statt.

Das erste freie Training, nach einem kleinen Sturz im Offroad musste ich dieses nach 5 Runden beenden. Der Sturzbügel am Lenker hatte die Kupplungsleitung durchtrennt somit war ein Weiterfahren nicht mehr möglich. Das nächste und letzte freie Training endete schon nach 2 Runden. Mit einem Getriebeschaden musste ich mein Motorrad leider abstellen. Der erste Motorschaden seit ich Supermoto fahre.

Mit Insgesamt 7 Runden ging es in das Zeittraining. Ich gab mein bestes und versuchte meine Zeit ständig zu verbessern. Mit so wenig Trainingsrunden und Platz 9 in der Startaufstellung konnte ich dann doch zufrieden sein.

Steffen Schmid, © www.rd-foto.net
Der Sonntag war für das Warm-Up erst mal Regentraining angesagt, denn es hatte die ganze Nacht geregnet. Gegen Mittag hörte es auf zu regnen und die Strecke wurde schon deutlich trockener. So wie die meisten Konkurrenten gingen wir mit Regenreifen an den Start zum ersten Lauf. Der Start - das Motorrad stieg sofort ich musste vom Gas und verlor einige Plätze. In der ersten Runde stürzten einige Fahrer, somit kam ich als 7. aus den ersten Runden zurück. Gegen Ende des Rennen verlor ich das Vertrauen in das Vorderrad, ständige kleine Rutscher hatten einen Fahrfehler zur Folge, wobei ich wieder Plätze verlor. Als 10. überquerte ich die Ziellinie.

Vor dem zweiten Rennen stellten sich alle die Frage "Hält das Wetter oder fängt es an zu regnen?". Ich setzte auf Slicks, trotz einer sich nähernden Regenfront, wobei der Rest mit Mischbereifung an den Start ging. Diesmal kam ich gut weg und machte sofort Plätze gut. Eingang Offroad standen außerhalb der Idealspur einige Pfützen, ich musste aufpassen, dass ich mit meinen Slicks nicht ins Nasse kam. Ich hatte einen tollen Dreikampf mit zwei anderen Fahrern, zwei Runden vor Schluss Ausgang Offroad bremste ich das Motorrad kurzzeitig aus, sofort wieder gestartet und es ging weiter. Als 9. in der S1 wurde ich ab gewunken.

Ein sehr durchwachsenes und nicht einfaches Wochenende. In zwei Wochen geht es in St. Wendel (Saarland) um weitere Meisterschaftspunkte.

Steffen Schmid

17.05.2014 - Öffentliches Supermoto Training

Am Samstag den 17. Mai wurde das 1. öffentliche Supermoto Training 2014 des MCKT auf dem Verkehrsübungsplatz Birkhau durchgeführt.

Damit jeder seinen Spaß hatte, wurden Gruppen mit und ohne Offroad angeboten. Für jede Gruppe gab es über den ganzen Tag 8 Turns. Gefahren wurde 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Obwohl es am gleichen Wochenende ein Rennen in den verschiedenen Supermoto-Klassen gab, gingen 45 Teilnehmer bei diesem Training an den Start. Bis auf einen kleinen Ausrutscher, der im Krankenhaus endete, hatten alle Teilnehmer ihren Spaß ...

Ausschreibung

Zur Info weitere Details, Anmeldung und Zeitplan
hier zum Download

Supermoto-Training auf dem VÜP, © Björn Gramm
Hier gibt's die Bilder vom SuperMoto-Training am 17.05.2014 !
kl.sch

13.04.2014 - SuperMoto - Ausbaufähiger Auftakt in Harsewinkel

Ein Rennbericht von Steffen Schmid
Der erste Lauf zur Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft stand dieses Wochenende auf dem Programm, es ging nach Harsewinkel bei Bielefeld. Das Wetter wie vorhergesagt trocken und wir hatten dadurch TOP-Bedingungen. Dieses Jahr starten die Fahrer der S1 und S2 Klasse bei den Trainings und Zeittraining sowie dem zweiten Lauf zusammen. Lediglich der erste Lauf wird getrennt gefahren.

Bei den zwei freien Trainings war ich noch etwas vorsichtig unterwegs, hatte noch ziemlich Respekt vor der langen Sandkurve, da ich mich dort letztes Jahr an der Schulter verletzte. Samstagnachmittag fand das Zeittraining statt, fühlte mich immer wohler auf der Strecke und kam besser zurecht, mit meiner gefahrenen Zeit konnte ich meine KTM auf den 7. Startplatz stellen. Gelungener Samstag und mit dem Startplatz voll zufrieden.

Steffen Schmid, © www.rd-foto.net
Sonntagmorgen, ein kurzes Warm-UP bevor es nach dem Mittag mit den Rennläufen los ging. Leider hatten wir nach dem Warm-UP festgestellt, dass wir einen technischen Defekt mit einer kaputten Zylinderkopfdichtung hatten. Wir wechselten auf das Reserve Motorrad, leider war dieses gänzlich anders und noch nicht richtig ausgreift. Mit diesem Motorrad hatte ich nur ein paar Minuten auf der Uhr und musste nun direkt ein Rennen fahren.
Der Start zum ersten Rennen, ich zuckte kurz bevor die Ampel umschaltete – Frühstart, nach zwei Runden hielt ich an zur Stop&Go Strafe, 5 Sekunden dann ging es wieder weiter. Das komplette Feld war natürlich schon vorbei, als letzter fuhr ich dem Feld nun hinterher. Nach einigen Runden hatte ich zu den nächsten Fahrern aufgeschlossen, recht schnell zog ich an einigen vor mir vorbei und machte weiter Druck. Als 10. wurde ich am Ende abgewunken, es hat Spaß gemacht auch wenn der Start misslungen ist.

Das zweite Rennen war ein kurzes Vergnügen, in den zwei Warm-Up Runden merkte ich schon irgendwas stimmt mit dem Motorrad nicht, es hat nicht mehr die volle Leistung. Trotzdem startete ich, musste jedoch dann sofort einsehen das es keinen Sinn macht weiter zu fahren. Die anderen Fahrer konnten mich einfach ausbeschleunigen, nach der Startrunde stellte ich das Motorrad dann in der Helferbox ab. Nach kurzer Analyse stellten wir fest das ein technischer Defekt am Luftfilterkasten für die fehlende Leistung verantwortlich war.

Trotz diesen technischen Problemen hat es Spaß gemacht wieder am Start zu stehen und das wichtigste verletzungsfrei auf dem Heimweg.

Der 2. Lauf zur Int. DM Supermoto findet am 17/18.5. in Großenhain statt.
Steffen Schmid

03.04.2014 - Trainingsbeginn Supermoto

Fahrerlager, © hj.leh
Am 3. April begann das Supermoto-Training des MCKT. Bei idealen Wetter- und Strecken- Bedingungen kamen 21 aktive Fahrer mit ihren Motorrädern auf den VÜP. Natürlich musste am ersten Tag nach der Winterpause noch kräftig geschraubt werden, doch war auf der Strecke ständig Hochbetrieb.
© hj.leh
Hochbetrieb auf der Strecke, © hj.leh

hj.leh

16.03.2014 - Saisonauftakt für die SuMo-Fahrer in Saarbrücken

Mitte März findet im Rahmen der Motorad-Messe Intermoto in Saarbrücken traditionell der Supermoto-Saison-Auftakt statt. Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit. Über 100 Fahrer nahmen in 5 Klassen an den Rennen um und durch die Messehalle teil.

Schmid vor Spaniol, © Chr.B.
Nachdem das Wetter am Samstag noch durchwachsen war und zwischen Regen- und Slick-Bereifung gewechselt werden musste, konnten die Piloten am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein vor zahlreichen Messebesuchern ihre Rennen im Trockenen austragen. Der MCKT war mit 6 Fahrern vertreten.

Open-Klasse
In der Klasse "Open" treten in einem freien Rennen ohne Prädikatswertung Fahrer aus der Internationalen Deutschen Meisterschaft und dem Deutschen Supermoto-Pokals an. Nach verletzungsbedingter mehrmonatiger Pause stellte Steffen Schmid vom MCKT seine KTM beim Comeback auf den tollen 3. Startplatz hinter Favorit Markus Volz und dem Vorjahressieger Jan Deitenbach und noch vor dem Routinier und Saarbrücken-Experten Dirk Spaniol. Diese 4 Fahrer waren in den beiden Rennen eine Klasse für sich und konnten sich von den Verfolgern jeweils weit absetzen.
Spaniol (2), Deitenbach (1) und Schmid (3), © Chr.B.
Steffen Schmid konnte in den beiden Läufen zwar nicht direkt im Kampf um die Führung eingreifen, aber bis zum Ende in Sichtkontakt mit der Spitze mitfahren. Zwei dritte Plätze und somit auch Rang 3 in der Tageswertung sind eine hervorragende Basis für die weitere Saisonvorbereitung bis es in 4 Wochen zum ersten Lauf der Internationalen Deutschen Meisterschaft nach Harsewinkel geht. Jan Deitenbach konnte seinen Vorjahressieg in Saarbrücken wiederholen, nachdem er im ersten Lauf den Favorit Markus Volz bezwingen konnte und sich im 2. Rennen nach hartem Kampf gegen Dirk Spaniol durchsetzte. Lokalmatador Volz war der Pechvogel in Saarbrücken. Er wurde durch Plattfüße und schließlich durch ein kaputtes Federbein wohl um den Sieg gebracht.

Amateur-Trophy Süd
In der Klasse "Amateure Süd" wurde in Saarbrücken bereits der erste von 3 Meisterschaftsläufen ausgetragen. Hier waren mit Natalie Beck, Janine Wagner und Axel Simon 3 Clubfahrer aus Kirchheim am Start. Die beiden Mädels nehmen in diesem Jahr zum ersten Mal an der Stark besetzten Amateur- Trophy teil und waren in Saarbrücken leider nicht mit der Portion Glück ausgestattet, die jeder für ein gutes Rennwochenende braucht.
Noch war die Welt für Janine in Ordnung, © T.Stö
Janine wurde bereits im 2. freien Training von einem übermotivierten Konkurrent abgeräumt und verletzte sich an der Schulter. Zwar ging sie im Qualifying nochmals mit dem provisorisch reparierten Motorrad an den Start, musste dort aber feststellen, dass eine Rennteilnahme nicht wirklich Sinn machen würde. Natalie steigerte sich über das Wochenende kontinuierlich mit den
Natalie Beck hebt ab, © Chr.B.
Rundenzeiten und ging Top motiviert in die Rennen. Auch die Starts gelangen ihr hervorragend, aber in der ersten Kurve fand sie sich jeweils auf dem Boden wieder. Im ersten Lauf konnte sie noch die Verfolgung aufnehmen und Platz 15 erreichen, im 2. Durchgang wollte ihre Husqvarna leider nicht mehr anspringen.
Axel Simon, © Chr.B.
Axel Simon war im Qualifying gut dabei und ging von Platz 13 aus in die Rennen. In der Startkurve wurde er nach außen abgedrängt und verlor viele Plätze. Im Zweikampf ging dann auch noch in einer engen Spitzkehre sein Motor aus und Simon landete so im ersten Durchgang nur auf Rang 16. Im zweiten Durchgang verlief die erste Kurve ähnlich und wieder fiel Axel einige Plätze zurück. Diesmal konnte er das Rennen jedoch ohne weitere Zwischenfälle auf dem 11. Platz beenden. Mit einer guten ersten Runde sollten Top 10 Plätze bei den nächsten Rennen möglich sein.

Die Stärke der Amateurklasse zeigt sich unter anderem dadurch, dass Sieger Tobias Wirtherle mit seinen Rundenzeiten auch im Mittelfeld der Open-Kategorie gut dabei gewesen wäre. Auf den Verfolgerplätzen waren mit Zahlauer, Brajan und Kriegenhofer Routiniers mit jahrelanger Erfahrung unterwegs. Der ADAC könnte sich ruhig einmal Gedanken machen über die Klasseneinteilung. Mit einer reinen Rookie-Serie für die Neueinsteiger und einer darüber angesiedelten Amateurklasse für routinierte Hobby-Fahrer, die aber nicht den zeitlichen oder finanziellen Aufwand für eine Cup- Saison leisten wollen und können, wäre alles gedient.

Ü40-Cup
Eng geht's zu ! © Chr.B.
In der Kategorie Ü40 traten mit Frank Deile und Gaststarter Christof Bartsch 2 weiterer MCKT-ler an. Für beide verlief das Zeittraining nicht wie gewünscht. Deile konnte wegen Problemen mit der Spritzufuhr nur 4 gezeitete Runden hinlegen, bevor das Motorrad stehen blieb. Trotzdem reichte es für einen guten 5 Startplatz in seinem Halbfinale Gruppe B. Bartsch hatte mit einer lockeren Handbremsarmatur zu kämpfen und konnte sich in der Gruppe A nur auf dem 9. Startplatz qualifizieren. Das Halbfinale lief für Bartsch dann bedeutend besser. Mit gutem Start und den schnellsten Rundenzeiten des Laufs konnte er sich vom 9. auf den 3 Platz verbessern und sicherte sich so Startplatz 5 für das Finale.
Frank Deile in gewohnt souveräner Manier, © Chr.B.
Deile konnte seinen 5.Platz aus dem Qualifying im Halbfinale bestätigen und startet im Finale dann von Platz 10. Im Finallauf waren die beiden Gaststarter Steffen Jung und Michael Sommer für die Ü40 Dauerstarter nicht zu schlagen. Vor allem Jung konnte den Verfolgern schnell enteilen. In der separaten Gaststarterwertung belegten Jung und Sommer damit die ersten beiden Plätze vor dem MCKT-Fahrer Bartsch, der nach einem durchwachsenen Rennen als 8. ins Ziel kam. Sieger in der Ü40- Meisterschafts- Wertung wurde der Engländer Phil Gee vor Lokalmatador Gerhard Wacker und dem Niederländer Arie van Engelen. Frank Deile kam als 14 ins Ziel, bereinigt um die Gaststarter bedeutet das den 11. Platz und somit wichtige Meisterschaftspunkte.

Christof Bartsch

07.02.2014 - Abteilungsversammlung SuperMoto

Gemütliche Runde
Am 7. Februar trafen sich im Gasthaus "Schwanen" in Neckartailfingen 27 Mitglieder der Abteilung SuMo. Außerdem waren noch vier Vorstandsmitglieder dabei. Die Versammlung begann um 19.00 Uhr mit gemütlichem Zusammensein und gemeinsamen Essen. Erst gegen 21.00 Uhr kam dann der "förmliche" Teil. Nachdem der bisherige Abteilungsleiter Axel Simon die Anwesenden begrüßt hatte, wurde Frank Deile vom Sportleiter Klaus Schlotterbeck für seine Erfolge im vergangenen Jahr geehrt.

Die anschließende Wahl des Abteilungsleiters und seines Stellvertreters war in wenigen Minuten erledigt. Axel Simon wird sich weiterhin und mit seinem neuen Stellvertreter Jürgen Schmid um die Belange und die Organisation der Abteilung kümmern. Beide wurden einstimmig gewählt.

Clubkleidung
Axel Simon erläuterte nun Einzelheiten über den Ablauf des Trainings in der kommenden Saison. Die Abteilung hat derzeit 64 Mitglieder, von denen im vergangenen Jahr 37 regelmäßig am Training teilgenommen haben. Daher können derzeit keine neuen SuMo-Fahrer aufgenommen werden. Der Sportleiter Klaus Schlotterbeck nahm noch zu einigen Neuerungen Stellung. So wird u.a. die neue Platzeinfahrt bald in Betrieb genommen, für Trainingsteilnehnmer aber die bisherige weiter verwendet. Der Eintrag in die Anwesenheitsliste mit Unterschrift ist vor Aufnahme des Trainings Pflicht. Die Durchführungs- Bestimmungen werden noch in Zusammenarbeit mit den Abteilungsleitern überarbeitet. Zum Schluss zeigte Jürgen Schmid einige Muster für eine neue Clubkleidung, die für alle Abteilungen passend angefertigt werden kann.

hj.leh

13.10.2013 - Supermoto Saison-Finale in Großenhain

Erfolgreiche MCKT'ler beim Supermoto-Saison-Finale

Mit nur 4 Fahrern ist der MCKT zum Saison-Finale in das sächsische Großenhain angereist. Verletzungsbedingt fehlten die Top-Fahrer Steffen Schmid aus der internationalen Deutschen Meisterschaft S1 und Chris Deile aus dem deutschen Supermoto Pokal C2. Auch der eine oder andere Cup- und Amateurfahrer scheute die weite Anreise bei wieder einmal schlechter Wetterprognose.

Mit dabei war aus der Ü40-Klasse Frank Deile sowie aus der Amateure-Klasse die Fahrer Niko Haubensack, Christof Bartsch und Miro Trivuncevic. Nachdem die Saison 2013 von vielen Regenrennen geprägt war, blieb des Wetter auch in Großenhain sehr wechselhaft. Einzig am Sonntagnachmittag konnten die Fahrer profillose Slicks aufziehen und der Grip erhöhte sich von Schmierseifen- auf Schmirgelpapier-Niveau.

Ü40

Frank Deile, der in dieser Saison einige Rennen auslassen musste, belegte vor dem letzten Lauf in der Meisterschaft den 10. Platz. Mit einem erneuten Platz auf dem Siegerpodest, wie vor einigen Wochen auf dem Harzring wäre in der Tabelle noch eine gewaltige Verbesserung möglich gewesen. Aber es hat nicht sollen sein. Ein Motorschaden im Warm Up führte dazu, dass Deile das Motorrad wechseln musste. Von der gewohnten bärenstarken 570er Husaberg ging es auf die kleine 390er, die ihm sein Teamchef Jo Bauer vor dem ersten Rennen noch kurzfristig umbauen konnte. Allerdings trat Deile als einziger Fahrer mit Slicks an und dazu war die Strecke am Sonntagvormittag noch viel zu feucht und rutschig. Deile blieb somit ohne Punkte. Im zweiten Durchgang war Deile dann noch in einen Startunfall verwickelt und jagte anschließend als letzter dem Feld hinterher. Auf dem ungewohnten Motorrad beendete er die Aufholjagd auf dem 19. Platz und konnte so wenigstens noch 2 Punkte mitnehmen. In der Meisterschaft fiel Deile dadurch jedoch noch auf den 12. Platz im knapp 40 Fahrer starken Feld zurück.

Amateure-Trophy

In der Amateure-Trophy traten die besten Fahrer aus der Region Süd gegen die aus der Region Nord in einer Finalveranstaltung an, um den Sieger der Amateure-Trophy für Deutschland zu ermitteln. In der Region Süd gab es bereits das Duell zwischen den beiden MCKT´lern Haubensack und Bartsch um den Seriensieg. Haubensack konnte den Zweikampf knapp für sich entscheiden. Im Zeittraining in Großenhain trumpften jedoch andere groß auf. Bartsch und Haubi waren eher endtäuscht über die Plätze 8 und 10 und mussten aus der zweiten und dritten Startreihe ins Rennen gehen. Trivuncevic belegte bei schwierigen Verhältnissen Platz 33 unter 41 Startern. Bartsch riskierte im Rennen 1 den Start mit einem Slick auf dem Hinterrad, da ein Großteil der Strecke bereits abgetrocknet war. In der ersten Runde konnte Bartsch vom achten Startplatz auf Rang 3 nach vorne fahren. Im weiteren Rennverlauf wurde jedoch immer mehr Schmutz von nassen Offroad-Teil auf der übrigen Strecke verteilt, so dass Bartsch chancenlos nach hinten durchgereicht wurde und auf Platz 8 in Ziel kam. Abzüglich der Gaststarter, die in der Gesamtwertung nicht berücksichtigt werden, war es dann der 5. Platz. Für Haubensack ging es in die andere Richtung. Am Anfang des Rennens kam er zu Sturz, konnte das Rennen aber direkt wieder aufnehmen, 2 Runden vor Schluss an Bartsch vorbei gehen und am Ende bis auf Platz 6 nach vorne fahren (4. ohne Gaststarter).

Im zweiten Rennen überschlugen sich die Ereignisse gleich zu Beginn. Der Polesetter und souveräne Sieger des ersten Rennens, Bernd Zahlauer hatte schon vor der Einführungsrunde sowohl Motorrad als auch Startplatz "eingeölt" und wurde direkt vor dem Start aus dem Rennen genommen. In der ersten Kurve wurde dann noch der Zweitplatzierte aus dem ersten Lauf von einem übermütigen Gastfahrer abgeräumt, so dass in der Gesamtwertung wieder Hochspannung angesagt war. Während der gut gestartete Haubensack durch den Sturz behindert wurde und einen weiten Bogen fahren musste und wieder einige Plätze verlor, konnte Bartsch profitieren und erneut in der ersten Runde auf den dritten Platz nach vorne fahren. Diesmal stimmte die Reifenwahl. Der Offroad-Anteil war mittlerweile komplett trocken und beim Fahren kam erstmals richtig Freude auf. Bartsch konnte sich von den Verfolgern immer weiter absetzten und sich am Hinterrad des Zweitplatzierten festbeißen. Trotz schnellerer Rundenzeiten fand Bartsch jedoch keinen Weg an der schnellen TM von Jan Berges vorbei und musste sich mit dem 3. Platz hinter Sieger Fahrack (Gaststarter) begnügen. Haubensack kämpfte bis ins Ziel um den 4. Platz, musste aber schließlich doch Nils Orbanz den Vortritt lassen. Miro Trivuncevic konnte sich im 2. Durchgang auf Platz 27 verbessern.

SiegerNiko Haubensack (li) und Christof Bartsch (re)
Völlig überrascht waren Bartsch und Haubensack, als die Gesamtwertung aus erstem und zweiten Lauf veröffentlicht wurde.Da es an dem chaotischen Wochenende keinem Fahrer gelang, 2 sehr gute Ergebnisse einzufahren, war Bartsch mit bereinigten Rängen 5 und 2 plötzlich der glückliche Gesamtsieger vor Clubkamerad Haubensack mit 2-mal Platz 4. Bei der abendlichen Saison- Abschluss- Party im Festzelt wurden die MCKT-Siege in der Trophy-Süd durch Haubensack und der Gesamtsieg (Nord vs. Süd) durch Bartsch endsprechend begossen und gefeiert, bevor am Montag die 600 km weite Heimreise angetreten werden musste.

Jetzt steht für die Supermoto-Fahrer des MCKT die Winterpause an, in der hoffentlich alle Blessuren verheilen und das Material wieder optimal vorbereitet werden kann, so dass im Frühjahr 2014 wieder vollzählig in allen Klassen um die Meisterschaften gefahren werden kann.

Text und Bild: Christof Bartsch

15.06.2013 - SuperMoto-Training für jedermann

SuMoSuMo
Am 15. Juni veranstaltete der MCKT auf dem Verkehrsübungsplatz Birkau bei strahlendem Sonnenschein ein offenes Supermoto-Training für jedermann bzw. jedefrau, mit Offroad !!. Dies ist in unserer Gegend einmalig!

Mit 37 Starter war die Resonanz für das erste Training wirklich gut, wenn man bedenkt, dass wir in der Szene als Veranstalter noch unbekannt sind. Die Werbung in den verschieden Foren hat sich somit ausgezahlt !!

SuMoSuMo

Auf die Einladung unseres Vereinsmitglieds Markus Schmid hatten wir auch einen der Top Piloten am Start. Durch die Verletzung von Steffen arbeitet er in dieser Saison mit Markus Volz zusammen, um ein optimales Bike parat zu haben, wenn Steffen nächstes Jahr wieder angreift. Markus Volz ist aktuell der 2. in der Deutschen Supermoto Meisterschaft in der S1 Klasse. Er war von der Strecke und der Organisation beeindruckt. Seine Meinung: "Alles top vorbereitet, ich werde euch weiterempfehlen". Weiterhin meinte er, der MCKT könne sich glücklich schätzen, ein solches Gelände zu besitzen, wo man jede Woche trainieren kann !! Ich denke wir haben ihn nicht das letzte Mal bei uns gesehen. Für die restlichen Teilnehmer war es natürlich auch ein Highlight, einen solchen Top Fahrer mal in Action zu sehen. Auch von vielen anderen Teilnehmern kam am Ende ein dickes Lob, und gleich die Frage, wann das nächste Training sei....

Das Rote Kreuz hatte zum Glück wenig Arbeit und musste nur bei einem kleinen Ausrutscher seinen Verbandskasten mal öffnen.

Zum Schluss möchte ich mich noch bei allen Helfer bedanken, die diese Veranstaltung ermöglicht haben.

Falls ihr Fragen zum SuperMoto habt, einfach eine Email schicken an:
sportleiter@mckt.de oder supermoto@mckt.de
Klaus Schlotterbeck
Bilder: Kenneth Kai, H.J. Lehmann

02.06.2013 - SuperMoto in Alkersleben

Nachdem man schon am Sonntag in Sankt Wendel dachte: "schlimmeres Wetter geht nimmer", wurde man in Alkersleben bei Erfurt eine Woche später eines Besseren belehrt. Dauerregen, 6 Grad, starker eisiger Wind und das Fahrerlager ein einziger Morast. Viele rechneten fast schon mit einer kurzfristigen Absage diese 4. Laufs der Deutschen SuperMoto-Meisterschaft, doch Veranstalter und die Fahrer machten das Beste aus der Premierenveranstaltung auf dem thüringischen Flugplatzkurs in der Nähe von Erfurt.

Deutscher SuperMoto-Pokal C2

Christian Deile kam im Training noch nicht perfekt mit der Strecke zurecht und musste sich mit Startplatz 7 begnügen. Auf den rutschigen Bedingungen durch den fast auf der ganzen Strecke verteilten Offroad-Schmutz war es schwer für ihn, die brachiale Leistung seiner Husaberg auf den Boden zu bringen. Im ersten Rennen gelang Deile zwar ein guter Start und direkt der Sprung auf Platz 4, doch dann rutschte er auf einer Fahrbahnmarkierung weg und stürzte. Die Aufholjagd vom letzten Platz endete schließlich auf der 10. Position.
Christian DeileChristian Deile
Im 2. Lauf am Sonntag hatte Deile erneut einen perfekten Start und dieses Mal machte er keinen Fehler. Fahrer um Fahrer wurde überholt und bereits nach 2 Runden war Deile auf Platz 1 zu finden. Es sah nach einem souveränen Sieg aus, doch am Ende kam mit Marcel Kutsche doch noch ein Fahrer an Deile heran und anfangs der letzten Runde sogar vorbei. Deile wollte sich diesen Sieg jedoch keinesfalls nehmen lassen, riskierte in der letzten Kurve nochmals eine Attacke und setzte sich neben Kutsche. Mit verhakten Lenkern ging es auf die letzten 20 m im Offroad auf das Ziel zu. Deile setzte sich durch und gewann, Kutsche kam zu Sturz und nur als 5. Ins Ziel. Mit dem hart erkämpften Sieg konnte Deile Platz 2 in der Gesamtwertung übernehmen, mit nur noch 8 Punkten Rückstand auf den führenden Albrecht.

Deutscher SuperMoto-Pokal C1

Wie viele andere Fahrer auch, tat sich Julian Schurr im Zeittraining bei den kniffligen Bedingungen schwer. Im ersten Rennen kam er dann jedoch gut vom Start weg und von Runde zu Runde besser zu Recht. Am Ende wurde er 14. unter den C1-Fahrern und erreichte damit sein bisher bestes Ergebnis. Im 2. Lauf blieb Schurr ohne Punkte. In der Gesamtwertung liegt Schurr damit auf dem guten 19. Platz.

Amateure-Trophy Süd

Die Amateure Süd starteten in Alkersleben gemeinsam mit lokalen Gaststartern. Diese wirbelten die gewohnte Reihenfolge des Feldes gehörig durcheinander. Der Meisterschafts-Leader Niko Haubensack vom MCKT, der in Saarbrücken und Sankt Wendel die Pole Position herausfahren konnte, qualifizierte sich in Alkersleben als fünfter. Christof Bartsch, zweiter in der Ama-Trophy gar nur als elfter. Beide starteten jedoch sehr gut und so kamen Haubensack als erster und Bartsch als vierter aus der ersten Runde zurück. Haubensack musste schließlich noch den Gaststarter Glassl passieren lassen, gewann aber die separate Amateure-Wertung souverän. Um den zweiten Platz der Amateure kämpfte Bartsch bis ins Ziel mit Christian Dolke, musste sich am Ende jedoch knapp geschlagen geben.
Haubi und MiroHaubi und Miro
Im zweiten Durchgang gewann Dolke den Start und diesmal war Haubensack bis in die letzte Runde an dessen Hinterrad, fand jedoch auch keinen Weg vorbei. Somit ging der Amateure-Sieg in dieser Saison erstmals nicht an einen MCKT-Fahrer. Mit Haubi als zweitem und Bartsch, der erneut Dritter wurde, waren aber immerhin die beiden anderen Podiumsplätze durch den MCKT belegt. Auch Axel Simon und Miro Trivuncevic gingen engelsgleich übers Wasser und kämpften sich durch die widrigen Bedingungen erstmals in die Punkteränge nach vorne.
Vor dem letzten Trophy-Lauf, der vermutlich im September erneut in Sankt Wendel stattfindet, liegt Haubensack mit 138 Punkten auf Platz 1 vor Bartsch mit 130 Punkten. Simon und Trivuncevic haben sich durch den Erfolg in Alkersleben auf die Plätze 22 und 23 nach vorne geschoben.
Christof Bartsch

26.05.2013 - MCKT-SuperMoto-Fahrer erfolgreich in St.Wendel

Am 25. und 26. Mai fand im saarländischen Sankt Wendel der 3. Lauf der Deutschen SuperMoto- Meisterschaft statt. Entsprechend der derzeitigen Großwetterlage waren die Bedingungen äußerst schwierig für Veranstalter und Fahrer. Der Top-Fahrer des MCKT, Steffen Schmid, der in der internationalen S1-Meisterschaft antritt, fehlte verletzungsbedingt. Nach seiner 2. Schulter-OP innerhalb eines Jahres, ist er derzeit in der Reha-Phase. So ist Chris Deile, einer der Titelfavoriten im Deutschen SuperMoto-Cup C2, derzeit der stärkste MCKT-Vertreter auf den Rennstrecken.

Hier findet alljährlich die bei Fahrern und Zuschauern wohl beliebteste SuperMoto– Veranstaltung statt. Der Stadtkurs im Industriegebiet, zum Teil auf einer abgesperrten Bundesstraße bietet ein tolles Streckenlayout mit dem legendären "Omega", einer schnellen Linkskurve die mehr als einen 3/4-Kreisbogen beschreibt.

Am Samstag konnten die Trainings und ersten Rennläufe noch im trockenen und auf Slick-Bereifung durchgeführt werden, doch am Sonntag traf der erwartete Regen ein und verwandelte den Offroad- Anteil in eine Enduro-Passage mit stellenweise 50cm tiefen Spurrillen. Einige Fahrer scheiterten bereits bei der Auffahrt auf die Sprunghügel – Traktion war hier Mangelware.

Deutscher SuperMoto-Pokal C2

Christian DeileDeile (rechts) bei der abendlichen Siegerehrung im Zelt neben Sieger Albrecht
In einem tollen Zeittraining der hubraumoffenen C2-Klasse stellte Christian Deile seine 570er Husaberg auf die Pole-Position. In den beiden Rennläufen am Samstag und Sonntag musste sich Deile zwar jeweils dem starken Ex-Moto-Crosser Steffen Albrecht beugen, belegte hinter diesem jedoch zwei hervorragende zweite Plätze. In der Meisterschaft konnte Deile dadurch den Abstand zu den zweit- und drittplatzierten Reiss und Vogt wieder deutlich verringern, nachdem bei den Veranstaltungen zuvor nicht alles wie geplant lief.

Deutscher SuperMoto-Pokal C1

Julian Schurr qualifizierte sich in der stark besetzten C1-Kategorie auf dem 25. Startplatz. In den beiden Rennläufen konnte er sich jeweils nach vorne arbeiten und abzüglich der Gaststarter die Plätze 16 und 15 herausfahren. In seiner Debut-Saison in dieser Klasse liegt er damit nach Sankt Wendel auf dem 20. Platz.

Amateure-Trophy Süd

StartStart zum verregneten 2. Lauf: Haubensack (28) auf Pole vor Bartsch (70)
In der Amateure-Trophy wurde in Sankt Wendel die zweite von vier Rennveranstaltungen durchgeführt. Diesmal mit 4 MCKT-Fahrern im großen Fahrerfeld mit 36 Teilnehmern. Im ersten Rennen unter trockenen Bedingungen gab es einen spektakulären Zweikampf um den Sieg zwischen den MCKT-lern Haubensack und Bartsch.
Axel SimonAxel Simon
Nach zahlreichen Führungswechseln zwischen den beiden konnte Bartsch mit 2 hundertstel Sekunden Vorsprung gewinnen. Im 2. Lauf bahnte sich ein weiter Zweikampf an doch Bartsch ging im schmierigen Offroad beim Angriff zu Boden und fiel später nach einen 2. Sturz auf den 6. Platz zurück. Haubensack konnte souverän gewinnen und die Meisterschaftsführung übernehmen.
Axel Simon (links, beim Landeanflug im noch trockenen Offroad) und Miro Trivuncevic kämpften im Mittelfeld um die Positionen und schrammten knapp an den ersten Meisterschaftspunkten vorbei.

Amateure Lokal

In der lokalen Amateure-Klasse war mit Natalie Beck eine weitere MCKT-Fahrerin am Start. Im ersten freien Training noch ohne Offroad zeigte sie mit Platz 9 unter 30 Startern gleich ihren beeindruckenden Speed und kämpfte sich mit schickem silbernem Gürtel erfolgreich durch die Enduroprüfung. In den Rennen, bei denen unter schwersten Bedingungen mit Offroad gefahren wurde, gelangen ihr die guten Plätze 16 und 18. In der Inoffiziellen Damenwertung war sie damit 2. von 4 Teilnehmerinnen.
Natalie BeckNatalie Beck
Christof Bartsch
Bilder: z.T. WochenspiegelOnline.de

14.04.13 - 1. Lauf zur Int.Dt. SuMo-Meisterschaft in Harsewinkel

Unsagbares Pech beim Meisterschaftsauftakt

Die rechte Problemschulter von Steffen Schmid, welche im vergangenen Jahr zum vorzeitigen Abbruch der Meisterschaftssaison führte, war nach der Operation gut verheilt. Das über den Winter kontinuierlich und mit Bedacht durchgeführte Aufbautraining zeigte zu Beginn diesen Jahres seine Früchte.

Die Generalprobe beim traditionellen Show-Rennen Anfang März in Saarbrücken, welches den Saisonauftakt im deutschen Supermoto-Zirkus einläutet, verlief ohne Probleme. So gerüstet und mit einer hervorragend aufbereiteten Maschine aus dem Vorjahr ging es zum ersten Meisterschaftslauf ins westfälische Harsewinkel. Die Karten in der höchsten deutschen Supermoto-Klasse werden in diesem Jahr neu gemischt. Einige Fahrer wanderten in die hubraumstärkere Klasse S2. Im Gegenzug wechselten einige Topfahrer von dort in die S1. Auch das Fahrerfeld der S1 war etwas besser gefüllt als im Vorjahr. Man durfte also gespannt sein, was dieser erste Schlagabtausch an Überraschungen bereit halten würde.

Steffen SchmidSteffen Schmid

Die beiden freien Trainings wurden genutzt, um eine optimale Abstimmung für das Motorrad zu finden. So gesehen waren die von Schmid gefahrenen Zeiten nicht allzu aussagekräftig. Nicht gerade förderlich war zudem ein leichter Regenschauer im zweiten freien Training. Als es dann am späten Samstagnachmittag ins Zeittraining ging, zeigte sich der Erfolg der akribischen Einstellarbeiten. Um ganze 4 Sekunden verbesserte sich Schmid auf seiner schnellsten Runde gegenüber der Zeiten aus dem zweiten freien Training. Mit der zweiten Startreihe und Platz 7 war man sichtlich zufrieden. Obwohl, 2/10tel Sekunden besser hätten Startreihe eins für Steffen Schmid bedeutet. Aber die Ausgangsposition für das Rennen war durchaus ausbaufähig.

Das Rennen des 1. Laufes wurde unmittelbar nach dem Start abgebrochen. Grund war ein kapitaler Crash des zweifachen Weltmeisters Bernd Hiemer, der mit einem Konkurrenten ins Gehege kam. Schmid konnte dem havarierten Motorrad Hiemers ganz knapp ausweichen. Mit einer kurzen Verzögerung wurde das Rennen neu gestartet. Steffen Schmid kam an achter Stelle liegend aus der ersten Runde zurück. In der Folge absolvierte er ein fehlerfreies Rennen und konnte durch seine Konstanz bis auf Platz 5 nach vorne fahren. Alles schien darauf hinauszulaufen, dass er sein bis dahin bestes Laufergebnis in der Klasse S1 einfahren würde. Auf die Verfolger bestand ausreichend Vorsprung, eher war noch eine Verbesserung um eine Platzierung möglich.

Zwei Runden vor Schluss passierte es dann, auf der Sandbahn, in einer schnellen, langgezogenen Kurve klappte plötzlich das Vorderrad ein und Schmid stürzte. Schmid kam auf seiner operierten Schulter auf und zog sich erneut eine Schulterluxation zu, die sofort im Krankenhaus behandelt wurde. Damit war natürlich das Rennen gelaufen. Nun wird man abwarten müssen, was die weiteren ärztlichen Untersuchungen ergeben. Erst dann lässt sich eine Entscheidung treffen, die für den weiteren Saisonverlauf ausschlaggebend sein wird.
Text und Foto: Jürgen Helmholz

10.03.2013 - Erfolgreicher Saisonauftakt für die SuMo-Fahrer

Am 9. Und 10. März fand im Rahmen der Intermoto-Messe in Saarbrücken der Start in die SuperMoto-Saison 2013 statt und der MCKT war mit 7 Fahrern dabei. Gefahren wurde in 3 Klassen und das bei überraschend guten Wetterverhältnissen. Trotz mäßiger Vorhersage fiel während der gesamten Veranstaltung kein einziger Regentropfen.
Steffen SchmidSteffen Schmid Bild: www.rd-foto.net

Internationale Open-Klasse

In der Top-Klasse "Open", gemischt aus Fahrern der Internationalen Deutschen Meisterschaft und des Deutschen Supermoto-Pokals wurde ein freies Rennen ohne Prädikatswertung ausgetragen. Steffen Schmid vom MCKT stellte seine KTM auf den hervorragenden 3. Startplatz hinter die beiden saarländischen Lokalmatadore Volz und Spaniol. Im ersten Rennen gelang Steffen Schmid kein perfekter Start und er verlor 2 Positionen an Jan Deitenbach und den erst 15-jährigen Holländer van Sikkelerus. Schmid klebte van Sikkelerus über das gesamte Rennen am Hinterrad, fand auf der sehr engen Strecke jedoch kein Weg vorbei. Aufgrund des plattfußbedingten Ausfalls von Volz wurde Schmid dritter. Den Sieg fuhr Spaniol mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,006 Sekunden vor Deitenbach heraus.

Die beiden anderen MCKT'ler in dieser Klasse boten auch eine tolle Leistung: Christian Deile kämpfte in der Verfolgergruppe um Platz 5 bis 8 und belegte am Ende den sehr guten 7. Platz, Julian Schurr wurde bei seinem ersten Kräftemessen mit den "großen Jungs" 13-ter.

Siegervon links: Schmid, Deitenbach, Sikkelerus

Im zweiten Durchgang gelang Steffen Schmid dann ein sehr guter Start: Er setzte sich gegenüber Deitenbach in der ersten Kurve durch und verteidigte Rang 3. In der 3. Runde musste er sich jedoch dem Druck von Deitenbach beugen und eine Position abgeben. Aufgrund eines Sturzes vom zweitplatzierten Dirk Spaniol konnte Schmid am Ende einen ungefährdeten 3. Platz nach Hause fahren. In der Tageswertung erreichte Steffen Schmid damit den tollen 2. Platz hinter Jan Deitenbach. Dritter wurde van Sikkelerus.

Christian Deile kämpfte erneut im Verfolgerpulk und konnte seine Pace nochmals um 1 Sekunde pro Runde steigern. Die für ihn ungewohnt lange Renndistanz in dieser Klasse führte am Schluss zu kleinen Konzentrationsschwächen und im engen Pulk wurden diese sofort bestraft. Am Ende war es dann trotzdem noch ein toller 8. Platz mit weniger als 3 Sekunden Rückstand auf Platz 5. Auch Julian Schurr konnte seine Rundenzeiten immer weiter nach unten schrauben und erreichte erneut Position 13.

Amateur-Trophy Süd

In der Klasse "Amateure Süd" wurde in Saarbrücken bereits der erste von 4 Meisterschaftsläufen ausgetragen. Hier waren mit Axel Simon, Niko Haubensack und Christof Bartsch gleich 3 Clubfahrer aus Kirchheim am Start. Gefahren wurde in der Amateurklasse in einem großen Starterfeld in 3 Vorlauf-Gruppen. Hier galt es als Erstes, den Einzug in den Finallauf zu sichern. Niko Haubensack stellte seine Top-Form gleich mit der schnellsten Trainingszeit aller Amateurfahrer unter Beweis und konnte in seinem Vorlauf souverän gewinnen, obwohl er in der ersten Runde erst bis auf Platz 5 zurückgefallen war, nachdem der besser gestartete Finkler direkt vor ihm zu Boden ging und Haubensack dadurch behindert wurde. Christof Bartsch, im Zeittraining nur auf Platz 6 konnte sich mit einem guten Start in seiner Vorlaufgruppe direkt an die Spitze setzten und gab diese trotz großem Druck von seinen Verfolgern Dolke und Fehrenbach bis zur Zielflagge nicht mehr ab. Im gleichen Vorlauf konnte sich Axel Simon bei seinem ersten Meisterschaftslauf mit Position 6 unter den Trophy Fahrern auch direkt für den Endlauf qualifizieren.

In dem Finale standen mit Haubensack und Bartsch gleich 2 MCKT'ler in der ersten Reihe. Wie schon in seinem Halbfinale war es Bartsch, der als Führender aus der ersten Spitzkehre nach dem Start in den Offroad ging. Haubensack musste sich erneut erst von Platz vier auf 2 nach vorne fahren, nahm die Verfolgung von

Siegervon links: Haubensack, Bartsch und Fehrenbach
Bartsch auf und konnte die kleine Lücke innerhalb von wenigen Runden zufahren. Doch Auf- und Überholen sind im Rennsport bekanntlich zwei paar Stiefel. Haubensack wollte gegen den Clubkollegen auch nicht die Brechstange auspacken und so blieb es in dem spannenden Rennen bis ins Ziel bei dieser Reihenfolge. Den 3. Podestplatz belegte Dominik Fehrenbach. Axel Simon verpasste seinen ersten Meisterschaftspunkt nur um einen Platz und wurde guter 21. Sein Ziel "nicht stürzen und ins Finale kommen", konnte er somit weit übertreffen.

Ü40-Cup

In der Kategorie Ü40 trat mit Frank Deile ein weiterer MCKT-Pilot an und stellte seine Husaberg sensationell auf die Pole-Position für das Halbfinal-Rennen. Wie in vielen anderen Läufen auch, zeigte sich auch bei seinem Halbfinale, dass der Startplatz 1 in Saarbrücken eher ungünstig ist. Auf der Außenbahn musste er in Kurve 1 den anderen Fahrern den Vortritt lassen und war somit vorerst vierter. Bis ins Ziel konnte er noch einen Position gut machen und sicherte sich mit Platz 3 im Halbfinale den 6. Startplatz im Endlauf.

Frank DeileFrank Deile
Dort hatte er leider wieder Pech, da in der ersten Kurve 2 Fahrer vor im stürzten und die Linie komplett blockierten. Nahezu das komplette Fahrerfeld konnte vorbeiziehen. Nach harten Kämpfen im Mittelfeld landete Deile am Ende auf Platz 15, was ihm aufgrund eines Gaststarters (Sieger Michael Sommer) den 14. Platz in der Ü40-Meisterschaft einbringt. Aber die Saison hat erst begonnen und bei seinem Speed wird Deile in der Meisterschaft bestimmt noch viele Positionen gut machen können.

Das nächste Rennen und der erste Wertungslauf in den Top-Klassen findet am 13./14. April in Harsewinkel statt.
Christof Bartsch

10.01.2013 - SuperMoto Abteilungsversammlung

AbteilungsversammlungAbteilungsversammlung
Am 10. Januar trafen sich die Super-Moto-Fahrer zur diesjährigen Abteilungs- versammlung im Gasthof "Schwanen" in Neckartailfingen. Die wichtigsten Themen waren die Neuwahlen des Abteilungs- leiters und seines Stellvertreters die vom Sportleiter Klaus Schlotterbeck als Wahlleiter durchgeführt wurde.

Einstimmig gewählt wurden:
Abteilungsleiter: Axel Simon
Stellvertreter: Frank Fischer

Außerdem gab es einiges Organisatorische für den Trainingsbetrieb zu besprechen. Es waren 18 Mitglieder, 3 Neumitglieder und eine Neueinsteigerin sowie 2 Vorstandsmitglieder bei unserem gemütlichen Abend anwesend.
Axel Simon, Hans-Jochen Lehmann

01.07.2012 - 4. Lauf des Deutschen Supermoto Pokals in Stendal

Rennbericht Mats Heidler

Es stand der vierte Lauf des Deutschen Supermoto Pokals in Stendal auf dem Programm. Der Kurs verläuft über einen Flugplatz und enthält einige sehr schnelle Passagen. Die Wettervorhersage war leider nicht sehr gut, sodass ich eigentlich entsprechend auf Regen vorbereitet war.
In den zwei freien Trainings am Samstag arbeitete ich daran, das Fahrwerk meiner KTM den vielen Unebenheiten der Strecke anzupassen. Das darauf folgende Zeittraining lief nicht nach meinen Erwartungen und so reihte ich mich recht unzufrieden lediglich auf dem 17. Startplatz ein. Der angekündigte Regen blieb an diesem Tage aus, dafür war es sehr warm und bereits die Trainings waren sehr anstrengend.

Am Samstag Abend ging ich mit großer Motivation und vor allem dem Ziel weit nach vorne zu fahren in den ersten Rennlauf. Der Start verlief gut und konnte mich nach den ersten Runden circa 5 Plätze weiter vorne einreihen. Das Feld war in diesem Bereich recht eng beisammen und somit musste ich sehr konzentriert und mit vollem Einsatz meine Position verteidigen. Im weiteren Verlauf konnte ich meinen Speed beibehalten und noch zwei Konkurrenten überholen. Auf 10. Position erreichte ich erschöpft das Ziel. Da drei Gaststarter vor mir lagen, wurde ich als 7. gewertet. Mit diesem Ergebnis war ich sehr zufrieden für diese schlechte Ausgangsposition.

Aufgrund eines Unwetters in der Nacht von Samstag auf Sonntag war der Offroadanteil am Sonntag vormittag nicht befahrbar, daher wurde der zweite Rennlauf ohne diesen gefahren. Auch in diesem Rennen konnte ich durch einen guten Start einige Plätze gutmachen, leider wurde ich aber in der ersten Kurve in einen Sturz verwickelt und musste die Verfolgung mit großem Rückstand von letzter Position aufnehmen. Angetrieben durch den unverschuldeten Sturz konnte ich schon bald an die letzten Fahrer anschließen und mich Runde für Runde durch das Feld nach vorne kämpfen. Auch wenn es wenig Überholmöglichkeiten auf der kurzen Strecke (bedingt durch den fehlenden Offroadteil) gab, konnte ich so am Ende als 11. das Ziel passieren. Auch in diesem Rennen hatte ich wieder drei Gastfahrer vormir, wodurch ich dann als 8. gewertet wurde.

Ich bin mit Ergebnissen der beiden Rennen zufrieden und freue mich auf das nächste Rennen am zweiten August Wochenende in Riesa.
Text: Mats Heidler

01.07.2012 - SuperMoto - 4. Lauf Int. DM Stendal

Rennbericht Steffen Schmid

Steffen Schmid, © www.rd-foto.net
Dieses Wochenende ging es zu der am weitesten entfernten Veranstaltung nach Stendal in Sachsen-Anhalt. Die Wetter- prognose sah schlecht aus, es sollte gewittern und regnen. Doch das trat nicht ein, es war trocken und warm. Nachdem ich mir letztes Wochenende beim MX fahren in Aichwald die Schulter ausgekugelt hatte, war die Spannung, ob die Fitness reicht, und der Umstieg auf die für mich neuen GoldenTyre Reifen groß.

In den freien Trainings versuchte ich, mich an die Reifen zu gewöhnen und das Fahrwerk abzustimmen. Das Gefühl war eigentlich ganz gut, trotzdem hatte ich die ganzen Trainings über beim harten Herausbeschleunigen mit einem durchdrehenden Hinterrad zu kämpfen. Inzwischen wurde es im Verlauf des Tages sehr heiß und schwül, dadurch änderte ich die Taktik fürs Zeittraining und setzte dafür zwei neue GT Racing Pro Hinterreifen ein. Den ersten Turn fuhr ich 6 Runden und kam raus um den Reifen zu wechseln. Zu diesem Zeitpunkt lag ich auf Platz 10, mit dem zweiten Hinterreifen verbesserte ich meine persönliche Bestzeit, wurde jedoch schlussendlich 12ter. Mit dieser Startposition, hatte ich keine gute Ausgangsposition, ich musste von ganz Innen starten. Im ersten Lauf wurde ich am Start direkt in der ersten 180Grad-Kurve etwas eingeklemmt, die anderen konnten außen herum vorbei und ich verlor Plätze. Ich kämpfte, versuchte Druck zu machen, um weiter nach vorne zu kommen. Als ich im Offroad einen vor mir fahrenden überholen konnte, wurde das Rennen auf Grund eines Sturzes abgebrochen. Die letzte gefahrene Runde wird dabei gezählt somit wurde ich als 13ter gewertet.

Steffen Schmid, © www.rd-foto.net

Der Start zum zweiten Lauf verlief ähnlich schlecht, von dieser Startposition konnte man keine Plätze gewinnen. Ich versuchte wieder etwas nach vorne zu kommen, nach 7 Minuten wurde das Rennen erneut abgebrochen. Etwas Später war dann der Neustart des Rennens. Nach Neustart, kam ich auf Platz 14 aus der ersten Runde zurück, mit viel Einsatz und Kampfgeist konnte ich weitere Plätze gutmachen und kam als 12ter ins Ziel.

Mit meiner fahrerischen Leistung bin ich zufrieden, habe alles gegeben und gekämpft. Jetzt müssen wir das mit den Reifen besser in Griff bekommen und etwas mehr Grip finden.
Text: Steffen Schmid; Bilder: © www.rd-foto.net

03.06.2012 - Schwierige Bedingungen im Wendelinuspark

Rennbericht Steffen Schmid

Extreme Wetterbedingungen brachten ein abwechslungsreiches Wochenende. War es am Samstag noch trocken, regnete es am Sonntag fast ununterbrochen. Nun der Reihe nach. Die Strecke ein Stadtrundkurs mit anspruchsvollem Offroad ist seit vielen Jahren Standpunkt der Int. DM. In den beiden freien Training kam ich ganz gut zurecht und war um Platz 10 platziert. Durch extrem viele Fahrer und viele Rennen der nationalen Klassen, war unser Zeittraining erst um 20.30 Uhr, dies machte es nicht einfach das Set-Up für das Zeittraining zu finden da der Asphalt schon stark abkühlte. Trotzdem funktionierte mein Mototech Fahrwerk ohne Probleme. Ich konnte mich im Verlauf der Zeittrainings ständig steigern und zum Schluss den 10. Startplatz herausfahren.

Es geht eng zu! © www.x-pic.de J.Helmholz

Durch die Wettervorhersagen hatte ich mich darauf einge- stellt, dass es am Sonntag regnen wird. Pünktlich am Sonntagmorgen begann es zu regnen, der Offroad wurde komplett durchweicht und machte es zu einem Schlammrennen. Ich nutzte das Warm- Up um ein gut funktionierendes Regen-Set-Up zu finden. Im Warm-Up hatte ich Probleme mit einem stark übersteuern- dem Motorrad, wir versuchten dies bis zum ersten Rennen am Nachmittag zu ändern.

Am Start des ersten Rennens begann es sehr stark zu regnen, ich kam gut vom Start weg und konnte in den ersten Runden Plätze gutmachen. In der 3. Runde lag ich bereits schon auf Platz 7. An einem Sprung, vor dem es durch den Dauerregen sehr schlammig war, rutschte ich quer über den Absprung und musste kurz zu Boden. Dadurch verlor ich viele Plätze und musste mich weit hinten im Feld wieder einordnen. Ich hatte starke Probleme mit dem Grip des Vorderrads, hier hatten wir wohl das Fahrwerk zu extrem umgebaut. Ich konnte mich mit viel Kampf bis auf Platz 13 vorarbeiten, mehr war jedoch nicht mehr drin. Ich versuchte das Fahrzeug für den 2. Lauf neu abzustimmen und ließ ein paar Änderungen vornehmen. Inzwischen ließ der Regen nach und die Strecke war in einem sehr schlechten Zustand, die Schlammspur zog sich über die komplette Strecke.

Beim Start zum 2. Lauf kam ich überhaupt nicht vom Fleck, ich gab einen Tick zu viel Gas, und das Hinterrad drehte zu viel durch. Als ich versuchte, in der zweiten Kurve verlorene Plätze wieder gutzumachen, hatte ich eine Berührung mit dem jungen Tschechen Sitnianski und musste der Streckenbegrenzung ausweichen. Das komplette Feld war vorbei, und ich war an der letzten Position. Noch in der ersten Runde konnte ich im Offroad wieder Plätze gutmachen, nun war mein Vorwärtsdrang ungebremst. Die Änderungen am Set-Up waren ein Volltreffer, ich hatte ein sehr gutes Gefühl für das Motorrad. Die anderen Fahrer machten auch Fehler, da die Bedingungen sehr schwierig waren. Immer wieder konnte ich im Offroad einen Platz gutmachen und zum Gegner aufschließen. Als ich wieder auf Platz 9 lag, hatte ich mich von Joannidis distanziert und fuhr den 9. Platz sicher ins Ziel.

Bild: © www.x-pic.de J.Helmholz

Meine MRS KTM lief erneut perfekt und das Bekleidungs- material von JBM hielt den extremem Bedingungen stand. Es waren sehr schwierige Rennen, wobei ich beim ersten Lauf leider diesen Sturz hatte und damit wahrscheinlich eine TOP-Platzierung verschenkt habe. Beim zweiten Rennen war die Leistung TOP, vom letzten Platz auf 9 vorgefahren.

Aktueller Meisterschaftsstand: 8. Platz.

In den nächsten Wochen bis zum 4. Lauf der Int. DM in Stendal werde ich wahrscheinlich zwei Motocross Rennen fahren. In Schnaitheim beim BW-Pokal und in Aichwald bei den ADAC MX Masters.
Text: Steffen Schmid
Bilder: www.x-pic.de Jürgen Helmholz

03.06.2012 - 3. Lauf des Dt. SuperMoto Pokals in St.Wendel

Rennbericht Mats Heidler

Am vergangenen Wochenende stand der dritte Lauf des Deutschen Supermoto Pokals in St. Wendel an. Die Rennstrecke in St. Wendel führt von der Hauptstraße als Start/Ziel-Gerade über einen angrenzenden Parkplatz mit anschließendem großem Offroad Anteil. Die Wetterbedingungen für Samstag waren gut, jedoch wurde für Sonntag starker Regen vorhergesagt.

Zwei freien Trainings standen am Samstagvormittag an, welche ich nutzte, um mich mit der Strecke und der richtigen Linienwahl vertraut zu machen. Die Schlüsselpunkte der Strecke waren hauptsächlich der zu Beginn der Veranstaltung schon sehr ausgefahrene Offroadanteil sowie eine sehr lange und schnelle Linkskurve. Nachmittags ging ich mit gutem Gefühl und natürlich neuen Reifen in das Zeittraining, in welchem ich leider zwei Stürze zu verbuchen hatte. Dennoch hatte ich ein paar gute Runden absolvieren können und reihte mich am Ende auf Position 14 ein, damit war ich einigermaßen zufrieden, da ich eine deutliche Verbesserung zum Zeittraining in Großenhain aufweisen konnte.

Am späten Samstag Abend ging es dann an den Start für den ersten Rennlauf. Der Start gelang mir leider nicht sehr gut und ich habe einige Plätze verloren. Um Anschluss an das Hauptfeld zu erhalten, musste ich in den ersten Runden viel Druck nach vorne machen was mir auch gelang. Ich konnte einige Konkurrenten überholen und reihte mich zur Hälfte des Rennens mit großen Abstand zum Hintermann auf Position 12 ein. Nach ein paar weiteren Runden ohne Druck von hinten wurde klar, dass ich die zu große Lücke zum vor mir liegenden Fahrer nicht bis Rennende schließen konnte, und somit fuhr ich den 12.Platz sicher durchs Ziel. Da vier Gaststarter vor mir lagen, habe ich entsprechend Punkte für den 8. Platz bekommen, womit ich sehr zufrieden bin !

Das Warmup am Sonntags Morgen wurde aufgrund von starkem Regen ohne Offroad gefahren, aber der Veranstalter sicherte zu, dass im Rennlauf mit Offroad gefahren wird. So habe ich mich auf ein matschiges und somit sehr rutschiges Rennen vorbereitet. Der Start fand im strömenden Regen statt und im Offroad hatten sich bereits tiefe Pfützen gebildet, es waren sehr schwierige Bedingungen. Aufgrund eines heftigen Crashs wurde in der ersten Runde das Rennen abgebrochen und ein Neustart eingeleitet. Der Neustart verlief relativ gut, zumindest hatte ich keine Plätze verloren und bin in keinen Sturz verwickelt worden. Da die Strecken und Wetterbedingungen derart schlecht und schwierig waren, war von Anfang an klar, dass dieses Rennen sehr vorsichtig und vor allem überlegt gefahren werden muss. Ich behielt einen kühlen Kopf und fuhr sehr konzentriert um nicht zu stürzen. Es gab sehr viele Stürze, vorallem im Offroad und hier konnte ich Runde für Runde einige Plätze gutmachen. Leider hatte auch ich einen kleinen Ausrutscher im Offroad, war aber sehr schnell wieder auf dem Bike und habe lediglich zwei Plätze verloren. Das Ziel erreichte ich dann auf dem 10. Platz. Auch hier hatte ich zwei Gastfahrer vor mir, somit bin ich in der Wertung erneut auf Platz 8.

Mit den Ergebnissen des Wochenendes bin ich sehr zufrieden und freue mich auf das nächste Rennen Ende Juni in Stendal.
Mats Heidler

20.05.2012 - TOP-Ergebnis in Großenhain für die MCKT'ler

Rennbericht Steffen Schmid

Bei optimalen äußeren Bedingungen machte ich meine Arbeit an den freien Trainings und versuchte, meine MRS Mototech KTM pefekt fürs Zeittraining abzustimmen, die Platzierungen bei den Trainings lagen mit P 10 dort, wo ich sie erwartet hatte. Die Strecke liegt auf einem alten Fluggelände, wo der Fahrbahnbelag aus Betonplatten besteht und zum Teil erhebliche Höhenunterschiede hat. Das Setup von unserem Mototech Fahrwerk hatten wir bald gefunden, so das ich mich noch mit der Strecke im Detail auseinandersetzen konnte.

Gegen Abend um 18.30 Uhr war dann das Zeittraining. Ich fuhr zuerst mit etwas älteren Reifen rein, konnte damit aber sofort meine Zeiten der Trainings verbessern. In der dritten Runde kam ich in die Box und ließ mir einen neuen Hinterreifen montieren. Damit verbesserte ich in der ersten fliegenden Runde meine Zeit nochmals deutlich und stellte die MRS KTM auf den 9. Startplatz. Mit dieser Ausgangsposition für die Rennen am Sonntag war ich zufrieden, ich stand außen und ging davon aus, dass es innen zum Getümmel kommt und ich dann hoffentlich außen vorbei gehen kann. Es ließ auf mehr hoffen.

1.Rennen
Am Sonntagmittag war der Start zum 1. Lauf. Ich kam ganz gut weg, ich fiel kurz zurück, aber bis Eingang Offroad war ich wieder dran und konnte meine 9. Startposition nach der ersten Runde auch halten. Das Fahrerfeld ist in diesem Jahr extrem eng, dadurch gibt es bei Zweikämpfen ständig Körperkontakt und die Sturzquote ist sehr hoch, die etablierten "alten Hasen" halten rein als gäbe es kein morgen mehr. Am Anfang des Rennens stürzten 2 Piloten vor mir, dadurch gewann ich 2 weitere Plätze. Im Verlauf des Rennens konnte ich weiter aufschließen und knöpfte mir nun Joannidis auf seiner Husaberg vor. Ich hing ihm direkt im Auspuff, als es auf die lange Gerade ging, mit maximaler Beschleunigung dank Dunlop-Grip kam ich aus der Kurve und setzte meine KTM mit Remus-RoxX Power neben Joannidis und ließ ihm keine Chance und setzte mich an die 5. Position. Als Künzel nun Joannidis kassiert hatte, war mir klar jetzt maximale Konzentration, der alte Hase wird alles versuchen, mich noch von P5 zu verdrängen. Ich konzentrierte mich und holte alles aus meiner KTM und den Dunlops heraus, so dass sich Künzel mit seiner Werksaprilia auch auf den langen Geraden nicht neben mich setzen konnte.
Ich kam auf P5 ins Ziel - Hammer!

SuMo Nr.80, © Ralf Deutzmann

2.Rennen
Der Start zum 2. Lauf verlief deutlich schlechter. In der ersten 180 Grad Kurve wurde ich nach außen gedrückt und verlor Plätze. Als 13ter aus der ersten Runde kommend setzte ich alles daran, nach vorne zu fahren. Joannidis hatte wieder einen Bomben-Start und lag auf P6, er konnte das Tempo der Spitze nicht mitgehen und führte unseren Pulk von P6 - P13 nun Rad an Rad an, Nico war so breit wie ein Bus, praktisch nicht zu überholen. Er ist schließlich amtierender S2-Meister aus dem letzten Jahr. Ich hatte schöne Zweikämpfe und konnte diese für mich entscheiden und Platz für Platz gutmachen. Als ich nun auf P 10 war und Nico direkt vor mir lag, versuchte ich schon 2 Runden lang ohne Erfolg, dann kam ich besser aus der Kurve auf die Gegengerade, Nico spürte das und machte innen zu, nun setzte ich aber außen an und ging mit einer spektakulären Aktion Eingang Offroad vorbei und konnte mich auch direkt absetzen und kam auf P 9 ins Ziel.

Im Gesamten bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden, der 5. Platz im ersten Rennen war einfach perfekt. Man sieht, es ist dieses Jahr mit diesen vielen TOP-Fahrer alles möglich. TOP 10 oder TOP 5. In 2 Wochen geht es zum 3. Lauf der Int. DM nach St. Wendel, hier hoffe ich zum 1. mal aus der 2. Reihe starten zu können da der Offroadanteil größer ist. Ich denke, hier die 3-4/10tel, die im Zeittraining fehlen, einfahren zu können, aber das glauben die anderen eben auch!

Aktueller Meisterschaftsstand: 6. Platz

Rennbericht Mats Heidler

Heidler, der ebenfalls mit Mototech Fahrwerk ausgerüstet ist, hatte ebenfalls keine Abstimmungsprobleme. Schnell wurde ein passendes Setup für die KTM gefunden und die Konzentration auf den Streckenverlauf gelenkt. Die beiden Trainings verliefen ohne nennenswerte Zwischenfälle, dennoch war die Platzierung nicht dort, wo wir sie erhofft hatten. Es wurde weiter analysiert und akribisch gearbeitet. Die Vorbereitung für's Zeittraining war abgeschlossen und nun ging's darum, eben diese eine Runde zu finden für einen guten Startplatz. Im Zeittraining lief es aber nicht rund, Mats fand keine perfekte Runde und wollte wohl einfach zuviel, mit P 21 im Zeittraining war er nicht zufrieden.

Wir arbeiteten weiter und bereiteten das Fahrzeug für's 1. Rennen vor, das noch am Samstag gefahren wurde. Die Ausgangslage für ein Top-10-Ergebnis war nicht gerade "rosig", jedoch hatte Mats eine perfekte Rennstartegie und einen eisernen Willen.
Es war klar, dass er die Startphase erst nach dem Offroad beenden darf und bis dahin 150% fahren muss und dem entsprechend hohes Risiko gehen wird. Als die Ampel schaltet, kommt Mats gut weg und er lässt's Gas richtig lange stehen und kann auf der Bremse bereits die ersten Plätze vor rücken, die Gegenrade zum eingang Offroad wird's nochmal richtig eng, aber Mats setzt sich bravourös durch und macht weiter Plätze gut. Durch den Offroad kassiert er nochmal einen Konkurrenten und kommt so im Bereich P 15 raus. Von nun an macht Mats richtig ernst, Runde um Runde legt er sich die Gegner zurecht, rückt auf, geht auf seiner perfekt vorbereiteten Mototech KTM an den Gegnern vorbei und kommt sensationell auf P 8 ins Ziel - Hammer! Es hat wohl keiner mehr Plätze gut gemacht als Mats!

In Rennen 2 war nicht damit zu rechnen, dass es nochmal so ein Ergebnis gibt, aber Mats hat's gemacht und was für eins! Beim zweiten Start hat Mats einen noch besseren Start und kommt noch weiter vorne im Bereich P 13 aus der ersten Runde, erneut brennt Mats ein Feuerwerk ab und schiebt sich immer weiter vor und liegt wieder in den Top 10. Schlussendlich wird er als 6. (!) in der C1 gwertet und hat sein bisher bestes Rennergebnis in der C1 eingfahren. - Great Racing -

Nun geht es darum, im Zeittraining locker genug zu sein und den Anschluss an die Spitze der C1 herzustellen. Es wird weiter hart trainiert, um dieses Ziel zu erreichen.

Julian Schurr S3

Julian hatte keinen perfekten Tag am Samstag. In den Trainings lief es eigentlich noch ganz ordentlich. Beim Start zum 1. Rennen wurde er leider gleich mit abgeräumt, so dass er dem Feld hinterher hetzte und mit diesem Rennlauf auch unzufrieden war. Trotzdem analysierten wir auch sein Rennen und versuchten Julian auf das Rennen am Sonntag optimal einzustellen und die Fehler, die wir erkannten, am Sonntag nicht noch einmal zu machen. Diesmal klappte das auch prima, er fuhr ein beherztes Rennen und quetschte seine 250 iger Suzuki aus und duellierte sich in tollen Zweikämpfen mit den 450ern und kam letztendlich auf dem 17. Gesamtrang ins Ziel.

Text: Markus Schmid
Bild: Ralf Deutzmann

29.04.2012 - 1. Lauf zur Int. DM Supermoto in Harsewinkel

Am Freitagabend ging es los zum ersten Lauf der Int. DM Supermoto Meisterschaft. Freitagnacht hat es zwar noch etwas geregnet aber ab dann war es trocken. Am Samstag waren zwei freie Training und das Zeittraining. Ein Bericht von Steffen Schmid:
Bild: © www.x-pic.de

In den freien Trainings kam ich ganz gut zurecht. Doch dann ging es in das Zeittraining, anfangs sah es sehr ordentlich aus, und konnte meine Zeit aus den Trainings verbessern. Doch das reichte eben nicht, ich bekam keine schnellere Runde mehr hin und landete so auf dem 13. Startplatz. Danach war die Enttäuschung erst mal sehr groß, das war nicht der Startplatz auf dem ich stehen wollte.

Der Sonntag - neuer Tag - neues Glück. Der Start zum ersten Lauf, ich kam sehr gut vom Start weg und konnte direkt Plätze gutmachen. Ich kam als 10. aus der ersten Runde, konnte auf die anderen Fahrer vor mir aufschließen. Ich hatte sehr schöne Zweikämpfe, die ich in der langen Sandbahnkurve für mich entscheiden konnte. So hatte ich noch zwei Plätze gewonnen und kam als 8. ins Ziel. Damit war ich mehr als sehr zufrieden, TOP und man hat gesehen das es noch nach weiter vorne gehen kann.

Bild: © www.x-pic.de

Am Start zum zweiten Lauf kam ich wieder sehr ähnlich wie beim ersten Mal weg, konnte erneut Plätze gutmachen, Eingang Offroad wurde es kurz sehr eng, doch ich ließ einen Fahrer durch, sonst wären wir beide gestürzt. Als 10. Kam ich aus der ersten Runde, durch einen Fahrfehler stürzte ein Fahrer vor mir, sodass ich einen Platz gewonnen hatte. Ich machte Druck auf die vor mir fahrenden, konnte diese dann auch schließlich überholen. Ich fuhr als 7. durchs Ziel, hätte ich nicht gedacht, dass es nochmal vom 13. Startplatz einen Platz weiter nach vorne geht. Mehr war von diesem Startplatz aus nicht möglich, deshalb bin ich glücklich, das Beste daraus gemacht zu haben.

Das Wochenende hat gezeigt, dass dieses Jahr alles möglich, die Spitze ist sehr dicht beieinander. Es können die TOP 5 aber auch die TOP 10 sein. Jetzt heißt es, das Zeittraining für einen besseren Startplatz zu verbessern.

Text: Steffen Schmid
Bilder: www.x-pic.de

15.04.2012 - 1. Lauf FIM SuperMoto World Championship S1

Ein Bericht von Steffen Schmid:

Schlammschlacht in Ottobiano – die ersten 3 WM Punkte

Wir haben uns Donnerstagabend auf den Weg nach Ottobiano zu meinem ersten WM Rennen gemacht. Freitags hab ich Urlaub genommen, wir wussten nicht, wie das alles ablaufen wird, haben uns deshalb entschieden mal etwas früher los zu fahren. Die Abnahme verlief soweit ohne Probleme, somit hatten wir die erste Hürde geschafft.

Freitagabend fing es an zu regnen und hörte erst wieder Samstagmorgen auf. Das erste Training lief sehr gut, ich fuhr mit Regenreifen rein, doch nach 3 Runden kam ich schon raus und wechselte auf Slicks. TOP, ich kam damit sofort sehr gut klar und fuhr die 8-schnellste Zeit. Im 2. Training hat es leider irgendwie nicht geklappt, war damit auch nicht zufrieden, das musste im Zeittraining besser werden.

Das Zeittraining war sehr Nerven aufreibend. Ich fuhr rein und wollte gleich eine schnelle Zeit fahren, war auch sofort schneller als im Training, in der 3 Runde bin ich Eingang Offroad weggerutscht. Der Sturzbügel ist hoch geklappt und hat dann die Kupplung beschädigt, somit konnte ich nicht mehr kuppeln. Ich hab das Motorrad angeschoben und bin aufgesprungen, dass ich in die Box zu meinem Vater fahren konnte. Wir schoben das Motorrad raus, dank meinem Vater und Marco, schafften wir das noch innerhalb der Zeit zu reparieren, sodass ich wieder reinfahren konnte. Als ich wieder fuhr, verbesserte ich meine Zeit schon in der 3 Runde und stand auf Startplatz 19! Perfekt nach diesem Zeittraining. Am Samstagabend hat es wieder angefangen zu regnen und es hat erst wieder am Sonntagnachmittag aufgehört.

Dann kam der Start zum 1. Rennen, es waren insgesamt 3 Läufe. Ich kam ganz gut weg. Im Offroad, der sehr sandig und nass war, konnte ich sofort Plätze gutmachen, leider fiel dann ein anderer Fahrer in einer tiefen Rille auf mich drauf. Ich musste als letzter weiter fahren, konnte mich sehr schnell im Offroad wieder an die anderen Fahrer heranfahren. Es lief einfach perfekt. Am Ende kam ich nach der Aufholjagd als 19. ins Ziel.

Mein 2. Lauf war leider nicht so gut, ich verlor am Anfang sofort Plätze, konnte dann zwar wieder ein paar Plätze gutmachen, doch musste dann kurz im Offroad zu Boden und verlor sie wieder, ich kam als 22. ins Ziel. Gutes Rennen, leider am Ende nicht mit dem gewünschten Ergebnis.
Der 3. Und letzte Lauf, es hat inzwischen aufgehört zu Regnen, doch der Dreck aus dem Offroad verteilte sich fast über die ganze Strecke. Am Start zum 3. Lauf war ich etwas zurückhaltend, die Strecke war sehr rutschig, durch den ganzen Dreck auf der Straße. Ich war dadurch sehr viel am Driften und hatte wenig Grip, was Spaß gemacht hat, aber nicht so schnell war. Gegen Ende des Rennens konnte ich noch einen Platz gutmachen und wurde 20.

Ich bin mit meinem ersten WM-Rennen im Großen und Ganzen sehr zufrieden, es waren schwierige Rennen durch diese Wetterverhältnisse aber eine tolle und neue Erfahrung gegen die Besten der Welt zu fahren. Wir wissen, wie ich mich weiter verbessern kann und werden versuchen dies umzusetzen.

Ich danke allen meinen Sponsoren, die mir das ermöglicht haben - Meine ersten 3 WM Punkte.
Text und Bilder: Steffen Schmid

15.03.2012 - 125er Supermoto-Präsentation beim MCKT

Am 15.03. fand auf unserem Clubgelände eine Präsentation von 125ccm Supermoto-Maschinen statt, die vom ehemaligen Jugendleiter Rainer Schmid auf Bitten vom ehemaligen Sportleiter Andreas Schwarz organisiert und durchgeführt wurde.

Die Firma Supermoto Style Factory stellte unter der Regie von Lars Dicke 2 Supermoto-Motoräder zur Verfügung, auf denen interessierte Jugendliche im Alter zwischen 10 und 18 Jahren ein paar Proberunden drehen konnten. Insgesamt 5 Teilnehmer aus den eigenen Reihen und 7 Gäste nahmen das Angebot an und drehten ziemlich engagiert ihre Runden auf dem Verkehrsübungsplatz, der Herrn Dicke dankenswerter Weise von der Platzverwaltung an diesem Nachmittag für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt wurde. Durch die engagierte Fahrweise einiger Teilnehmer blieben Stürze - 3 an der Zahl - nicht aus, die aber alle, neben ein paar kaputten Plastikteilen nur das Ego der Gestürzten etwas ankratzte, die unter den Blicken, des doch recht fachkundigen, Publikums zu Boden gingen.
Auch einige Supermotofahrer des MCKT fanden sich gegen Ende auf dem Platz ein um zu schauen, was so geboten war. So besuchte der Deutsche Meister im Supermoto-Pokal, Eric Müller, durch einen Trainingssturz etwas gehandicapt, mit seiner Mutter im Laufe des Nachmittags die Veranstaltung und Steffen Schmid nutze am Ende die Möglichkeit, ein paar Abstimmungsfahrten zu machen.

Insgesamt ein gelungener Nachmittag, der vielleicht ein paar der Teilnehmer „Appetit“ auf mehr gemacht hat.

Weitere Infos: hier als pdf!
Rainer Schmid

22.05.2011 - 2. Lauf der Dt. SuMo Meisterschaft in Lichtenberg

Der "Erzgebirgsring" in Lichtenberg im Erzgebirge war am 21.05. und 22.05. der Austragungsort des zweiten Laufes zur Internationalen Deutschen Super Moto Meisterschaft 2011. Bis auf ein paar kleinere Nieselschauer wurden der Ring, die Fahrer und natürlich auch die Zuschauer das komplette Wochenende von der Sonne verwöhnt und alle durften spannende Rennen erleben.

S1 – die Profi-Klasse

Schon im Training zeigte Mauno Hermunen, dass er auch die S1-Rennen auf dem Erzgebirgsring fest im Griff haben wird. Mit fast einer Sekunde Vorsprung sicherte sich der Finne die Pole und konnte somit seine gewohnt gute Ausgangsposition wieder einnehmen.
Hervorragend geschlagen hat sich der MCKT-Fahrer Steffen Schmid aus Deizisau. In dieser hart umfahrenden Klasse wurde Steffen mit dem 12 Platz jeweils in den zwei Rennen belohnt. Vorrausetzung dafür war ein hervorragendes Zeittraining von ihm, denn mit einer Hammerrunde brannte Steffen eine 58,499 in den Asphalt und lag bis kurz vor Schluss auf P8, in den letzten Runden wurde er dann von 3 Konkurrenten um 8/100 unterboten und rutschte dadurch noch auf P 11 zurück. Man erkennt hier wie eng es in dieser Meisterschaft zugeht. Sein Fazit zu diesem Rennen war, dass das Material perfekt abgestimmt war und die restliche Zeit im Fahrstil gesucht werden muss.

Die Youngster-Klasse lässt es krachen

S3 – 2 Sekunden bis zur Profiklasse.
Während Spitzenzeiten in der S1 von 57-58 Sekunden auf dem Ring gefahren wurden, schaute man schon genau hin, wenn in der Nachwuchsklasse die Zeiten von 59,9 Sekunden bereits angezeigt wurden.

Julian Schurr aus Dettingen vom MCKT kam durch ein gut vorbereitetes Zeittraining mit dem 10. Startplatz in den 1. Lauf – konnte diesen allerdings nicht halten und wurden mit dem 11. Platz belohnt. Im 2. Lauf konnte er sich dann wieder durchsetzten und hatte somit sein Ziel erreicht welches es sich selbst gesteckt hatte, nämlich den 10 Platz.

C1 + C2

Eric Müller (C2) aus Filderstadt wieder auf erfolgreichem Podest Platz
Mit Platz 2 im ersten Lauf und Platz 3 im zweiten Lauf bestätigte Eric seine gute Performance, die er bereits in Stendal am 1. Lauf der Meisterschaft gezeigt hatte. Allerdings, das was nach außen gut aus sah, gefiel Eric selbst nicht so recht. In den freien Trainings mit dem 1. Platz belohnt, lief im Zeittraining doch nicht so rund. Mit Platz drei ins Rennen gestartet, blieb nur eins als Lösung, ein guter Start. Direkt hinter Maxi Niewiadomski, ein S3 Nachwuchsfahrer, der für den verletzen Ralf Ebert einen Gaststart in der Klasse C2 fuhr kam Eric ins Ziel und durfte sich innerlich trotzdem als Sieger fühlen, denn Maxi Niewiadomski, als Gaststarter konnte Eric Müller keine Punkte wegnehmen. Das bedeutete für ihn: Volle 25 Punkte, da Gastfahrer nicht zur Meisterschaft zählen! Herzlichen Glückwunsch im Namen vom MCKT.

Eliza Herrmann gestartet in der C1 fand an diesem Wochenende einfach nicht in ihre gewohnte Form. Trotz guter Fahrleistung und einer gut abgestimmten Maschine reichte es nicht für das gewohnte Mittelfeld.

Interessenten bietet der MCKT auf dem Verkehrsübungsplatz Birkau in Lindorf die Möglichkeit sich immer Donnerstag ab 17.00 Uhr, diesen Sport als Zuschauer life mitzuerleben.
Quelle: ADAC, Günter Schurr

10.04.2011 - MCKT startet in Stendal die SuperMoto-Saison

Am 10. April begann die diesjährige Internationale Deutsche Supermoto Meisterschaft in der Nähe von Magdeburg. 670 km entfernt von Kirchheim erwartete uns nach einem stürmischen Freitag mit Sturmwarnung eine hervorragende gerichtete Strecke. Der Wettergott hatte dann auch ein Einsehen, sodass Samstag und Sonntag hervorragende Bedingungen für eine spannende Veranstaltung da waren. Der MSV Dolle übernahm zum nunmehr 10. Mal die Rolle des Saison-Openers und hatte seinem treuen Publikum wieder mal eine Menge zu bieten. Nicht nur die beiden DM-Klassen S1 und S2 wurden sehnlichst erwartet.
Die Rennen des Deutschen Supermoto Pokal (C-Klassen) und des S3-Nachwuchs sorgten für spannende Unterhaltung. Die Insider aus Stendal legten auch ganz großes Augenmerk auf die Amateurklasse. Hier siegte nämlich ein Stendaler.
S1 - Mauno Hermunen putzte alle weg.
Der kühle Finne machte es spannend mit seiner neuen Husqvarna. In den Trainings zeigte er sich weniger dominant als im vergangenen Jahr, worauf sich manche Fahrer wohl schon Chancen ausrechneten den WM-Zweiten im Rennen zu besiegen. Und tatsächlich wurde es ihm von Beginn an nicht leicht gemacht. Markus Volz setzte sich mit seiner KTM schon im ersten Rennen vor den Finnen, konnte sich aber nur eine Runde lang an der Spitze halten bis der Profi Ende Start-Ziel innen durchging und seinem ersten Saisonsieg entgegenfuhr. Spannend wurde es für den in dieser Klasse zu ersten mal gestarteten Steffen Schmid aus Deizisau vom MCKT, der mit einem 8. und einem 10. Platz belohnt wurde. Er bewies damit das beste Potential für einen Neuling in dieser Klasse. Steffen fuhr seither sehr erfolgreich in der C- Klasse.
S2 – kein Beweber vom MckT
S3 – Nachwuchs für einen Spitzensport
In dieser Klasse startet die Zukunft des Supermoto Sport. Julian Schurr aus Dettingen, der vor 2 Jahren dem Jugendkartsport im MCKT den Rücken kehrte, fand hier mit dem Zweirad-Sport endlich das, wovon er immer geträumt hatte. Unterstützt durch das Motorsport-Team Herrmann aus Notzingen, kam Julian 2 Mal mit dem 7 Platz in dieser Klasse in Ziel.
C1 + C2 + C3
In diesen Klassen zeigen Amateure, was Sie können. Höchstspannung ist angesagt, denn jeder dieser Fahrer hat das gleiche Ziel. Eliza Herrmann aus Notzingen gestartet in der C1 musste nach einen Crash im Offroad leider das Rennen aufgeben. Sorry Eliza, Gesundheit ist halt oberstes Gebot.
Ähnlich ging es ihrem Bruder Maxi Herrmann. Nach einem spannendem Zeittraining und einer guten Platzierung, dann das plötzliche Aus. Zuerst ein Kettenschaden und dann, wieder im Geschehen ein Kupplungsschaden — technischer Defekt - Totalausfall !!! Teamchef Lars Dicke von Supermoto Style Faktory nam's gelassen. Frank Herrmann das Familienoberhaupt musste es richten. Mit einem im mittleren Feld gelungenen Startplatz war er sicherlich zufrieden, allerdings die zwei Unfälle durch Fahrerkollegen bremsten ihn soweit aus, dass Frank Herrmann das Rennen als letzter aufnahm. Durch dieses Vorfall sicherlich nicht erfreut, mischte er von hinten innerhalb des Rennens soweit auf, dass er am Ende am gleichen Platz ins Ziel kam wie gestartet wurde. Als Kommentar hörte ich nur: "Obergeil!"
Ähnlich ging es Nico Haubensack vom MCKT, der zunächst im Offroad mit einem vorgefahrenen Kollegen durch Stillstand kollidierte - Ausfall – Nein – als Spätzügler beendete er das erste Rennen. Sein Mechaniker - nämlich er selbst hatte viel zu tun, um ein verbogenes Motorrad soweit wieder fit zu machen dass es dann am Sonntag wieder fahrbereit war.
Als letzter Starter vom MCKT triumphierte Eric Müller aus Filderstadt. In der Klasse C2 mit einem gelungenem 1. Platz und einem 2. Platz in beiden Rennen.
Günter Schurr

30.09.2010 - Erik Müller - 3. im Dt. SuMo-Pokal über 450 ccm C2

Erik reiste mit 2 Punkten Vorsprung auf den 4.-Platzierten Brockhausen an und wollte hier in Grossenhain alles klar machen, was ihm auch sicherlich gelungen wäre, aber soweit kam es nicht mehr.
Erik Müller, © Helmholz

In den Trainings war Erik auch nicht unbedingt zufrieden und fuhr um Platz 5. Für's Zeittraining hatte er sich dann einiges vorgenom- men und schaffte es dort auf Platz 5 mit dem er aber nicht zufrieden war, schließlich fühlt sich Erik im Regen sehr wohl. Nun denn, dachten wir, dann macht er es eben im Rennen, was wir ihm auch alle zugetraut hätten. Nachdem nun der C1 Lauf am Abend zwei Runden vor Schluss abgebrochen wurde wegen Dunkelheit und Wasser, war natürlich an den Start zum 1. Lauf der C2 nicht mehr zu denken.

Am Morgen wurde das Warmup gleich verschoben, da war schon fast klar, dass das hier sehr schwierig wird für die Veranstalter, gab's doch samstags schon heftigste Abflüge und so kam's dann wie schon fast erwartet: Das Rennen wurde komplett abgesagt. Es fanden keine Rennläufe mehr statt und die Meisterschaft wurde gewertet, wie wir angereist waren und Erik wurde somit 3. in der Meisterschaft.

Bericht: Markus Schmid

30.09.2010 - Steffen Schmid
Vizemeister im Deutschen Supermoto Pokal bis 450 ccm C1

Zum letzten Rennen am 25. und 26. September reiste Steffen Schmid mit 23 Punkten Rückstand auf Würtele und 7 Punkten Vorsprung auf Köckritz nach Grossenhain. Er musste davon ausgehen, dass Würtele unter normalen Umständen in der Lage sein wird, die nötigen Punkte einzufahren, um den Meistertitel zu holen. Köckritz, der hier praktisch um die Ecke wohnt, kennt sich hier bestens aus und würde sicher sehr stark sein und hat hier den Vizetitel noch nicht abgeschrieben.

Die Wettervorhersage war ziemlich eindeutig und stand auf Regen und das vor allen im Osten. Im 1. Training versuchte Steffen, sich die Strecke etwas einzuprägen, einige Linien zu suchen und Bremspunkte zu finden, doch war es hier noch trocken und deshalb sollte sich im Verlauf des Tages noch einiges ändern. Bereits im 2 Training öffneten die Schleusen und es wurde auf Regen umgebaut. Er war um Platz 5 in den Trainings aber nicht wirklich zufrieden.

Steffen Schmid, © Ralf Deuzmann

Im Zeittraining versuchte Steffen gleich zu Beginn eine schnelle Runde zu fahren was nicht wirklich gelang, zur mitte des Zeittrainings lag Verfolger Köckritz auf 1 und Würtele auf 2 und er auf der 3. Position, fand keinen Rhythmus ständig brach er die Runde ab und setzte wieder neu an. In den letzten 5 Minuten setzte Steffen nochmal an und war bis im Offroad richtig schnell unterwegs, dort versuchte er nochmal richtig Druck zu machen und flog dabei jedoch kurz und heftig ab. Das war's! Jetzt ging nichts mehr, schließlich suchte er 3 bis 4 Zehntel und die waren nur mit optimalem Bike zu finden. Zum Glück gelang es noch 2 Konkurrenten sich vor ihn zu schieben, dadurch fiel er zwar in die 2. Reihe, jedoch waren man sicher, dass dies der bessere Startplatz sein sollte. Aber klar war, dass der Vizetitel nur über Köckritz zu erreichen sein wird der auf Pole stand.

Nachdem man nochmal Reifen und Setup etwas verändert hatte, ging's am späten Abend bei wirklich üblen Wetterbedingungen an den start zum 1. Rennen. Der Start wird entscheiden sein, dementsprechend konzentriert ging Steffen an den Vorstart. Beim start zu den Warmup Laps drehte sein Hinterrad unendlich durch, das musste jetzt besser werden.

Steffen Schmid, © Ralf Deuzmann

Als die Ampel schaltete hatte Steffen es optimal erwischt, sofort konnte er auf Köcke aufschließsen und an dem 3.- und 4.-Platzierten außen herum mit maximalem Einsatz und Körperkontakt vorbeiziehen. Würtele ging als erster in den Offroad dann Köcke und er auf P3. Das war zunächst optimal im Hinblick auf die Meisterschaft, nun wollte Steffen natürlich dran bleiben und sich anschauen was Köcke macht. Sollte dieser nun an Würtele vorbei kommen, musste er auch in der Lage sein mitzugehen. Köcke griff sofort am 2. Table an, Steffen hatte einen Logenplatz! Köcke versuchte es rechts undwollte an Würtrele vorbeispringen, kam bei der Landung mit dem Hinterrad neben dem Table auf und ging zu Boden. Das war die Chance, sofort Tempo zu machen und Würtele hinterher, versuchen den Druck aufrecht zu erhalten. Vielleicht passiert ihm ja doch ein Fehler, gleichzeitig wusste Steffen nicht, wie schnell Köcke wieder auf sein Bike kommt. Beim Anbremsen auf den Highspeed-Geraden ist es immer wieder richtig gefährlich und er konnte nur mit mühe das Bike in der Balance halten.

Obwohl er schon gefühlsmäßig richtig Speed rausgenommen hatte, konnte Würtele auch nicht wegfahren, von der Box wurde signalisiert, ruhig und langsam zu fahren, dennoch wollte er seinen 2. Platz nicht abgeben und verteidigte gegen einen stark fahrenden Nölte. Zwei Runden vor Schluss kam die rote Flagge - Rennabbruch. Würtele wird somit Meister und Steffen Schmid hatte zu dem Zeitpunkt 20 Punkte vorsprung auf Köckritz und war dementsprechend glücklich und erleichtert bei der Siegerehrung. Das sollte die Vizemeisterschaft gewesen sein, was Sie dann auch war, denn es wurden keine weiteren Rennläufe mehr an diesem Wochenende gefahren es war einfach zu gefährlich. Es fiel sozusagen alles ins Wasser, jedoch war sich Steffen sicher, dass er auch mit dem 2. Lauf die Vizemeisterschaft eingefahren hätte.
Bericht: Steffen Schmid, Markus Schmid

15.08.2010 - Internationale DM SuperMoto in Schaafheim
Amateure am 14.-15. August 2010

MCKT auch bei den Amateuren in Schaafheim stark vertreten
Andy Wehrle 76 und Matthias Schmid 223, © Rol4nd
Axel Baumann, © Rol4nd
In der Amateur-Klasse war der MCKT mit insgesamt 9 Mitgliedern am Start. Sowohl die "alten Hasen" bis hin zu den "Renn-Novizen", die wie Axel Baumann (rechts) an diesem Wochenende in Schaafheim ihr erstes Rennen bestritten, kämpften um Ruhm und Ehre.
Mit einer tollen Leistung im Zeit- training konnten sich Christof Bartsch und Jürgen Schmid (23) in der ersten Startreihe platzieren (Platz 2 und 3). Ebenso erwähnenswert der Startplatz 8 für Matthias Schmid (223) und der 11. Platz für Axel Baumann (72).

Der 1. Lauf fand am Samstag bei bestem Wetter statt. Die recht kurze Rotlicht-Phase der Startampel sorgte bei manchem Fahrer für Überraschung. Dabei büßte Christof Bartsch zunächst seinen 2. Platz ein. Andere kamen wiederum gut weg - insbesondere Markus Napieralla konnte sich mit einem super Start von Platz 25 auf 15 katapultieren. Im Verlauf des Rennens konnte sich Christof Bartsch dann zeitweilig wieder vor Jürgen Schmid setzen. Durch einen Rutscher übers Vorderrad kam er allerdings zu Fall und startete eine rasante Aufholjagd von Platz 17, bei der er immerhin noch bis auf Platz 9 vorfahren konnte. Jürgen Schmid kam mit einer souveränen Leistung auf Platz 2 ins Ziel. Aber auch Matthias Schmid, Frank Herrmann und Markus Napieralla konnten weitere Plätze gut machen und kamen auf den Plätzen 5, 10 und 13 über die Ziellinie.

Frank Herrmann (48) - Juergen Schmid - Axel Simon (33), © Rol4nd

Axel Baumann, der seinen 11. Platz im Rennverlauf zunächst behaupten konnte, musste leider sturzbedingt aufgeben. Andy Wehrle, ebenfalls gut gestartet, wurde während des Rennens durch einen übermotivierten Kontrahenten zu Fall gebracht. Anschließend kämpfte er sich nochmal auf Platz 24 nach vorne, dicht gefolgt von Matthias Pöder (Platz 25) und Axel Simon (Platz 27), die ebenfalls vorfahren konnten.

Der 2. Lauf fand am Tag darauf statt, der eher von Wolken und Regen überschattet wurde. Aber dafür gibt es ja Regenreifen. Ungünstig ist nur, wenn es 2 Stunden vorher aufhört zu regnen bzw. sich leichter Regen und Sonne abwechseln und die Strecke weder nass noch trocken ist. Da zum Zeitpunkt des Rennens die Ideallinie zumindest trocken war, entschied sich die eine Hälfte der Fahrer fürs Slicks hinten, andere bauten komplett auf Regenreifen. Und das zu recht - denn etwa bei der Hälfte des 2. Laufs setzte der Regen erneut ein. Dieser wurde zunehmend stärker und machte aus dem vorsorglich verkürzten Offroad eine ordentliche Rutschpartie. Auch auf dem Asphalt stand das Wasser, so dass man hinten auf Slicks nicht mehr allzu viel riskieren konnte.
Markus Napieralla, © Rol4nd
Angesichts dieser Bedingungen sind schon nicht mehr alle Fahrer an den Start gegangen oder haben gar vor der Zielflagge schon das Feld verlassen. Andere sind auf der Suche nach Grip gestürzt und mussten gezwungenermaßen aufgeben. So sind von insgesamt 37 Fahrern nur 20 übers Ziel gefahren. Darunter Matthias Schmid auf dem 4. Platz - diesmal sogar vor seinem Bruder Jürgen Schmid, der es auf Platz 5 schaffte. Im Anschluss rutschten noch Axel Simon und Markus Napieralla (links) auf den Plätzen 14 und 16 ins Ziel.
Markus Napieralla
Die Bilder wurden zur Veröffentlichung freigegeben.
Rol4nd: www.rol4nd.de - Jürgen Helmholz: www.jh-photos.de

15.08.2010 - Perfektes Wochenende für Steffen Schmid

Platz 2 in der Meisterschaft ausgebaut

Steffen Schmid
Eine konstante Leistung zum richtigen Zeitpunkt abrufbar und nebenbei noch glückliche Umstände dazu, waren die Zutaten zu einem Rezept, das besser hätte fast nicht sein können. Beim 4. Lauf zum Deutschen Supermoto Pokal der Klasse bis 450 ccm am 14. und 15. August im hessischen Schaafheim, konnte sich Steffen Schmid in der Gesamtwertung bedeutend verbessern. Zweimal Platz 2 in den Wertungsläufen brachten 44 Punkte für die Meisterschaft. In den beiden freien Trainings am Samstag- vormittag haderte Steffen etwas mit sich selbst und war nicht ganz zufrieden mit den gefahrenen Zeiten.

Steffen Schmid
Gerechterweise sei allerdings hier angemerkt, dass der Asphalt alles andere als griffig war. Niedrige Temperaturen und Nebel in der Nacht und am Vormittag trugen wesentlich zu diesem Umstand bei. Als sich dann um die Mittagszeit endlich auch die Sonne hinter den Wolken hervorbequemte, schlug sich das sofort in konstante und gute Zeiten um. Beim Zeittraining um die Startplatzierung reihte sich Steffen auf Platz 3 und nur dreieinhalb Zehntel hinter dem meisterschaftsführenden Kevin Würtele ein. Alexander Köckritz, zu diesem Zeitpunkt dritter in der Meisterschaft, stand direkt neben Steffen in der ersten Reihe auf Platz 4.

Der erste Wertungslauf wurde noch am Samstagnachmittag gestartet. Bis dahin hatte sich der Asphalt ausreichend aufgeheizt, so dass ein actiongeladenes Rennen zu erwarten. Mit einem Super-Start ging Steffen als Zweiter, Ende Start-Ziel in den Offroad-Teil. Der für Steffen eingangs geschilderte glückliche Umstand widerfuhr seinem Gegner Alexander Köckritz, der während des Startvorganges seinen Motor absterben ließ und erst als Letzter vom Fleck kam. Würtele zog fortan an seine Bahn und lag uneinholbar vorne. Steffen behauptete seinen zweiten Platz souverän vor Alexander Büttner. Köckritz wurde Neunter.

Steffen Schmid

Der Start zu Lauf 2 am Sonntagvormittag war dann nicht so optimal, dennoch hielt sich der Schaden in Grenzen, als Würtele ausgangs Start-Ziel im Übergang ins Offroad stürzte. Steffen übernahm Platz 2 hinter Büttner. Beide konnten sich mit zunehmender Renndauer auf das restliche Feld ein beruhigenden Vorspung herausfahren. Interessant wurde es dann noch, als die zu Überrundenden das Zünglein an der Waage zu sein schienen. Andererseits bietet die Strecke kaum bis gar keine Überholmöglichkeiten. Steffen konnte letztlich nur noch auf einen Fehler seines Vordermannes hoffen, der ihm allerdings diesen Gefallen nicht tat. Köckritz fuhr hinter Steffen als Dritter über die Ziellinie, Würtele schaffte es noch bis auf Platz 4 nach vorne.

In der Meisterschaft konnte Steffen 1 Punkt auf den Führenden gut machen und liegt nun 7 Punkte hinter Kevin Würtele. Die bemerkenswerteste Aktualisierung in der Tabelle erfolgte zwischen Platz 2 und 3. Das Punktepolster auf den Dritten Alexander Köckritz, das Steffen aus Schaafheim mit nach Hause nahm, beträgt nun stattliche 17 Punkte. Deshalb wünschen wir unserem Steffen viel Glück für die letzten beiden Rennen am 11./12.09 in Freiburg und 25./26.09. in Großenhain. Bleib dran, gib Gas - bei dieser Konstellation ist noch nichts verloren.

Jürgen Helmholz

01.08.2010 - Steffen Schmid, 3. bei SuMo-Trophy in Mindelheim

In Topform präsentiert sich der Weinstädter Steffen Schmid vom MCKT in der Südbayern Serie. Schneller war nur noch Doppelweltmeister Hiemer und der mehrfache Österreichische Staatsmeister Esterbauer. Zahlreiche Toppiloten aus Österreich und Deutschland nutzen die Rennveranstaltung zum Training und somit war reichlich Spannung und Action vorprogrammiert.

Steffen Schmid
Steffen, der auf seiner MRS Motochinch KTM am Start war, kam glänzend zu recht und stellte seine KTM im Zeittraining auf die 5. Startposition. Beim start zum 1. Rennen konnte sich Steffen eingangs Offroad mit einem gewagten Manöver den Österreicher Höllbacher zurechtlegen und ging an die 4. Position. Während Hiemer die beiden Österreicher in Schach hielt, konnte Steffen dem Trio folgen und war im ständigen Sichtkontakt zum Trio. Als der Österreicher Bauer einen Fehler machte, war Steffen zur Stelle und übernahm die 3. Position die er bis ins Ziel verteidigte. Sensationell stand er mit Doppelweltmeister Hiemer und dem Österreichischen Staatsmeister auf dem Podest.

Beim Start zum 2. Lauf kam Steffen erneut gut weg und setzte sich mit den beiden Österreicher an 4. Position vom restlichen Feld ab, während Hiemer vorne einen ungefährdeten Start-Zielsieg einfuhr, wurde um die weiteren Podestplätze hart gekämpft. Als Esterbauer an 3. stelle liegend einen Fehler machte, war Steffen wieder zur Stelle und ging vorbei auf Position 3. Diese Position hielt er bis 2 Runden vor Schluss und es sah so aus, dass er diesen auch sicher ins Ziel fahren könnte bis dann bei einem zu überrundenden Fahrer das Missgeschick passierte. Ausgang Offroad näherte sich Steffen einer 3er Gruppe die er innen überholen wollte und der zu überrundende Fahrer "die Tür zu machte". So konnte Steffen nur noch mit einer Vollbremsung den Sturz verhindern, dabei bremste er das Motorrad aus. Bis Steffen das Motorrad wieder am Laufen hatte, war Esterbauer wieder vorbei und Steffen kam als 4. ins Ziel.
Markus Schmid

16.05.2010 - Deutsche Supermoto-Meisterschaft

Steffen Schmid
Am Wochenende trafen sich die Teilnehmer der Deutschen Supermoto-Meisterschaft und des Supermoto-Pokals im westfälischen Harsewinkel, um bei den Wertungsläufen 3 und 4 die Sieger zu ermitteln. Steffen Schmid, der beim Auftakt in Stendal, Platz 2 in der Pokalwertung belegen konnte, machte schon beim Zeittraining auch hier klar, dass er bei der Vergabe der Podiumsplätze ein deutliches Wort mitsprechen möchte.
Erst in der letztmöglichen, gezeiteten Runde wurde ihm die Pole abgenommen und er ging von der 3. Position in den ersten Wertungslauf dieses Tages. Allerdings verlor er am Start einige Plätze. Mit mächtig Druck gelang ihm der Anschluss an das Spitzenduo. Immer wieder griff er den auf Platz 2 fahrenden und meisterschaftsführenden Köckritz an, der sich jedoch zunächst erfolgreich zur Wehr setzen konnte. Bei den dann fälligen Überrundungen konnte sich Köckritz etwas absetzen. Kurz vor Ende des Rennens, als Köckritz sich schon als sicherer Zweiter die Ziellinie überqueren sah, schlug der bis dahin lauernde Schmid auf der Sandbahn außen zu, überholte und wurde für seinen Kampfgeist und seine Ausdauer verdient mit dem zweiten Platz belohnt.
In Lauf 2 schien dann alles nach Plan zu laufen. Die direkten Konkurrenten Würtele und Köckritz patzten mit einem Frühstart, der Beiden eine Stop & Go-Strafe einbrachte. Schmid setzte sich an die Spitze des Feldes, stürzte allerdings im Offroadabschnitt, als ihm auf Sand das Vorderrad wegrutschte. Auf Platz 20 nahm er das Rennen wieder auf. Aufgrund einer höchstzweifelhaften Entscheidung musste Schmid dann auch noch wegen eines angeblichen Frühstarts, eine Stop & Go-Strafe verbüßen. Mit viel Kampf und Einsatz und der schnellsten Rennrunde kämpfte er sich dann doch noch auf Platz 9. In der Meisterschaftswertung behauptet er nach wie vor Platz 2, allerdings nur knapp. Die verpassten Punkte in Lauf 2 wären wichtig im Hinblick auf die Meisterschaft gewesen.

C 2 - Eric Müller fuhr im Zeittrainig bei Nässe sensationell stark und stellte seine Motochinch Suzuki in die 1. Startreihe auf P2. Beim 1. Lauf lies Eric nichts anbrennen und fuhr zunächst einen blitzsauberen 4. Platz nach hause und sammelte wertvolle Meisterschaftspunkte. Im 2. Lauf ließ dann Eric vom Start weg keine zweifel aufkommen dass nun die Podestrunde kommt. Mit einer Bärenstarken Leistung setzte er sich gegen seine Mitstreiter durch und war ständig in Schlagdistanz zu dem Meisterschaftsführenden und machte auch ihm gehörig Druck und fuhr somit seinen 1. Podestplatz in der C2 auf P2 ein, somit belegt Eric im Moment den 3. Platz in der C2 Gesamtwertung.
Mats Heidler hatte leider an diesem Wochenende kein Glück, mit Sturzpech in Lauf 1 und einer Verletzung an der Schulter bestritt er trotzdem den 2. Lauf und konnte somit doch noch den beachtlichen 18. Platz einfahren.
Markus Schmid

25.04.2010 - Auftakt nach Maß für Steffen Schmid

1. Lauf Deutscher Supermoto-Pokal in Stendal am 24. und 25. April 2010
Steffen Schmid, © Ralf Deutzmann
Der letztjährige Dritte in der Youngster-Klasse der Deutschen Supermoto-Meisterschaft startet in diesem Jahr in der Klasse C1 um den Deutschen Supermoto-Pokal. Die C1 stellt quasi die Aufstiegsmöglichkeit in die höchste Kategorie, die Prestige-Klasse dar.
Der 17jährige Weinstädter hatte sich den Winter über sowohl Offroad als auch auf Asphalt gründlich auf diese Saison vorbereitet. In Stendal bei Magdeburg sollte sich zeigen, wie stark die Konkurrenz in diesem Jahr einzuschätzen ist.

Im Zeittraining bewies Steffen Schmid, dass er auf den Punkt präsent ist und die Früchte seiner konzentrierten Vorbereitung zu ernten vermag. Er stellte sich und seine 450er KTM als Dritter in die erste Startreihe. Der erste Wertungslauf wurde zunächst dann nach einer Startkollision abgebrochen. Beim Restart konnte sich Schmid an der Spitze des Feldes positionieren und setzte sich gemeinsam mit dem amtierenden Vizemeister vom restlichen Feld ab. Bis etwa gegen Rennmitte änderte sich an dieser Reihenfolge mit einem gleichzeitig einhergehenden, sportlich-fairen Zweikampf nichts. Nach einem Sprung erwischte Steffen Schmid bei der Landung versehentlich den Leerlauf, was die Maschine mit Verlust an Vortrieb quittierte. Alexander Köckritz nutzte diese Gelegenheit und übernahm die Führung, die er bis zur Zielflagge behielt. Steffen Schmid wurde zweiter.

Beim zweiten Lauf am Sonntag missglückte dann der Start und Steffen Schmid büßte einige Plätze ein, die er dann im Laufe des Rennens wieder gut machen musste. Am Ende gelang dann doch der Sprung aufs Treppchen mit dem 3. Platz.

In der Gesamtwertung dieses Laufes in Stendal bedeutete das Platz 2 der sich somit auch in der Meisterschaftstabelle widerspiegelt. "Mein Ziel war Top 3. Mit diesem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden. In Lauf 1 wäre ein Sieg drin gewesen, wenn mir nicht dieser kleine Fehler passiert wäre. Überholen ist auf der Strecke in Stendal nicht so einfach." So das Resumee des Weinstädters. Ein Vorteil der Steffen Schmid in dieser Sportart - ein Mix aus Offroad und Asphalt - zugute kommt ist, dass er beim MotoCross groß wurde und somit voll "geländetauglich" ist.
Jürgen Helmholz

SuperMoto Jahresversammlung

Auch dieser Jahr werden wir eine Supermoto Jahresversammlung durchführen und zwar am 10.02.2010 um 20.00 Uhr im alten Clubheim.

Wir werden die Regularien für das kommende Jahr besprechen. Diese Regularien müssen unter verschiedenen Aspekten insbesondere wegen der Sicherheit beim Training überarbeitet werden. Der neue Sportleiter Andreas Schwarz hat sich dazu schon ein paar Gedanken gemacht und möchte euch diese erläutern.

Das bedeutet, dass möglichst alle kommen sollten !!
Matthias Schmid & Hans-Jochen Lehmann

04.10.2009 - Finale Int. Supermoto Meisterschaft Harsewinkel

Steffen Schmid wird Dritter in der Klasse S3 250 ccm bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft.
Steffen Schmid
Am 3. und 4. Oktober ging es zum Finale der Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft nochmal nach Harsewinkel. Steffen Schmid reiste als Zweiter zum Rennen, jedoch trennten die Fahrer bis Platz 5 lediglich 8 Punkte, das hieß, dass es knapp zugehen würde.

Im Training sah es schon ganz gut aus und Schmid zeigte, dass er wieder vorne mitfahren kann. Im Zeittraining lief es auch sehr gut, Steffen konnte die 3. schnellste Zeit fahren und somit in dieser Saison seinen besten Startplatz in Reihe 1 einfahren. Jedoch stand der Österreicher Hagleitner auf der Zupin Husqvarna auf dem 1. Startplatz und genau dieser lag in der Meisterschaft direkt hinter Schmid. Es zeigte sich bereits in den Trainings dass die ersten 3 eine Klasse für sich waren und die anderen den Speed nicht mitgehen konnten. Die Entscheidung um die Vizemeisterschaft musste zwischen Schmid und Hagleitner fallen, Würtele der bereits Meister war stand auf der 2. Startposition.

Im ersten Lauf kam Schmid gut weg und konnte seinen Startplatz verteidigen, er kam als Dritter aus der ersten Runde. In Runde 4 attakierte Schmid den zweitplatzierten Würtele, konnte sich an ihm vorbei bremsen und ging an die 2. Possition. Als Schmid am Ausgang Offroad aber zu spät auf der Bremse war, nutzte Würtele die Chance und ging kurz vor Rennende wieder an Schmid vorbei. Zieleinlauf 1. Lauf: 1. Hagleitner, 2. Würtele, 3. Schmid

Nach diesem Lauf war Schmid Punktgleich mit Hagleitner. Da Schmid davon ausging, dass Hagleitner am Start auf Grund der Poleposition des Österreichers vor ihm sein würde, war für ihn klar, dass er alles oder nichts fahren würde. Beim Start zum zweiten Lauf kam er als 3. aus der ersten Runde, denn diesmal konnte Würtele den Start gewinnen und Hagleitner lag nun direkt vor Schmid. Die beiden zogen wie ein Schatten ihre Runden bis Schmid sich am Ende der Sandkurve an Hagleitner vorbei bremste und auf der 2. Position lag. Doch leider rutschte in der darauf folgenden Kurve das Vorderrad weg und er ging kurz zu Boden, worauf er sich wieder als 4. einreihte. Unbeeindruckt fuhr er weiter und attackierte wieder den nun 3.-platzierten Erler an dem er auch vorbei ziehen und erneuet den 3. Platz einfahren konnte.

Somit ging der Vizemeistertitel nach Österreich. Schmid der seine 1. Saison in der Supermoto DM bestritt, war allerdings trotzdem sehr mit seinem 3. Platz zufrieden.

Meisterschafts-Endergebnis: 1. Würtele KTM/D - 2. Hagleitner Husqvarna/A - 3. Schmid KTM/D
Markus Schmid

20.09.2009 - Supermoto - INT.DM-Lauf in Freiburg

Steffen Schmid Gesamtsieger in Freiburg

Steffen Schmid
Vor einer Rekordkulisse mit über 10.000 Zuschauern auf der ehemaligen WM-Strecke war die Leistung von Steffen Schmid herausragend. Er startet bei der Deutschen Meisterschaft in der Klasse bis 250ccm (S3). Als Viert-Platzierter in der Meisterschaft angereist konnte sich Schmid durch zwei perfekte Rennläufe auf den 2. Platz in der Meisterschaft verbessern.

Nach dem Qualifikationstraining belegte Steffen Schmid den 4. Startplatz, was die 1. Reihe bedeutete. Er war mit der Qualifikationszeit zufrieden jedoch nicht mit dem Startplatz, denn er befürchtete, innen eingeklemmt zu werden und das Feld könnte außen an Ihm vorbei ziehen.

Beim Start zum 1. Lauf kam es leider so wie er es befürchtete, Schmid innen eingeklemmt musste das Feld ziehen lassen und konnte sich erst als 7. einreihen, er fuhr allerdings sofort extrem hart und konnte vor allem im Offroad die Konkurrenten überholen. 3 Runden vor Rennende war er auf dem 3. Platz es entwickelte sich ein Dreikampf wobei sich Schmid am langen Table im Offroad durchsetzte und den Lokalmatador Flockerzie auf Platz 2 liegende passierte. In der selben Runde attakierte er noch den führenden Erler und konnte mit einer spektakulären Aktion im Offroad mit vollem Risiko außen am führenden Erler vorbei ziehen. Neben der schnellsten Rennrunde fuhr er auch den 1. Sieg auf der MRS- Mototech KTM ein.

Beim 2. Lauf kam Schmid erneut perfekt vom Start weg, musste jedoch in der 1. Kurve wieder das Feld außen ziehen lassen und kam dadurch als 6. aus der 1. Runde. Mit vollem Einsatz fuhr er in einem packenden Rennen extrem stark,

Steffen Schmid
legte sich die Gegner zurecht und konnte so weiter Positionen gut machen. 2 Runden vor Schluss war nur noch der Meisterschaftsführende Würtele vor ihm. Mit sensationellen Rundenzeiten konnte er sich noch bis auf 1 Sekunde an Würtele (KTM) heranarbeiten und den verdienten 2. Platz einfahren.

Würtele wurde dadurch vorzeitig Meister, den Tagessieg holte aber in Freiburg Schmid der nun zum Finale in 14 Tagen nach Harsewinkel als 2.-Platzierter anreist. Die Plätze 2 bis 5 trennen allerdings lediglich 6 Punkte so das voraussichtlich erst beim letzten Rennen die Entscheidung um die Vizemeisterschaft fallen wird.
Markus Schmid

01.08.2009 - Deutscher Supermoto Pokal in Lichtenberg

Die Supermoto-Piloten vom MCKT haben beim Lauf zum "Deutschen Supermoto Pokal" in Lichtenberg am 1. August wieder gezeigt, was sie drauf haben. Der Erzgebirgsring ist das perfekte Eldorado für Supermotorennen und war super präpariert. Leider haben sich nur wenige Zuschauer bei schwülen 31°C dort blicken lassen, obwohl die Stecke ringsherum an jedem Punkt immer zu 80% einsehbar ist.

Steffen Schmid hat mal wieder gezeigt, was mit einer 250ccm alles möglich ist. Als Gaststarter in der Klasse C1 (Motorräder bis 450ccm) war er zwar nicht punkteberechtigt, doch mit den Plätzen 6 im 1.Lauf und 14 im 2.Lauf konnte er sein Potenzial beweisen. Besonders im Offroad konnte er mit der leichten KTM Boden gut machen.

Steffen Schmid
Eric Müller
Auch Eric Müller hat sich mit seiner Suzuki RMZ 450 bei den Jungs der Klasse C1 wacker geschlagen. Er ist in der Meisterschaft zum "Deutschen Supermoto Pokal" eingetragen und konnte in beiden Läufen Punkte sammeln. In Lauf eins 13 Punkte mit dem 11. Platz und in Lauf zwei 10 Punkte mit dem 13. Platz. Eric konnte am Anfang durch einen hervorragenden Start gut unter den ersten 6 Positionen mitfahren. Leider musste er aber auf Grund von Problemen mit den Unterarmen einige Fahrer passieren lassen. Er steht in der Meisterschaft auf einem hervorragenden 10ten Platz.

Die restlichen Fahrer der 7 MCKTler sind in der Klasse Amateure gestartet. Niko Haubensack hat mit zwei ersten Plätzen dafür gesorgt, dass er ab sofort nicht mehr startberechtigt bei den Amateuren ist. Bei den nächsten Rennen muss er sein Glück in der Klasse C1 suchen. Bereits im Zeittraining ist ihm die Poleposition gelungen.

Niko Haubensack
Sturz
Sieger
Dann im ersten Lauf konnte er einen astreinen Start-Ziel-Sieg herausfahren. Mats Heidler war ihm aber stets auf den Fersen, konnte aber keinen Weg an ihm vorbei finden und hat somit den sehr erfolgreichen zweiten Platz herausgefahren. Im zweiten Lauf hat Mats den Start für sich entschieden. Niko war bis in der zweiten Runde auf Platz zwei. An der Linkskurve vor dem Offroad hat sich der nächste Fahrer an ihm vorbei gedrückt. Das war das große Pech für Mats: Er wurde nämlich von diesem Fahrer in einer Kurve tuschiert und beide sind gestürzt. Des einen Leid - des anderen Freud! Niko erbte somit Platz 1 zurück und konnte diesen sicher nach Hause fahren. Mats belegte im zweiten Lauf Platz 6.

Im Zeittraining konnte Maximilian Herrmann sich mit dem 13. Startplatz im Mittelfeld fürs Rennen qualifizieren. In beiden Läufen hat er diesen Platz verbessert. Im ersten Lauf überfuhr er die Ziellinie als 11ter. Herausragend war aber sein zweiter Lauf: Mir sensationellen Start katapultierte er sich mit seiner 250ccm Maschine direkt auf Platz 4. Auch er profitiert vom Crash von Mats und dem anderen Fahrer und konnte an beiden vorbeiziehen. Den geerbten 2. Platz gab er bis ins Ziel nicht mehr ab. Wie ein Löwe hat er gegen die PS gesegneten Verfolger gekämpft. Die entscheidenden Meter hat er immer im Offroad gut gemacht. Auf dem Asphalt war er mit der 250ccm unterlegen, doch der Vorsprung hat jede Runde bis in den Offroad gereicht.

Maximilian Herrmann
Eliza Herrmann
Eliza Herrmann konnte leider ihr Können an diesem Wochenende nicht unter Beweis stellen. Dennoch hat sie von Startplatz 24 im ersten Lauf den 19ten Platz und im zweiten Lauf den 17ten Platz erreicht. Im zweiten freien Training hat Markus Napieralla Pech gehabt. Er hat sich gleich zu Beginn durch eine Glasscherbe einen Platten am hinteren Rad eingefahren. Somit hat ihm beinahe ein komplettes Training gefehlt. Platz 22 und Platz 16 konnte er erreichen.

Alle Fahrer
Die 500 KM Entfernung zum Erzgebirgsring haben sich gelohnt und die Trainingseinheiten in Kirchheim haben sich ausgezahlt. Alle Fahrer haben ohne größere Blessuren die Heimreise von einem erfolgreichen Wochenende angetreten.
Niko Haubensack

28.06.2009 - Supermoto Youngster-Cup Harsewinkel

Supermoto Youngster-Cup
Dieses Wochenende sind wir nach Harsewinkel zum 4. Lauf des Supermoto Youngster-Cups gefahren. Wir kamen Freitag Nacht dort an. Am nächsten Morgen habe ich mir dann mal die Strecke angeschaut und sie war echt TOP, sie lag in einem Speedway Stadion und man fuhr innerhalb der Bahn auf einer Kartbahn und der Offroad bestand aus einem Sprung und fast der Hälfte der Speedway Bahn.

Steffen Schmid
Im Training lief es ganz OK, am Anfang ein wenig Schwierigkeiten gehabt, aber es klappte. Im Zeittraining bekam ich anfangs einfach keine gescheite Runde hin, ein mal lag da einer, dann wieder da. Dann wurde das Zeittraining unterbrochen wegen einem Sturz, ich konnte mich kurz sammeln und konnte dann zum Schluss noch eine gute Zeit fahren, diese reichte für den 5 Startplatz, damit war ich zufrieden.

Im ersten Lauf kam ich gut weg und konnte meinen Startplatz beibehalten, in der ersten Runde konnte ich in der langen Sandkurve den 4ten überholen, jedoch konnte er mich ein paar Kurven weiter wieder zurück überholen. Leider konnte er durch Überrundungen zu weit weg fahren, sodass ich nicht mehr angreifen konnte. Am Ende wurde ich 5ter.

Am nächsten Tag war dann der 2. Lauf, ich kam wieder als 5ter weg, doch Eingang Offroad stürzten 2 vor mir und ich musste kurz die Strecke verlassen, dadurch konnte noch einer vorbei und ich war 4ter, ihn konnte ich aber in der zweiten Runde in der Sandkurve überholen und war dann 3. Diese Platzierung fuhr ich dann bis zum Ende des Rennens heim. Es war ein super Wochenende und in der Meisterschaft bin ich jetzt 1 Punkt hinter dem Dritten.
Steffen Schmid

07.06.2009 - Supermoto-Rennen in Nendingen

Erneut Pokale für die SuperMoto-Piloten des Motorsportclubs Kirchheim/Teck

Beim erstmalig in Tuttlingen-Nendingen ausgetragenen SuperMoto-Rennen war der MCKT wieder mit vielen aktiven Fahrern vertreten - und die Erfolge dürfen sich sehen lassen. Die Veranstalter haben sich viel Mühe gegeben und ein tolles Rahmenprogramm inklusive Live-Konzert auf die Beine gestellt. Leider war die Rennstrecke im Industriegebiet kurz und schmal und nur bedingt geeignet, um eine ernsthafte Rennveranstaltung durchzuführen. Keinerlei Sturzräume und kaum Überholmöglichkeiten trugen mit dazu bei, dass viele Fahrer vorzeitig abreisten. Das wechselhafte Wetter tat sein übriges.

Klasse S3 - ADAC Youngster Cup (250cm³) - Steffen Schmid erstmals auf dem Podest.
Der 16-jährige Nachwuchspilot Steffen Schmid kommt immer besser in Fahrt und erreichte im 2. Wertungslauf den hervorragenden 3. Platz, nachdem er im ersten Durchgang mit Rang 4 bereits ordentlich Punkte mitnehmen konnte. In der Deutschen Meisterschaft macht er dadurch einen Platz gut und liegt nun mit 105 Punkten auf Position 4, lediglich 10 Punkte hinter dem Zweitplatzierten.

Ebenfalls in der Klasse S3 am Start waren Eliza und Maximilian Herrmann. Eliza Herrmann belegte zweimal Platz 16, Maxi war mit den Rängen 13 und 14 jeweils etwas weiter vorn.

Klasse C1 - Deutscher SuperMoto-Pokal (450cm³) - Top 10 Plätze für Eric Müller und Frank Beck.
Eric Müller, aus der 2. Reihe gut gestartet, lag in Durchgang 1 lange auf Platz 7, ehe er im Offroadbereich neben die Strecke kam und einen Platz abgeben musste. Rang 8 im Ziel brachte weitere wertvolle Meisterschafts-punkte. Im 2. Lauf lag Müller bis zur letzten Runde erneut auf Rang 8, stürzte dann aber im Offroad und konnte wegen gebrochener Schaltwelle nicht mehr weiterfahren. Dafür kam in diesem Lauf Frank Beck wesentlich besser Zurecht als noch im 1. Lauf und wurde guter Neunter. Müller liegt weiterhin auf Platz 9 im Zwischenklassement der Klasse C1.

Klasse Amateure - Pokale für Haubensack und Bartsch
Bei den Amateuren gelang Nico Haubensack gleich zweimal der Sprung aufs Podest. Ein erster und ein 3. Platz bescherten "Haubi" gleich zwei Pokale. Christof Bartsch durfte für einen dritten Platz ebenfalls einen Pokal mit zurück nach Kirchheim nehmen. Immer näher in Richtung Podest kommt auch Mats Heidler, der bei seinem erst dritten SuperMoto- Rennen einen tollen 5. Platz erzielen konnte. Markus Napierella wurde 21. und 16.

Trotz widriger Bedingungen bezüglich Wetter und Strecke hat sich die Reise der MCKT'ler nach Tuttlingen gelohnt. Hoffentlich gelingt es den engagierten Veranstaltern in Nendingen beim nächsten mal eine größere und sicherere Strecke zu gestalten.
Christof Bartsch

16.05.2009 - Supermoto-DM-Lauf in Sankt Wendel

Starke Leistungen der SuperMoto-Piloten des MCKT beim DM-Lauf in Sankt Wendel. Gleich 10 Fahrer der im letzten Jahr neu gegründeten SuperMoto-Abteilung nahmen am 2. DM Lauf in der Motorsport-Hochburg des Saarlands teil. Aufgrund des schönen Wetters und freien Eintritts konnten die Fahrer ihre Rennen vor Rekordkulisse mit weit über 10.000 Zuschauern auf der ehemaligen WM-Strecke in Angriff nehmen.

Herausragend aus MCKT-Sicht war die Leistung des erst 16-jährigen Nachwuchspiloten Steffen Schmid, der in der Deutschen Meisterschaft in der Klasse bis 250ccm (S3) zweimal den 4. Platz belegen konnte. Nachdem er beim Saisonauftakt in Standal bei seinem ersten SuperMoto-Rennen bereits zwei 6. Plätze herausfuhr, scheinen Podestplätze nur noch eine Frage der Zeit. In der DM liegt Steffen damit auf dem 5. Platz in absoluter Schlagdistanz zur Tabellenspitze. Eine gute Motocross- Ausbildung ist eben durch nichts zu ersetzen.

Steffen Schmid, © Tommy Benkert
Steffen Schmid, © Tommy Benkert
Steffen Schmid
Pech im ersten, Punkte im zweiten Durchgang:

Ebenfalls in der Klasse S3 am Start waren Eliza und Maximilian Herrmann. Die 14-jährige Eliza, eine der jüngsten Teilnehmerinnen der S3-Meisterschaft hatte im ersten Durchgang Pech mit einem Plattfuß. Trotzdem blieb sie bis zum Schluss auf der Strecke, um noch in die Wertung und so zu einigen Punkten zu kommen. Im 2. Durchgang konnte sie in die Punkteränge auf Platz 14 fahren. Bruder Maxi Herrmann, der zu Saisonbeginn von einer 450er Suzuki auf die kleinere 250er umgestiegen ist und damit immer besser zurechtkommt, belegte im starken Feld im Ziel die Plätze 12 und 11. Maxi Herrmann liegt damit auf Rang 12 in der DM, Eliza auf Platz 18.

Eliza Herrmann, © Tommy Benkert
Maxi Herrmann, © Tommy Benkert

Im Deutschen SuperMoto Pokal in der Klasse bis 450ccm (C1) waren mit Frank Beck und Eric Müller zwei Fahrer für den MCKT am Start. Frank Beck kam bei seinem ersten SuperMoto-Rennen gleich auf dem hervorragenden 11. Platz ins Ziel, in Lauf 2 schied er leider aus. Eric Müller belegte im 41 Fahrer starken C1-Feld die starken Plätze 15 und 13. Unter Berücksichtigung der nicht punkteberechtigten Gaststarter bedeutete dies wertvolle 22 Meisterschaftspunkte. Eric liegt nach seinem Podestplatz beim Saisonauftakt in Schaafheim damit auf Platz 9 im Zwischenklassement des Deutschen SuperMoto-Pokals der Klasse C1.

Frank Beck, Nr.10, © Tommy Benkert
Eric Müller, © Tommy Benkert

In der hubraumoffenen Amateurklasse waren gleich 5 MCKT-Fahrer am Start. Aus fast 120 Startern galt es, sich zuerst über Qualifying und 3 Vorläufe für die Finalteilnahme am Sonntag mit 35 Startern zu qualifizieren.

Matthias Schmid (Nr.223) hatte nach hervorragendem Platz 2 in seiner Qualifikationsgruppe Riesenpech, da ihm noch im Vorstartbereich zum Vorlauf der Kupplungszug riss. Durch Mithilfe der Vereinskollegen konnte - während das Fahrerfeld bereits die Aufwärm-Runde drehte - noch ein Ersatzzug montiert werden und Matthias durfte aus der Boxengasse dem Feld hinterher jagen. Bis ins Ziel konnte er sich noch auf den 12 Platz vorarbeiten. Da jedoch nur 9 Fahrer direkt für das Finale qualifiziert waren, musste er in den Hoffnungslauf. Dort fuhr er von Startplatz 6 souverän auf Platz 2 und sicherte sich so den Startplatz im Finale. Dort hatte er Glück im Unglück: Nach einem guten Start kollidierte er in der Kurve mit einem Konkurrenten. Durch die Kollision löste sich der Bolzen vom Bremshebel, was 2 Runden später zum Totalausfall der Vorderbremse führte. Zum Glück nicht Ende Start-Ziel sondern im Offroad. Der unvermeidbare Sturz hatte zum Glück keine Verletzung zur Folge.

Mats Heidler (Nr.63) qualifizierte sich als Achter seiner Vorlaufgruppe bei seinem erst 2. Rennen direkt für das Finale. Trotz zweier unfreiwilligen "Bodenproben" konnte er dort auf Platz 22 ins Ziel fahren.

Matthias Schmid, © Tommy Benkert
Mats Heidler, © Tommy Benkert
Jürgen Schmid, © Tommy Benkert
Unfall, © Tommy Benkert

Jürgen Schmid glänzte im Training mit Top-Zeiten, war im Qualifying zweiter und in seiner Vorlaufgruppe vierter, nachdem er am Start eingeklemmt wurde und einige Plätze zurückfiel. Im Finale war er in einen Startcrash verwickelt und kam so nur als 30. aus der ersten Runde zurück. Bis ins Ziel konnte er noch auf Platz 19 nach vorne fahren.

Nico Haubensack, ©T.Benkert
Nico Haubensack (Nr.28) war im Qualifying unzufrieden mit seinem 5. Platz, konnte dann aber im Vorlauf auf Platz 2 nach vorne fahren. Im Finale gelang ihm ein perfekter Start aus der 2. Reihe und beim Eingang in den Offroad lag er bereits auf Platz 4. Dort musste er allerdings in den nachfolgenden Runden einige Fahrer passieren lassen, am Ende war Nico mit Platz 10 unter 120 Startern jedoch mehr als zufrieden.

Christof Bartsch hatte im Qualifying Pech. Nachdem er in der Anfangsphase auf Platz 3 lag, ging sein Auspuff kaputt und er musste das Training unterbrechen. Nach provisorischem Reparaturversuch im Fahrerlager nahm er das Training erneut auf, verlor jedoch bereits in der folgenden Runde seinen kompletten Endtopf und musste dann tatenlos zusehen, wie die anderen Fahrer ihre Zeiten verbesserten. Nur aufgrund der Hilfe von Vereinskamerad Jürgen Schmid, der ihm seinen Ersatzauspuff zur Verfügung stellte, hatte Christof die Möglichkeit am Rennen teilzunehmen. Im Vorlauf hatte er aus der zweiten Reihe einen perfekten Start und war so nach der ersten Runde bereits Dritter. In den letzten beiden Runden lief er schließlich auf den führenden Lokalmatador Marco Zielinski auf, der offenbar durch Reifenprobleme gehandicapt war.

Christof Bartsch, © Tommy Benkert

So konnte Bartsch einige 100 Meter vor dem Ziel sogar die Führung übernehmen und den Vorlauf gewinnen. Im Finale gelang ihm von Startplatz 2 erneut ein guter Start, eingangs Offroad konnte er jedoch nur mit Glück einen Sturz vermeiden und fiel dadurch von Platz 2 auf 3 zurück. Vorne machten sich die C2-Piloten (höhere Klasse) Michael Sommer und Marco Zielinski aus dem Staub. Christof Bartsch musste das ganze Rennen hart um den 3. Platz gegen Sebastian Tesch kämpfen. Auf dem Asphalt-Teil konnte er sich immer wieder einen kleinen Vorsprung herausfahren, im Offroad-Teil war Tesch klar schneller, konnte sich oftmals neben, aber nie vorbei an Bartsch schieben. Als Marco Zielinski in der letzten Runde auf Platz 2 liegend noch das Gas zudrehte (O-Ton: "..damit die tatsächlichen Amateurfahrer die Pokale bekommen") rutschte Bartsch dann sogar noch um noch einem Platz auf den zweiten nach vorne. Danach war die Freude riesig und es hieß Burn Outs machen und Sekt auf dem Podium verspritzen.

In Summe ein erfolgreiches und verletzungsfreies Wochenende für die SuperMoto- Fahrer vom MCKT. Einmal mehr stellte sich heraus, dass mit der richtigen Offroad- Fahrtechnik Sekunden gefunden werden können, während sich die Unterschiede auf Asphalt dagegen eher im Zehntelbereich bewegen. Folgerichtig wurden mit der Offroad-Erweiterung auf dem MCKT-Verkehrsübungsplatz in Kirchheim-Lindorf die richtigen Weichen gestellt, um in Zukunft weitere Erfolge der MCKT'ler auf Deutschlands Rennstrecken vorzubereiten.

Christof Bartsch
Fotos: © Tommy Benkert, SuperMoto-Racing.de

20.03.2009 - Supermoto-Besprechung

Etwa 40 Mitglieder des MCKT trafen sich um 20.00 Uhr im Clubheim zur diesjährigen Supermoto-Besprechung. Die Anwesenheit von 6 Vorstandsmitgliedern zeigte den Stellenwert innerhalb des Vereins und gab Gelegenheit zu ausgiebigen Gesprächen über die Durchführung des Trainings im laufenden Jahr. - (Einladung)
Supermoto-Besprechung

Unser Sportleiter Jürgen Gricar eröffnete die Besprechung und erläuterte die Notwendigkeit der Klärung einiger Punkte, die in den "Durchführungs-Bestimmungen" geregelt werden. Jeder hatte die Gelegenheit, sich zu den einzelnen Themen zu äußern. Besonders die Regelung der vorgesehen 10 Trainingsleiter wurde diskutiert, da natürlich jeder daran Interesse hat, so oft wie möglich zu fahren. Durch die Aufteilung in einen für den jeweiligen Trainingstag Haupt-Verantwortlichen und einen Stellvertreter sollte dies gewährleistet sein.

Ein ganz wesentlicher Aspekt ist die Einhaltung der Grenzwerte für die Geräuschentwicklung der Fahrzeuge. Jürgen Gricar wies deutlich darauf hin, dass ein Messgerät zur Kontrolle der Lautstärke vorhanden ist. Wer beim Training die Grenzwerte überschreitet, kann für den Rest der Saison vom Training auf dem VÜP ausgeschlossen werden.
Matthias Schmid
Anschließend musste noch der Abteilungsleiter für die Supermotogruppe gewählt werden. Dieser stellt das Bindeglied zwischen Vorstand und Fahrern dar und sollte daher bei Fragen oder Problemen immer eingebunden werden. Matthias Schmid (links) stellte sich für dieses Amt zur Verfügung und Axel Simon als sein Stellvertreter. Beide wurden einstimmig gewählt.
Die anschließende "Suche" nach Trainingsleitern verlief zunächst zäh, jedoch waren schließlich sieben Fahrer bereit, diese Funktion zu übernehmen. Weitere drei sollen noch unter den nicht anwesenden aktiven Fahrern gefunden werden.
hj.leh

1. Supermotolehrgang des MCKT

Supermoto
Die Zeit der Planung und des Wartens ist vorbei, die Termine stehen fest. Unser Lehrgang findet an den folgenden Terminen statt:

1. 21.02.2009
2. 21.03.2009
3. (23.05.2009 wird noch bestätigt)

Der vierte Termin wird noch bekannt gegeben. Bei diesem Termin ist es geplant, dass eine Vereinsmeisterschaft mit Eventcharakter stattfinden soll. Die wir im Anschluss noch etwas gemütlich enden lassen wollen. Die Planung diesbezüglich läuft. Das Trainerteam bittet euch an den oben genannten Terminen frühzeitig (7.30 Uhr) auf dem Verkehrsübungsplatz zu sein, damit wir den Platz gemeinsam aufbauen können, Fahrerbesprechung, Gruppeneinteilung durchführen, usw. und spätestens um 8.30 mit dem Fahrtraining beginnen können.

Vielleicht ist es möglich, dass der Eine oder Andere mir am Freitagabend davor etwas hilft, dann könnten wir Samstags zügiger starten.

Da die Vereinsgaststätte zum theoretischen Teil des Lehrgangs geöffnet ist, der im Nebenraum stattfindet, besteht die Möglichkeit, dass wir im Anschluss noch das eine oder andere Kaltgetränk zu uns nehmen. Sollte ein ordentliches Mittagessen (preisgünstig) von den Teilnehmern gewünscht werden, lasst es mich rechtzeitig wissen. Wir würden uns freuen, mit euch allen den Lehrgang gemütlich ausklingen zu lassen. Natürlich sind auch Zuschauer, Verwandte oder Gäste herzlich dazu eingeladen, bei unserem Lehrgang dabeizusein, um die Fortschritte der 2009er Supermoto-Elite zu beobachten.

Denkt bitte an den aktuellen Haftungsverzicht, und den Scheck. Bitte gebt mir kurzfristig Bescheid, wer beim Aufbau Freitagabend a bissele helfen kann und wer eine Mittagsverpflegung wünscht.

Über eine zahlreiche Beteiligung würden wir uns riesig freuen.
Also entstaubt die Mopeds!
Frank Herrmann & Günter Schurr

30.12.2008 - Supermoto Training

Bei -8 °C konnten 11 Supermoto-Clubkameraden das Jahr 2008 abschließen. Na stimmt nicht ganz, gegen 10.00 Uhr waren es 12 Fahrer. An diesem Tag bekam Julian Schurr seine Suzuki 250 von seinen Eltern übergeben. Diese Übergabe war erst im neuen Jahr geplant deshalb war hier eine Überraschung gelungen.

Nachdem die Streckenvorbereitung sich mit eingefrorenen Schildern rumquälte und daher nicht alles so lief, wie sich der eine oder andere es vorgestellt hatte, war ein Produkt an diesem Tage das wichtigste. Reifenwärmer - ohne die ging gar nicht's. Diese Erfahrung mussten einige machen, die entweder durch langsames Fahren sich heran getastet hatten oder durch kalte Finger zum Aufhören kamen. Danach wurde sich dann zum Fachsimpeln entschlossen. Michael Fischer konnte zum ersten mal seine nagelneue Aprilia 450 einweihen. "Mein Weihnachtsgeschenk" so Michael - wo ist die Adresse vom Christkind ? Hoffnungsträger Eliza fuhr mit ihrer brandneuen Maschine Suzuki 250. Mit dieser heizt sie in dieser Saison so richtig ein.

Gegen 12.30 wurde gemeinsam abgebaut und unser Platzwart konnte den Platz übernehmen.

Erste Instruktionen
Kalte Finger
Michaels nagelneue Aprilia
Eliza mit ihrer Suzuki 250
Reden und Heizen !

Günter Schurr

Abteilungsleiter

AbteilungsleiterAbteilungsleiter
Axel Simon
Stellv. Christof Bartsch

Informationen und E-Mail-Kontakt unter: supermoto@mckt.de

Supermoto-Training donnerstags

Seit 2008 findet im MCKT ein Supermoto-Training auf dem Verkehrsübungsplatz statt.
Trainiert wird mit eigenen Motorrädern während der Sommerzeit donnerstags von 17.00 bis 19.30 Uhr.

Informationen und E-Mail-Kontakt unter: supermoto@mckt.de

Verantwortlich für den Inhalt (wenn nicht anders angegeben):
MCKT

Impressum: MCKT - Birkhau 2 - 73230 Kirchheim/Teck - www.MCKT.de

|  Home   |  Sitemap   |  Impressum   |  Verkehrsübungsplatz   |  Gaststätte  |