MCKT - Motorsportclub Kirchheim/Teck

Supermoto im MCKT


26.08.2020 - NEU !! - SuperMoto-WIKI

MCKT-Supermoto-WIKI

Abteilungs-Wiki der Supermoto-Gruppe

Hier findet ihr ein Abteilungs-Wiki der Supermoto-Gruppe mit Informationen und Downloads zu den Veranstaltungen.
Außerdem gibt es ínterne Informationen zum Training mit der Trainingsteilnehmerliste. Diese sind nur nach registrierter Anmeldung von MCKT-Mitgliedern einsehbar (geschützter Zugang).
zum Supermoto Abteilungs-Wiki
Fragen und Anregungen bitte an: hj.lehmann@mckt.de
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SupermotoSupermoto, © hjl
Seit 2008 findet im MCKT ein Supermoto-Training auf dem Verkehrsübungsplatz statt.
Trainiert wird mit eigenen Motorrädern auf dem Verkehrsübungsplatz Birkhau (Lindorf) zwischen Kirchheim/ Teck und Nürtingen-Reudern während der Sommerzeit donnerstags von 17.00 bis 19.30 Uhr.
hjl
Stand 28.01.2018

Berichte aus der Abteilung Supermoto des MCKT


Vorschau: Offenes SuperMoto-Training am 12. September

Am 12. September findet das dritte öffentliche Supermoto-Training statt.
Auschreibung

Der Termin ist leider ausgebucht!

Wir werden im kommenden Jahr 2021 wieder SuMo-Trainings veranstalten.
Flyer zum Download
Der Flyer 2020 (links) steht als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung. Der Trainingsablauf wird wie im letzten Jahr durchgeführt, wieder mit vier Gruppen, zwei fahren mit Offroad und zwei fahren ohne Offroad. Die erste Gruppe startet um 9:00 Uhr, das Nennbüro ist ab 8:00 Uhr geöffnet. Es wird jedes Mal wieder auf einer anderen Streckenvariante gefahren.
hjl

09.08.2020 - Deutsche SuperMoto Ü40 Meisterschaft

Am 8. und 9. August fand der zweite Lauf der Ü40 SuperMoto Meisterschaft auf dem Harzring statt. Dieser wurde von den Verantwortlichen unabhängig von der SuperMoto IDM organisiert.
Welf (#211), © si.de.
Bei Temperaturen um die 35° standen Mensch und Maschine vor einer großen Herausforderung. Die Strecke hatte einen sehr guten Grip und die Helfer hatten es durch ihr Engagement geschafft, die Staubentwicklung im Offroad auf ein mögliches Minimum zu reduzieren. Der MCKT war auf Grund von Verletzungen nur durch zwei Fahrer vertreten. Welf Ernst (#211), langjähriger Stammfahrer im Ü40-Cup und Magnus (Magnum) Hoyer (#3) als Nachrücker, hatten die Aufgabe, den MCKT würdig zu vertreten.
Am Samstag stand nach den freien Trainings das Zeittraining an. Welf (#211) hatte eine freie Runde abgewartet, um eine gute Zeit zu platzieren. Leider wurde er ausgerechnet von Clubkamerad Magnum (#3) behindert, dem der Motor im Offroad ausgegangen war. Welf (#211) konnte sich dadurch leider nur auf Platz 16 positionieren. Bei Magnum (#3) hingegen lief es insofern besser, dass er mehrere freie Runden hatte und sich den 7. Startplatz sichern konnte.
Welf (#211), © si.de.
Wegen der hohen Temperaturen, die am Sonntag bis auf 35° ansteigen sollten, wurde die Renndistanz auf 10 Minuten + zwei Runden verkürzt. Das erste Rennen verlief für die beiden MCKT-ler leicht dramatisch. Welf (#211) war gut gestartet und konnte sich zunächst gegen seine Kontrahenten durchsetzen. Leider musste er sich dann doch von ihnen geschlagen geben und wenig später aufgrund eines Reifenschadens das Rennen vorzeitig beenden.
Bei Magnum (#3) hingegen war der Start nicht so gut und er verlor ein paar Positionen, konnte sich diese aber schnell wieder zurückerobern. Dadurch verlor er aber viele Meter auf seinen direkten Kontrahenten in der Meisterschaft, Frank Hauser (#77), der zu diesem Zeitpunkt unter Druck eines weiteren Fahrers war. Diesem Druck musste er nachgeben, was Magnum (#3) die Möglichkeit gab, etwas aufzuholen, die Lücke zu schließen und letztendlich auch an Hauser (#77) vorbei zu gehen. Leider machte Magnum in der vorletzten Runde beim Überrunden im Offroad einen Fehler und ging zu Boden. Er fuhr den 14. Platz ein, was unter Berücksichtigung der Gastfahrerreglung Platz 12 bedeutete.
Für das zweite Rennen waren die Karten wieder neu gemischt und die beiden MCKT-ler nahmen hoch motiviert ihre Startplätze ein. Welf (#211) war gut weggekommen und konnte sich mit einem beherzten Manöver Eingangs des ersten Anliegers auf den 10. Platz vorkämpfen. Rundenlang konnte er seine Verfolger hinter sich halten. In einer engen Kurve versuchte ein hinter ihm liegender Teilnehmer vorbei zu gehen. Um eine Kollision zu vermeiden musste Welf eine andere Linie wählen, leider konnte bei dieser Aktion zwei hinter ihm liegende Teilnehmer vorbeifahren. Das Rennen wurde auf Platz 13 beendet.
Magnum auf der Strecke, © si.de.
Magnum (#3) war am Start zwar gut weggekommen, konnte sich eingangs der ersten Kurve aber nicht behaupten und verlor ein paar Plätze, doch diese wurden im Offroad schnell wieder zurückerobert.
Es schien so als würde sich das erste Rennen wiederholen. Einige Meter vor ihm fuhr Alex Winzig-Heilig (#39), der Frank Hauser (#77) massiv unter Druck setzte. Er war leider etwas übermotiviert und ging Ausgang der Start-Ziel-Kurve zu Boden.
Zu diesem Zeitpunkt hatten beide aber schon ca. 30 Meter Abstand zu Magnum (#3) herausgefahren, der bis dahin seinen Rhythmus nicht gefunden hatte.
..so sollen ihn die anderen sehen.., © si.de.
Das änderte sich aber danach und er konnte, vor allem auf dem Asphalt, Meter für Meter aufholen.
Es war dann wieder die Start-Ziel-Kurve wo Magnum (#3) mit einem beherzten Manöver in eine Lücke reindrückte, die sein vor ihm liegender Gegner offenließ, und sicher überholte. In den restlichen Runden konnte er sogar noch ein Abstand herausfahren und sich den Platz 6 sichern.
Abschließend kann man die Veranstaltung also absolut gelungen bewerten. Die Organisatoren und vor allem auch die Veranstalter und Helfer vor Ort haben es geschafft, trotz der großen Hitze, ein für alle akzeptables Umfeld mit guten Bedingungen zu schaffen die es ermöglichten, sicher Rennen zu fahren und dabei viel Spaß zu haben.
m.h.

15.06.2020 - SuperMoto-Termine 2020

In diesem Jahr finden voraussichtlich wieder drei öffentliche Supermoto-Trainings statt. Wegen der aktuellen Regelungen des Kontaktverbotes musste das erste SuMo-Training am 25. April leider ausfallen, das zweite wurde verschoben!
Das Training am 27.06.2020 ist bereits ausgebucht. Es werden keine Anmeldungen mehr entgegengenommen. Bitte auf den Herbst-Termin ausweichen.
Die Auschreibungs- und Nennunterlagen stehen als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung.
Auschreibung

Infos und Ausschreibung:

Der 6. Juni 2020 ist ausgebucht !
Der 27. Juni 2020 ist ausgebucht !
für den 12. September 2020

Flyer zum Download
Der Flyer 2020 (links) steht als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung. Der Trainingsablauf wird wie im letzten Jahr durchgeführt, wieder mit vier Gruppen, zwei fahren mit Offroad und zwei fahren ohne Offroad. Die erste Gruppe startet um 9:00 Uhr, das Nennbüro ist ab 8:00 Uhr geöffnet. Es wird jedes Mal wieder auf einer anderen Streckenvariante gefahren.
hjl

Videoformat: mp4, 288p/59,94; Dateigröße: ~ 2,6 MB

06.06.2020
SuperMoto-Training im Regen:

Das Video steht hier in höherer Auflösung zum Download zur Verfügung
(mp4, 720p/59,94; ~ 25 MB)

31.01.2020 - SuperMoto Abteilungsversammlung

Am 31. Januar fand die diesjährige Abteilungsversammlung der Supermoto-Fahrer statt. 30 Aktive sowie zukünftige Mitglieder nahmen daran teil, um wichtige Informationen für die kommende Saison zu erfahren und die Trainingsregularien zu besprechen. Von der Vorstandschaft des MCKT waren auch vier Mitglieder anwesend.
Erst essen ..., © mckt
Die Versammlung begann wie in den vergangenen Jahren mit einem gemeinsamen Essen. Der Sportleiter des MCKT, Klaus Schlotterbeck, begrüßte die Anwesenden und erläuterte seine Eindrücke über die abgelaufene Saison, die vielen Arbeiten an der SuMo-Strecke sowie die Durchführung des Trainings.
Der Abteilungsleiter Axel Simon ergänzte in seinem Bericht diese Ausführungen und gab einen Ausblick auf in der kommenden Saison geplante Änderungen bei der Trainingsdurchführung. Zukünftig soll es für Einsteiger (Jugendliche) eingene Trainings-Zeitfenster geben, damit durch die Unterschiede zu den viel schnelleren erfahrenen Fahrern keine Gefährdungen oder Unfälle passieren.
Die Wahl des Abteilungsleiters ging wie immer sehr schnell, da Axel Simon sich weiterhin zur Verfügung stellte, als Stellvertreter wurde wieder Christof Bartsch gewählt. Auch der Offroad-Beauftragte (Dani) und der für die Phon-Messungen verantwortliche Marco Reger wurden in ihren Ämtern bestätigt.
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29.09.2019 - Finale der Deutschen SuperMoto-Meisterschaft in Harsewinkel

Im Emstalstadion zu Harsewinkel wurde am letzten Septemberwochenende das Finale zur Internationalen Deutschen Supermoto-Meisterschaft ausgetragen. Außer im Ü40-Cup, wo mit Steffen Jung bereits der Meister feststand, war in den Klassen S1, S2, S3 das letzte Wort noch nicht gesprochen, in der S4 stand das Finale aus West gegen Ost an, hier startete quasi jeder bei null. In der gesamten Saison 2019 war das Wetter bei den Supermoto-Rennen meist eher durchwachsen, nicht so beim Finale in Harsewinkel: hier war es durchgehend mies.
Doppelsieger Marc Schmidt mit Vollgas an der Bande entlang oder quer in der Sandbahn, © Speedjunkee-Racepics

Klasse S1 – Internationale Deutsche SuperMoto-Meisterschaft

In der internationalen S1-Klasse war Marc Schmidt einmal mehr unantastbar und gewann beide Läufe überlegen. Lediglich am Start hatte der Däne Vilhelmsen kurz die Nase vorn, Schmidt fackelte jedoch nicht lange und zog konsequent vorbei und davon. In der Meisterschaft spielte Schmidt jedoch keine Rolle mehr, da er bei 2 Veranstaltungen aufgrund der italienischen Meisterschaft fehlte – mit seinem italienischen L30-Team holte er dort wie im Vorjahr souverän den Titel.
Der neue Internationale Deutsche Meister Jan Deitenbach im Drift ....; © Dortmunder Sportfotografie
... und beim Feiern; © Dortmunder Sportfotografie

Der Meisterschaftsführende Jan Deitenbach fuhr überlegt und mit dem Rechenschieber auf dem Lenkerpolster. Im ersten Lauf pushte er anfangs, bis er Platz 3 innehatte und somit direkt hinter dem ersten Widersacher Vilhelmsen lag, so wurde das 12Punkte-Polster nur marginal verringert. In Durchgang 2, bestens von seiner Crew informiert, konnte er in den letzten Runden gar noch 2 Fahrer kampflos vorbeilassen und dann als 8. schon vor der Ziellinie anfangen, seinen ersten Deutschen Meistertitel zu feiern – mit 1 Punkt Vorsprung auf Vilhelmsen.
MCKT-Speerspitze Andy Roller schaffte es bei seinem letzten Rennen als Rookie in der S1-Klasse als 12. in Lauf 1 endlich verdientermaßen, sich den Pokal für den besten Aufsteiger zu sichern, dafür musste er im ersten Lauf hart gegen Kevin Labenski kämpfen. Auch im zweiten Durchgang konnte Andy erneut Labenski überholen und erst etwas davonfahren. Gegen Rennende konnte sich Labenski im Schlepptau von Krettek wieder an Roller heranfahren und hatte dann einen etwas besseren Speed. In der letzten Runde setzte er einen harten Blockpass Ende der Sandbahn im kleinen Ausgangsanlieger und beide Fahrer kamen zu Sturz. Labenski konnte schnell weiterfahren. Mit ordentlich Wut im Bauch gab Andy auf, nachdem sein Motorrad nicht direkt ansprang. Trotzdem wurde er noch als 14. gewertet. In der Gesamtwertung landete Andy damit auf dem 15. Platz in der starken internationalen DM und war damit zehntbester Deutscher unter 19 Teilnehmern insgesamt.
Andy in Action, © Speedjunkee-Racepics
"Airtime", © Dortmunder Sportfotografie

Der verdiente, überfällige Pokal für den besten Rookie der S1, (© Dortmunder Sportfotografie)

S3 - Deutscher SuperMoto Cup

Beim Finale war der MCKT mit Kevin Zambrano, Florian Rau und Kenny Leibold mit der vollständigen Kapelle am Start. Flo und Kenny taten sich schwer, bei den schwierigen schmierigen Verhältnissen. Bei vollem Haus mit 34 Startern wurde Rau zweimal 28., Leibold kam in Lauf 1 nur 3 Runden weit und trat in Rennen 2 nicht mehr an.
Kenny (23) und Flo (ganz rechts) im Getümmel der ersten Kurven, © Dortmunder Sportfotografie
Bei Kevin Zambrano sah es so aus, als ob Spaß immer größer wurde, wenn der Grip kleiner wurde, … immer mehr spektakulär quer!
Im Zeittraining war Zambrano bereits guter 13., In Lauf 1 hervorragender 8. und im 2. Lauf sensationeller Dritter. Ganz nebenbei hat der die ersten 4 der Meisterschaftswertung einen nach dem anderen auf der Strecke überholt: Ensenauer, Geitner, Jordan und Closen konnten dem überragenden Zambrano letztlich nichts entgegensetzen.
Kevin (15) im perfekten Drift auf der Sandbahn und beim verdienten Jubel, © Dortmunder Sportfotografie
In seiner ersten S3-Saison hat Kevin Zabrano damit einen Sprung nach vorn auf Platz 9 in der Gesamtwertung gemacht!

S4 Finale West vs. Ost – Amateure Trophy

Aus beiden Regionen waren die besten 20 Fahrer für das Finale qualifiziert. Jonny Oswald und Magnus Hoyer vom MCKT gehörten dazu und fuhren im Qualy in Eintracht auf die Ränge 20 und 21, der interne Fight war vorbereitet.
Magnum“ Hoyer und die Wilde Honda; © Speedjunkee-Racepics
Jonny Oswald (151) im Infight; © Dortmunder Sportfotografie

In Durchgang 1 behielt Magnus die Oberhand und kam auf Platz 21 ins Ziel, während Jonny 29. wurde. Im 2. Lauf stürzte Jonny leider heftig am Table und sorgte so für einen Rennabbruch. Im Krankenhaus stellte sich heraus, dass einige Rippen gebrochen und die Schulter etwas verbeult war. Magnum wurde guter 18. und somit 20. in der S4-Gesamtwertung von über 70 Teilnehmern, die in West und Ost am Start waren. Für Jonny reichte es nach dem Malheur noch zu Gesamtplatz 25.

Ü40 -Cup

Im Ü40-Cup hatte Niko Haubensack noch eine kleine Chance, Eike Moes vom 2. Platz der Gesamtwertung zu verdrängen, für Bartsch stand dagegen der 4. Platz quasi fest. Für Welf Ernst war der gute 14. Meisterschaftsplatz schon recht sicher, für Axel Simon war zwischen Platz 15 und 19 noch alles möglich. Haub qualifizierte sich gewohnt stark auf dem 2. Platz hinter Dominator Steffen Jung und vor Duellant Eike Moes. Bartsch wurde Fünfter hinter dem Ex-S1 Fahrer Marcus Alden aus Schweden, der sein erstes Rennen im Ü40-Cup bestritt. Welf kam sehr gut zurecht und fuhr in Reihe 3 auf P12, Axel wurde 20.
In Lauf 1 gab es einen heißen Dreikampf um den Sieg zwischen den üblichen Verdächtigen. Auf der Ziellinie trennten die drei nicht einmal 0,7 Sekunden. Einmal mehr war es Jung, der das beste Ende für sich hatte. Haubi wurde hinter Eike Dritter. Der Vizetitel rückte damit erstmal in größere Ferne.
Haubi (28) anfangs noch vor Jung und Moes und dann Dritter auf dem Treppchen, © Dortmunder Sportfotografie
Bartsch landete im ersten Rennen auf Platz 6. Welf und Axel fighteten in der großen Kampfgruppe, die von Platz 11 bis 19 reichte, Am Ende hieß es für Welf Platz 16, wieder mal direkt gefolgt von Spielkamerad Axel.
Bartsch (15) im Verfolgerpulk; © Dortmunder Sportfotografie
Im 2. Lauf hatte Moes Probleme mit der Benzinpumpe und sein Motorrad wollte im Vorstart nicht anspringen, plötzlich hatte Haubi wieder Chancen auf den 2. Gesamtrang…, aber so wollte er nicht vorbeiziehen und verrechnete sich höflicherweise. Aufgrund der speziellen Regelung mit einem Streichresultat ist im Ü40-Cup die Rechnerei auch nicht ganz trivial. Haubi war jedenfalls sicher, ihm reiche ein Dritter Platz locker und daher lies er nach gewonnenem Start den Schweden Alden und Gunner „Nacken“ Harsing kampflos passieren und freute sich im Ziel und auf dem Podium noch über den Vizetitel. Erst 30 Minuten später unter der Dusche, beim gemeinsamen nachrechnen mit Eike stellte sich heraus, das Haubi doch hätte gewinnen müssen, um ihn noch abzufangen. Aber einmal in der 3.Klasse beim Addieren Mathe geschwänzt und das rächt sich 34 Jahre später beim Motorradrennen….
Bartsch stürzte im 2. Rennen gleich in Kurve 3 vor lauter Ungeduld, den schlechten Start wieder wett zu machen. Zum Glück war nur das Moped, nicht aber der Fahrer verbogen. Welf wurde 11. und setzte sich dabei in einem heißen Fight gegen Kumpel Ingo Ruh um 30cm durch, Axel landete nicht weit dahinter auf Platz 14. In der Gesamtwertung landete Axel damit auf Rang 17, ganz knapp vor den nächsten 2 Verfolgern, das Kämpfen bis zur letzten Runde hatte sich also gelohnt in Harsewinkel.
W11 schont mal wieder seinen Vorderreifen, eben ein echter Schwob © Dortmunder Sportfotografie

Axel fightet bis zum Schluss; © Dortmunder Sportfotografie

Saisonfazit:

Mit der größten MCKT-SuperMoto-Racer-Mannschaft aller Zeiten und insgesamt 16 aktiven Fahrern Marc Schmidt, Steffen Schmid, Andy Roller, Florian Rau, Kevin Zambrano, Kenny Leibold, Marco Reger, Jonny Oswald, Dani Konkol, Magnus Hoyer, Harvey Thiel, Niko Haubensack, Welf Ernst, Axel Simon, Miro Trivuncevic und Christof Bartsch hat es riesigen Spaß gemacht. Es wurden viele Erfolge eingefahren und einige Pokale mit nach Hause gebracht. Einige MCKT´ler sind am Jahresanfang aufgestiegen oder eingestiegen und haben sich in der neuen Klasse mehr als achtbar geschlagen.
Im nächsten Jahr wird die Truppe hoffentlich noch etwas größer: 1 oder 2 Rookies könnten den MCKT bereichern. Mit mehr Teilnehmern, mehr Erfahrung und besserem Wetter werden wir in 2020 noch einen draufsetzen!
Vielen Dank allen Fotografen und unseren Sponsoren #regionalegutachterzentrale, #motorentechnikschmid, #limbaecher und #durasys
chr.b

14.09.2019 - Viertes SuperMoto-Training 2019

.. auf der Strecke, © mckt
Am Samstag, 14.September, wurde das letzte offene SuperMoto Training in 2019 durchgeführt. Bei diesem herrlichen Spätsommertag war das Fahrerlager wieder dicht gefüllt.
Flyer zum Download
Der Flyer 2019 (links) steht als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung.
Auschreibung
Alle Details bitte den Auschreibungs- und Nennunterlagen entnehmen. Diese stehen hier als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung.
Leider gab es auch ein paar Stürze die im Krankenhaus endeten. Auf diesem Weg den Teilnehmer nochmals eine gute Besserung!
Leon Heimann beim SuperMoto of Nation in Paris, © Dani Heimann
Wieder einmal nutzte ein Nachwuchsfahrer unser Training für die Vorbereitung der restlichen SuperMoto Rennen in dieser Saison. Leon Heimann aus Aalen, ein absolutes Nachwuchstalent, gerade mal 10 Jahre jung. Aktuell auf dem 2. Platz in der Junioren ADAC SuperMoto Trophy Meisterschaft.
Aufgrund seiner Leistung wurde er für das SuperMoto of Nation in Paris nominiert, bei dem er mit einem 7 Gesamtrang in seiner Klasse auf sich aufmerksam machte. Dies bereits nach seinem 6. SuperMoto Rennen überhaupt!!
Von den Teilnehmern kamen durchweg wieder positive Rückmeldungen zu den Trainings in 2019. Sie freuen sich, 2020 wieder beim MCKT an den Start zu gehen.
Die Bilder sind unter www.bilder.mckt.de zum Download bereitgestellt.
Gut essen im Ristorante Del Gusto
Über den ganzen Tag wurde für das leibliche Wohl vom MCKT und durch die Vereinsgaststätte "Ristorante Del Gusto" gesorgt.
k.sch./hjl

08.09.2019 - 6. Lauf zur Deutschen SuperMoto-Meisterschaft in Cheb (Tschechien)

Im tschechischen Cheb fand am 7. und 8. September der 6. und vorletzte Lauf zur Internationalen Deutschen Supermoto-Meisterschaft statt. Nach wochenlangem Sonnenschein stellte sich am Rennwochenende pünktlich Herbstwetter mit einigen Niederschlägen ein. In den vergangenen Jahren hatte sich gezeigt, dass Cheb im Regen sehr unberechenbaren Grip bietet, was zu überdurchschnittlich vielen Stürzen geführt hat.
Haubensack und Bartsch nach dem Ü40 Qualy vor dem Waschplatz; © MCKT
Stürze gab es auch am vergangenen Wochenende, aus welchen Gründen auch immer, eher weniger als früher, der zweite Lauf der S1 war zum Beispiel trotz Dauerregen nahezu sturzfrei. Die lange Strecke mit anspruchsvollem Offroad und verhältnismäßig guten Überholmöglichkeiten, wird von einigen geschätzt, von anderen aufgrund der seltsamen Gripverhältnisse gehasst und teils "boykottiert". So war die Teilnehmerzahl etwas geringer als sonst, auch Zuschauer verirren sich leider kaum nach Cheb.

Klasse S1 – Internationale Deutsche SuperMoto-Meisterschaft

Die Deutsche Nummer 1 und MCKT-Pilot Marc Schmidt war in Cheb wieder mit dabei und bewies seine Extraklasse bei schwierigen Verhältnissen ein weiteres Mal mit einem Doppelsieg. Aber bei den wechselnden Bedingungen war das alles andere als einfach. Im abtrocknenden Qualy setzte er früh die Bestzeit mit Regenreifen, diese wurde aber von mehreren Fahrern auf Slicks erst knapp, dann immer deutlicher unterboten, so dass Marc kurz vor Schluss nochmal auf die Strecke ging und in seiner letzten Rund absolut spektakulär die Pole zurück eroberte.
Start der S1-IDM mit Marc Schmidt (41); © RS-Sportbilder.ch
MCKT-Pilot Andy Roller hatte im Qualy noch Schwierigkeiten mit der Strecke und landete am Ende des starken Feldes, was sich bei den Rennen aber ändern sollte. In Rennen 1 gelang Andy ein super Start und er fuhr vor auf Platz 11, dann kollidierte er im Offroad mit einem schnelleren Piloten, der nach Sturz von hinten wieder vorfahren musste. Trotz des hohen Tempos und heftigen Einschlags blieb Roller unverletzt und konnte weiterfahren. Allerdings blieb "nur" der 14. Platz.
Andy im Infight mit Labenski; © RS-Sportbilder.ch
Im zweiten Rennen bei Regen kam Andy glänzend zurecht, konnte Chadrysiak und Fligr überholen und mit Labenski um den Platz als bester Rookie fighten, so bot er den zahlreichen MCKTlern, die im kalten Regen ausgeharrt, hatten eine tolle Show. Im Offroad hatte Labenski Vorteile und kam meist mit 10 bis 15 m Vorsprung raus, die Andy in drei Kurven auf dem Asphalt wieder zufahren konnte. Andy setzte einige Angriffe, einer war erfolgreich und umjubelt, jedoch schlug Labenski im Offroad wieder zurück und ging wieder vorbei. Andy kämpfte bis in die letzte Runde und setzte sich dort erneut außen neben Labenski, der verteidigte aber erfolgreich seine Linie und rettete sich mit Minimalvorsprung über die Ziellienie. Sehr schade, denn Andy war schon ein paar mal knapp dran, die "Bester Rookie-Wertung" zu gewinnen, hoffentlich klappt es beim Finale in Harsewinkel.
Marc Schmidt im Anlieger ....; © RS-Sportbilder.ch
... und beim Feiern seines Doppelsiegs; © RS-Sportbilder.ch

S3 - Deutscher SuperMoto Cup

In Cheb war der MCKT mal wieder mit allen drei Piloten vertreten: Allerdings verliefen bereits die Trainings nicht besonders glücklich und Kevin Zambrano, Florian Rau und Kenny Leibold kamen zusammen schnell auf sicherlich 10 Stürze. Im nassen Qualy landete Zambrano auf dem guten 12. Platz, Leibold wurde 19. und Rau 24.
Kevin im Regen - Mehr Schräglage war nicht möglich; © Zambrano
...lieber geradeaus; © Zambrano

Im ersten trockenen Rennen gelang Florian Rau der gewohnt gute Start und er konnte viele Plätze gut machen, lag Eingang Offroad sogar vor Kevin Zambrano im vorderen Mittelfeld, Teamkollege Zambrano ging jedoch im Offroad direkt wieder an Rau vorbei. Aufgrund diverser Wehwehchen, einem steifen Nacken und fehlendem Vertrauen in den Grip fiel Rau im Verlauf des Rennens noch einige Plätze zurück und kam als 25. durch das Ziel.
Kenny erging es ähnlich und er konnte mit seinen Blessuren und wegen fehlendem Vertrauen auch nicht wirklich pushen und landete so abzüglich der 3 Gaststarter auf Platz 19, immerhin noch zwei Punkte. Drei Plätze weiter vorn kam Kevin auf dem 16. Platz ins Ziel. Dabei hatte er zwar stets vier Fahrer knapp vor sich, aber die Hoffnung noch einmal angreifen zu können, erfüllte sich nicht.
Kenny begeistert im Regen; © MCKT
Flo erwischt in einem trockenen Moment; © TRex Sportfotografie

Im zweiten Rennen bei wieder nassen Bedingungen nahmen Leibold und Rau nicht teil, um weitere Stürze und Schäden zu vermeiden. Kevin Zambrano gelang ein besserer Start und so konnte er sehr gut im vorderen Mittelfeld mitkämpfen und kam schließlich auf dem sehr guten 11. Platz, nur 2,5 Sekunden hinter P8 ins Ziel.

S4 Ost – Amateure Trophy

Bislang hatte der MCKT in dieser Klasse keinen Fahrer am Start, da unsere Jungs in der S4 West antreten. Mit unserem Neumitglied Magnus "Magnum" Hoyer haben wir jedoch nurn auch einen "Ost-Fahrer", der in Cheb gemeinsam mit Jonny Oswald (als Gaststarter) im Grid stand. Die beiden hatten in den Rennen immer miteinander zu spielen und standen auch in der Startaufstellung auf den Plätzen 12 (Jonny) und 13 (Magnum) direkt nebeneinander.
Im ersten Durchgang lag Jonny lange auf Platz 11 vor Magnus in einer unterhaltsamen 5-Mann Kampfgruppe und wollte in der letzten Runde noch unbedingt sein Top10-Ziel realisieren, dabei übertrieb er es in der Zielkurve und stürzte 20 m vor der Ziellinie - aber manchmal muss man es einfach versuchen, sonst ärgert man sich hinterher genauso. Nach der kurzen Bodenprobe blieb für Jonny immer noch der 14. Rang, zwei Plätze hinter Magnus Hoyer. Im zweiten Lauf waren wieder die gleichen Jungs in der Kampfgruppe um Platz 8 bis 12. Diesmal blieben alle sitzen und Jonny und Magnus finishten auf den Plätzen 11 und 12.
Magnus Hoyer noch ohne MCKT-Outfit; © TRex Sportfotografie
Jonny in Action; © MCKT/k.sch.

Ü40 -Cup

Die meisten MCKT-Teilnehmer gab es wieder bei denen, die schon am längsten Jung sind, den Ü40ern. Kapo Axel Simon, Haudegen W11 Ernst, Küken Haubi und Schreiberling Bartschi waren wieder am Start, Miro musste aufgrund gesundheitlichen Beschwerden passen, das Alter ist nicht immer schön.
Die vier neigten zu Pärchenbildung und so spielten häufig Welf mit Axel (13. und 14. im Qualy) und Haubi mit Christof (Startplätze 4 und 5).
Haubi und Christof sind sich in Cheb öfters begegnet; © RS-Sportbilder.ch
Im ersten Rennen bei trockenen Bedingungen, aber mit nur einer schmalen sauberen Fahrspur war Präzision und etwas Vorsicht angesagt. Der neue Ü40-Meister Steffen Jung fuhr zweimal mehr dem Feld auf und davon, während das Rennen dahinter viele Überholmanöver geboten hat.
So kämpfte sich Bartsch von Platz 6 nach dem Start, Runde für Runde vor auf Rang 2 im Ziel und war happy über sein bestes Saisonergebnis. Haubensack war in der gleichen Kampfgruppe, musste erst Bartsch und Moes vorbeilassen, holte sich aber gegen Gotschy wieder einen Platz zurück und landete auf Platz 4. Welf hatte wenige Plätze weiter hinten ebenso spaßige Zweikämpfe und landete auf dem tollen 10. Platz. Axel wurde in der ersten Runde in einen Crash verwickelt und kämpfte sich von ganz hinten wieder auf den 15. Platz nach vorne.
Axel (#97) und .....; © RS-Sportbilder.ch
Welf (#211) gut unterwegs in Cheb; © RS-Sportbilder.ch

Der zweiten Lauf verlief an der Spitze ähnlich, Bartsch konnte erneut auf Rang 2 nach vorne fahren und hatte drei Runden vor Schluss einen relativ beruhigenden Vorsprung, dann aber einen Absprung seiner Kette und vorbei wars mit der Freude über 2x Podium. Haubi "erbte" den dritten Platz.
Welf Ernst konnte sich beim Start und in der ersten Runde gleich ein paar Kollegen schnappen, musste dann wieder Plätze abgeben. Er konnte aber beim Hinterherfahren etwas Kraft sparen und blies in den letzten zwei Runden zur Attacke, schnappte sich wiederum 2 Kontrahenten und beendete das Rennen auf dem neunten Platz.
Welf und Axel scheinen etwas Spaß gehabt zu haben; © MCKT
Axel war auch super mit dabei, konnte sich Anfangs am Hinterrad von Welf festbeißen. Beim Angriffsversuch hatte er allerdings einen kleinen Ausrutscher und verlor so den direkten Anschluss. Mit nachlassenden Kräften auf der konditionell anstrengenden Strecke mit langem Offroad und vielen Sprüngen verbremste sich Axel in der letzten Runde und musste noch einen Mitstreiter vorbei lassen, so dass es am Ende Rang 13 wurde.
Am 26. und 27. September folgt das Finale der IDM in Harsewinkel. Dann greift der MCKT nochmal mit geballter Kraft an.
chr.b

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