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10.11.2020 - Leon Heimann klettert in der SuperMoto IDM gleich drei Klassen höher

Wie das 14-jährige Aalener Talent Leon Heimann den Jugend-Europameister besiegte. Genehmigung vom ADAC, bei den "Großen" zu starten.

Beim letzten Saison­rennen der Super-Moto-Junioren in Schleiz konnte der Aalener Leon Heimann den Jugend-Europa­meister Jan Ullmann besiegen und soll 2021 mit diesem drei Klassen höher starten.

Ein Bericht von Helmut Banschbach (Schwäbische Post 24.10.2020):

Leon Heimann auf seinem Motorrad in Aktion, © da.hei.

"Immer vorwärts", dieses Minikonzept von Leon Heimann ging bisher stets auf. Von Jahr zu Jahr steigerte sich der junge Motorrad-Renn­fahrer kontinuierlich, egal ob in der Moto-Cross-Disziplin oder auf den Supermoto-Strecken mit Asphalt und im Cross-Gelände.

Erst wurde er Landes­meister, dann Deutscher Titel­träger in den Jugend­klassen – jetzt steht das 14-jährige Talent aus Aalen-Hofherrn­weiler vor dem Sprung in die Elite-Klasse(n) bei den Erwachsenen.

In Schleiz platzt der Knoten

Vom österreichischen Motorrad­hersteller Husqvarna erhält der Realschüler für 2021 einen Werks­vertrag mit Maschine und Equipment und vom ADAC die Genehmigung in seinem jugend­lichen Alter bei den "Großen" zu starten.

Wie das? In diesem Jahr, bei dem es auch im Motorrad­sport wegen der Corona-Pandemie eine verkürzte Saison gab, beherrschten zwei Fahrer das komplette Feld der Junioren-Konkurrenz bis 16 Jahre: Jan Ullmann aus Tschechien und Leon Heimann aus Aalen.

Leon (li) mit seinem jüngeren Bruder Levin, © da.hei.

Ob in Cheb (Eger), in Wittgenborn bei Frankfurt oder in Oschers­leben, Jan und Leon lieferten sich tolle Duelle, wobei der Deutsche bei den Runden­zeiten immer besser mit denen des Tschechen mithalten konnte.

Beim letzten Rennen im thüringischen Schleiz war es dann soweit: Leon konnte dem aktuellen Jugend-Europa­meister erstmals Paroli bieten und schon im Training hinter sich lassen, um dann den ersten Lauf zu gewinnen. Während Jan dennoch internationaler Deutscher Meister in insgesamt vier Saison­rennen wurde, sicherte sich Leon mit nur 13 Punkten Rückstand in seinem zweiten Super-Moto-Jahr die Vize­meisterschaft. Leons Vater Daniel Heimann ist noch heute fasziniert von der Aufholjagd seines Sohnes und das wurde ihm auch von Jans Eltern bestätigt, die sagten: "Unfassbar, was dein Sohn geleistet hat und wie der schnell ist."

Auch Marcus Haas, der Chef des MH Racing-Teams, für das Leon Heimann fährt, ist begeistert von dem jungen Talent, "dem ich eine Renn­intelligenz bescheinige, die in diesem Alter" noch nicht üblich ist, sondern erst in späteren Jahren kommt."

Haas muss es wissen, denn er hat selbst zehn Jahre Rennsport betrieben, war Deutscher Lang­strecken­meister und fuhr auch bei den Superbikes. Der 51-jährige Inhaber eines Motorrad­fach­geschäftes in Böbingen, in dem er mit zehn Beschäftigten Husqvarna- und Suzuki-Bikes verkauft, wartet, repariert und aufmotzt, erklärt die verschieden­artigen Start­bedingungen der beiden "Kontrahenten" auch mit den unterschied­lichen Trainings-Möglichkeiten. Während Jan Ullmann auf ein staatliches Sport­internat geht, finanziell unterstützt wird und fast täglich trainieren kann, ist Leon Real­schüler, hat weite Trainings­anfahrten und hat wegen Corona nur etwa 30 Stunden nach eigener Aussage trainieren können". Leon nickt dazu mehrmals.

Jetzt mit 70 PS-Bike

Die Zeit mit der Zweitakter Husqvarna ist vorbei, Leon Heimann freut sich mit Teamchef Marcus Haas auf die neue 450er-Maschine, die nach seinen Maßen angefertigt wird,
© ban

Marcus Haas lobt ihn mit den Worten "dass uns Leon am meisten überrascht hat von allen und eine Riesen­steigerung im zweiten Jahr hingelegt." Haas meint weiter, dass beide Fahrer die Klasse besitzen, nicht weniger als drei Fahr-Kategorien zu überspringen und in der S2 gegen gestandene Männer zu fahren. Das wird für beide allerdings nicht so einfach sein, wenn sie von 85-ccm-Maschinen mit 30 PS auf 450er Viertakter mit 70 PS umsteigen. Allein um die 105 kg wiegt so ein Bike, fit muss der Fahrer natürlich sein und Muskelkraft muss er auch haben, ein Finger­zeig für Leon in dieser Sache noch einiges zu tun.

Hier der Original-Bericht zum Download

Ansonsten fiebert er dem neuen Motorrad entgegen, das seinem Fahrstil angepasst wird. Teamchef Haas hat das Saisonziel 2021 hochgesetzt: "Ein Platz unter den Top Ten sollte es schon sein." Leon Heimann nickt dazu und sagt: "Ich freue mich, mein Bike zu fahren."

Im April 2021 soll Saisonstart sein. Wenn Corona keinen Strich durch das Projekt macht.

Helmut Banschbach, (www.schwaebische-post.de)

Mit freundlicher Genehmigung der Zeitung "Schwäbische Post" (vom 10.11.2020):


27.09.2020 - Saisonfinale der Int. Deutschen SuperMoto Meisterschaft

Rückblick

Am 26. und 27.09.2020 fand der vierte und damit letzte Lauf der IDSM auf dem Schleizer Dreieck statt. Ähnlich wie in Wittgen­born am Wochen­ende zuvor handelte es sich auch um eine komplett neue Strecke im Veranstaltungs­kalender. Die Strecke entstand praktisch auf einem weißen Blatt Papier.

Es wurde sogar eigens ein Offroad angelegt, den es vorher nicht gegeben hat. An dieser Stelle ein großes Lob an den Veranstalter. Der Einsatz, auch für alles abseits der Renn­strecke, war absolut vorbildlich!

Es stellte sich nur leider während den ersten freien Trai­nings heraus, dass ein Teil der Strecken­führung viel zu eng gesteckt war, in Rück­sprache mit den Sport­kommisaren und Renn­leitung wurde die Strecke abgeändert. Erschwerend kam hinzu, dass es das ganze Wochen­ende regnete. Das ging zum Teil soweit das es direkt nach dem Off­road rutschiger war als darin.

Umso höher muss man die Leistung der Strecken­posten anerkennen, die zwischen den Läufen wirklich alles gegeben haben, um die Strecke wieder bestmöglich vorzu­bereiten.

S1

Andy Roller (Andy #86) vertritt den MCKT in der schnellsten Klasse. Im Zeit­training konnte sich Andy auf P13 qualifi­zieren. Aber wer ihn kennt weiß, dass er im Rennen immer für ein paar Plätze weiter vorne gut ist. So kam es dann letzt­endlich auch im ersten Lauf, dass er bis auf P9 vorfahren konnten und das bei noch komplett nasser Strecke. Wirklich eine top Leistung!

Andy Roller , © Silke Dehlinger
Andy Roller - Boxencrew , © Silke Dehlinger


Leider war ihm es nicht möglich ein ähnlich gutes Ergebnis auch im zweiten Lauf umzu­setzen. Die erste Heraus­forderung war schon die Reifen­wahl bei bereits abtrocknender Strecke. Hier wurde im Nach­hinein der Mut derjenigen belohnt die komplett auf Slicks ins Rennen gegangen sind. Nach einem guten Start von Andy #86 schlich sich eingangs Offroad leider der Technik­teufel ein und der Motor ging aus. An letzter Stelle liegend versuchte er alles, um sich wieder an das Feld heran zu kämpfen. Bei diesen schwierigen Bedingungen war es aller­dings eine Grat­wanderung was er mit vier (!) Stürzen erfahren musste.

Mit P8 in der Meister­schaft kann er in den Top 10 abschließen, was ein absolut super Ergebnis ist!!

S2

Kevin Zambrano Toro (Kevin #515) hatte seine erste Saison in der zweit schnellsten Klasse. Hierbei muss erwähnt werden, dass Kevin #515 eigentlich geplant hatte, noch ein Jahr in der S3 an den Start zu gehen. Aber aufgrund des Reglements bzw. aus dem Gesamt­ergebnis in 2019 musste er in die S2 nachrücken. Dement­sprechend waren alle sehr gespannt, wie er sich dort schlagen würde.

In Schleiz lief es im Zeit­training nicht optimal, dennoch war P14 eine gute Ausgangs­position. Auch bei Kevin ist es so dass er gerne für Über­raschung im Rennen sorgt. So kam es dann auch im ersten Lauf, dass er bis auf P10 (!) vorgefahren ist. Bei den vorhandenen Bedingungen ist das ein absolut bemerkens­wertes Ergebnis.

Im Zweiten Lauf schien es als könnte er die gute Performance vom ersten Rennen wiederholen. Leider hing er lange an einem Kontra­henten fest, obwohl er augen­scheinlich schneller fahren konnte. Kevin setzte zu einem beherzten Überhol­manöver an was, mit einem Sturz endete. Wer ihn aber kennt, weiß, dass so lange sich die Räder drehen er nicht aufgibt. Und so kam es, dass er es geschafft hat sich wieder bis auf P14 vorzukämpfen.

Entgegen aller Befürchtungen kann man sagen, dass sich Kevin sich in der S2 behauptet hat und dass es auf jeden Fall auch die Klasse ist, in die er momentan auch hingehört. Bestätigt wird das mit einem 13. Platz in der Meister­schaft.

Ü40

MCKT-Fahrer , © Silke Dehlinger

Trotz zweier, verletzungs­bedingter Ausfälle war die Klasse Ü40 von den MCKT-lern am stärksten besetzt. Da die zwei Favoriten der Ü40 krankheits­bedingt nicht antreten konnten, hatte Nico Haubensack (#28) die besten Chancen sich ganz vorne zu platzieren. Welf Ernst ( #211) hatte in dieser Saison leider nicht nur mit technischen Problemen, sondern auch mit dem fahrerischen Unvermögen mancher Teilnehmer zu kämpfen. Magnus Hoyer (Magnum #3) schlug sich in seiner ersten Saison als "Rooky" beachtlich.

Nico Haubensack konnte schon im Zeit­training deutlich machen, dass er der Mann an diesem Wochen­ende ist, den es zu schlagen gilt. Deutlich wurde das dadurch, dass er sich die Pole­position mit über zwei Sekunden Vorsprung (!) holte, Respekt! Seine top Leistung spiegelte sich dement­sprechend im ersten Rennen wider, in dem er einen klaren Start-Ziel-Sieg mit knapp 30 Sekunden Vorsprung holte.

Im zweiten Rennen konnte man eigentlich von einem ähnlichen Verlauf ausgehen, wenn da nicht die extrem lange Rotphase am Start gewesen wäre. Nico zeigte Nerven und legte seinen ersten Frühstart überhaupt hin, was prompt mit einer Stop and Go Strafe geahndet wurde. Er versuchte zwar einen Vorsprung heraus­zufahren der groß genug war, um sich wieder als Führender einzu­reihen, was ihm aber nicht gelang.

So musste er sich mit dem zweiten Platz zufrieden­geben, was angesichts der extrem schwierigen Bedingungen nach wie vor eine top Leistung war. Letzt­endlich hat er die Saison auf P6 abgeschlossen was unter Berück­sichtigung der Tatsache, dass er verletzungs­bedingt und nach nicht selbst verursachter Stürze, nicht alle Rennen beenden, bzw. antreten konnte absolut ok ist.

Wie anfangs schon erwähnt hatte Welf Ernst diese Saison immer wieder mit technischen Problemen zu kämpfen. Das Zeit­training lief entsprechend gut und er konnte sich auf P9 platzieren, was eine gute Voraussetzung für die beiden Rennen war. Leider konnte Welf den Start­platz im ersten Rennen am Start nicht umsetzen und verlor Plätze. Er hatte sich aber schnell gefangen und einen guten Rhythmus gefunden. Nach einem schönen Zwei­kampf hatte er die Möglich­keit einen weiteren Kontrahenten einzuholen und zu überholen.

Leider kam alles anders. Von einem mehrfach über­rundeter Fahrer wurde er aufgehalten bzw. ins "Aus" gezwungen. Leider ging auch noch seine SuperMoto aus und es hat lange gedauert bis er diese wieder an gekickt hatte. Sichtlich frustriert kam er auf P16 ins Ziel. Im zweiten Lauf hatte Welf einen deutlich besseren Start, musste aber in der zweiten Kurve und Eingang Offroad Plätze lassen. Dennoch fand er wieder einen guten Rhythmus und konnte aufschließen.

Trotz mehrerer Versuche, auch mit unter­schiedlichen Linien, gelang es ihm aber leider nicht, ein Überholmanöver zu platzieren. Letzt­endlich siegte wohl die Vernunft, da er kein über­flüssiges Risiko einging, um einen Sturz zu vermeiden und sicherte sich Platz12. In der Meister­schaft landete Welf auf Platz 19.

Magnum (#3) hat ab Ende des letzten freien Trainings mit technischen Problemen zu kämpfen. In der Einführungs­runde zum Zeit­training ging das Motorrad aus und ließ sich nicht mehr starten. Die Teilnahme am Rennen war akut gefährdet, da ohne eine gezeitete Runde kein Start möglich ist. Glücklicher­weise ging in den letzten beiden, möglichen, Runden das Motorrad nicht mehr aus und Magnum #3 konnte sich in der wirklich aller­letzten Runde des Zeit­trainings auf P8 platzieren, was Start­reihe zwei bedeutete.

In der Einführungs­runde zum ersten Lauf ging das Motorrad wieder aus. Magnum brachte es aber wieder in Gang und konnte seinen Start­platz einnehmen. Am Start kam es dann leider zum Supergau. Die Startampel ging aus, zeitgleich auch das Motorrad. Glück im Unglück war, dass P8 ganz außen war und so alle folgenden Fahrer mehr oder weniger gut vorbeikamen, ohne zu kollidieren. Magnum konnte dann doch noch das Motorrad starten, eilte aber als Letzter mit ca. 150 Meter Rückstand dem Feld hinterher.

Da Aufgeben keine Option ist, gelang ihm sogar die Flucht nach vorne und konnte einen respektablen 9. Platz nach Hause fahren! Zum zweiten Lauf schien es, dass die Ursache der technischen Probleme erkannt und behoben wurden. Der Start verlief auf jeden Fall top und Magnum konnte sich gut behaupten. Im weiteren Verlauf gelangen ihm sogar noch Überhol­manöver sodass er bis kurz vor Ende auf P6 war. Magnum kam dann schluss­endlich auf P8 ins Ziel. Die Meister­schaft konnte er ebenfalls als 8. beenden, was für die erste Saison ein top Ergebnis ist.

Junioren

Auch die Jüngsten des MCKT zeigten wieder starke Leistungen insbesondere Leon Heimann in der Junioren Klasse. Sensationell besiegte Leon im ersten Rennen den amtierenden Europa­meister Jan Ulman. Im 2. Rennen war Leon immer auf Schlag­distanz, konnte aber leider nicht vorbei­ziehen. Aufgrund seiner starken Leistungen über die ganze Rennen in der Meister­schaft wird Leon nun aufsteigen mit einer Sonder­genehmigung in die S2 Klasse. Zusätzlich wird er werks­seitig unterstützt von Husqvarna.

Sein Bruder Levin Heimann startete bei den Rookies und zeigte in seinem 2. Jahr eine deutliche Steigerung. Er konnte im 1. Rennen einen 9. Platz und im 2. Renen einen 11 Platz einfahren. Die Meister­schaft beendete er mit einen 7. Platz.

Angesichts der Umstände können die aktiven des MCKT mit dem Erreichten sehr zufrieden sein und sich auf die nächste Saison konzentrieren.

mag.ho.

25.10.2020 - Neuer ADAC Kart Masters-Champion: Phil Colin Strenge

Mit Doppel­sieg zur Meister­schaft gefahren

Rennbericht von Björn Niemann (Fast-Media):

Phil Colin gewinnt ADAC Kart Masters, © Björn Niemann

Gestern knallten bei Phil Colin Strenge die Sektkorken. Nach dem Meister­titel im Süd­deutschen ADAC Kart Cup vor wenigen Tagen, holte sich der Youngster nun auch im bundes­weiten ADAC Kart Masters die Meister­schale und lieferte beim Finale in Wackersdorf eine dominante Vorstellung ab.

Auch wenn das ADAC Kart Masters in diesem Jahr nur zwölf Wochen umfasste, waren diese für Fahrer und Teams sehr intensiv. Gleich vier Rennen verteilt in ganz Deutsch­land standen auf dem Programm.

Phil Colin gewinnt ADAC Kart Masters, © Björn Niemann

Nach dem Startschuss im nordrhein-west­fälischen Kerpen ging es weiter nach Sachsen. Auf der neuen Kartbahn in Mülsen holte sich Phil bereits die Halb­zeit­meister­schaft und machte nun bei den verblei­benden Auf­tritten im bayerischen Ampfing und in Wackersdorf den Sack zu.

Nach dem die vorherigen Veranstaltungen immer durch knappe Duelle an der Spitze geprägt waren, ließ der Schützling des ADAC Württem­berg e.V. diesmal keinen Zweifel aufkommen.

Schon im Qualifying hatte er einen deutlichen Vorsprung und hielt daran auch in den späteren Heats fest. Mit zwei klaren Siegen hatte er zu den Finals die Pole-Position inne und ließ auch in diesen keinen Zweifel aufkommen.

Beide Male gewann der Youngster von Ebert Motor­sport den Start und setzte sich deutlich von seinen Verfolgern ab.

Phil Colin gewinnt ADAC Kart Masters, © Björn Niemann

Ungefährdet kreuzte er jeweils als Sieger den Zielstrich und durfte sich am Abend über die große Meister­trophäe freuen: "Ich bin so glücklich gewonnen zu haben.

Das Jahr war nicht immer einfach und wir hatten richtig enge Fights. Diese waren aber durchweg fair und haben großen Spaß gemacht. Ich möchte Margit und Stefan Ebert, sowie meinen Eltern und allen Sponsoren für deren Unter­stützung danken. Gemeinsam haben wir es geschafft den Erfolg zu feiern."

Mit dem Gewinn der zwei Meistertitel im ADAC Kart Masters und dem SAKC endet für den Schützling des MCKT Kirchheim Teck eine überaus erfolgreiche Saison. Schon jetzt gehen die Planungen weiter und es sind noch Starts im Ausland geplant. Diese sind aber auch von der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie abhängig.

Björn Niemann, (fast-media.eu), (kart-magazin.de)

18.10.2020 - Phil Colin Strenge holt Titel im Süddeutschen ADAC Kart Cup

Dreifach-Sieg beim Finale in Wackersdorf

Rennbericht von Björn Niemann (Fast-Media):

Ein perfektes Wochen­ende rundete Phil Colin Strenges starke Saison im Süd­deutschen ADAC Kart Cup ab. Im ober­pfälzischen Wackers­dorf siegte er nicht nur bei allen drei Saison­läufen, sondern sicherte sich auch den Titel in der Mini-Klasse. Daran möchte er nun kommende Woche beim Finale des bundes­weiten ADAC Kart Masters anschließen.

Bereits im Zeit­training zeigte der Energy-Corse Fahrer sein Potential. Mit einer klaren Bestzeit fuhr er auf die Pole-Position. Doch durch eine Spoiler­strafe verlor er den Spitzen­platz wieder und fiel in das Verfolger­feld zurück.

Phil Colin wird Süddeutscher Meister, © Björn Niemann

Der Pilot aus Unter­ensingen ging nur von Platz sechs aus in den ersten von drei Läufen. Schnell kam er aber wieder in der Führungs­gruppe an und fuhr souverän den Sieg nach Hause. Er distanzierte seine Gegner im Prokart Raceland auf über eine Sekunde.

Auch im zweiten Lauf am Sonnta­gmorgen war Phil in bestechender Form. Nun aus der ersten Reihe startend ließ der Förder­pilot des ADAC Württem­berg nichts mehr anbrennen und distanzierte sich vom gesamten Fahrer­feld um über fünf Sekunden.

Mit zwei Siegen im Gepäck ging es bestens gelaunt in den dritten Umlauf. Der Schützling des MCKT Kirchheim Teck fuhr wie bereits in den beiden Rennen zuvor die schnellste Renn­runde, setzte sich vom Feld ab und machte das perfekte Wochen­ende komplett.

"Besser hätte es nicht laufen können. Ich bin mega happy und möchte jetzt unbedingt diese Leistung beim ADAC Kart Masters nächste Woche wiederholen. Das war mein erster Titel und ich bin sehr stolz auf die Arbeit die ich aber auch mein Team dieses Jahr geleistet haben", freut sich Phil im Sieger­interview nach dem Rennen.

Im ADAC Kart Masters führt Phil ebenfalls das Gesamt­klassement an und hat mit den Ergebnissen vom Wochen­ende viel Selbst­vertrauen gesammelt, um voll in den Titel­kampf einzusteigen. Das Finale findet bereits in wenigen Tagen ebenfalls auf der Kartrenn­strecke des Prokart Raceland statt.

Björn Niemann, (fast-media.eu), (kart-magazin.de)

18.10.2020 - Louis Sprandel gewinnt Süddeutschen ADAC Kart Cup

Sieben Saisonsiege machen Wernauer zum Meister

Rennbericht von Björn Niemann (Fast-Media):

Ein nächstes Motor­sport­talent aus Wernau schickt sich an Siege und Meister­titel zu feiern. Louis Sprandel drückte in diesem Jahr der Bambini-Klasse seinen Stempel auf und holte sich nun beim Finale im ober­pfälzischen Wackersdorf die Meister­schale im Süddeutschen ADAC Kart Cup.

Louis Sprandel führt Feld der Bambini an, © Andreas Zagler

Bereits zu Jahres­beginn legte Louis Sprandel den Grund­stein für seinen Erfolg. Im Januar und Februar absolvierte er zahlreiche Tests, wurde dann aber auch durch die Corona-Pandemie in seiner Vorbereitung gestoppt. Für den Youngster aber kein Problem: Mit dem Saison­start in Bopfingen feierte er seinen ersten Doppel­sieg in diesem Jahr.

Bis zum Finale am vergangenen Wochen­ende in Wackersdorf war das Kart­talent auch noch bei Rennen in Straubing, Liedolsheim und Ampfing siegreich. Als Tabellen­führer reiste er zum Finale und hielt dort dem Druck der Favoriten­rolle stand.

Schon mit Rang zwei im Zeit­training gelang ihm ein guter Start und er münzte diesen in einen Sieg im ersten Rennen um. Einen kleinen Rückschlag gab es aber auch. Im zweiten Wertungs­lauf wurde er beim Start umgedreht und fiel weit zurück. Mit einer starken Aufhol­jagd machte er im Rennen aber elf Positionen gut und sah noch als Dritter die Zielflagge. Beflügelt von diesem Erfolg, preschte er im letzten Rennen des Jahres wieder an die Spitze. Leider hatte er im Ziel einen ausgelösten Front­spoiler und wurde nur als Zweiter gewertet.

Louis Sprandel wird Süddeutscher ADAC Kart Meister, © Andreas Zagler

Der Titel war ihm aber nicht mehr zunehmen! Als Zweiter der Tages­wertung baute er seine Position sogar noch aus und war im Meister­interview über­glücklich: "Ein großer Dank an alle die uns dieses Jahr unter­stützt haben. Vor­rangig meine Eltern und mein Team Ebert Motor­sport. Eine Saison als Meister zu beenden, ist wirklich toll und motiviert mich umso mehr für die Zukunft."

Bereits jetzt laufen für Louis die Planungen für 2021. Dann steigt der Schützling des MC Kirchheim Teck in die inter­nationale Mini-Klasse auf und tritt im über­regionalen ADAC Kart Masters an. Gleich­zeitig sind erste Einsätze im Ausland geplant. "Ich freue mich auf die neuen Aufgaben und Heraus­forderungen und möchte auch in der neuen Klasse wieder überzeugen", sagte der elfjährige Renn­fahrer abschließend.

Björn Niemann, (fast-media.eu), (kart-magazin.de)

11.10.2020 - Phil Colin Strenge verteidigt seine Meister­schaftsführung

Ein zweiter und ein dritter Platz beim ADAC Kart Masters in Ampfing

Rennbericht von Björn Niemann (Fast-Media):

Nach einem sehr erfolgreichen Trainings­wochen­ende beim SAKC in Ampfing reiste Phil Colin Strenge nicht nur als Meister­schafts­führender, sondern auch als Favorit zum dritten Lauf des ADAC Kart Masters nach Ampfing. Die schwierigen Wetter­bedingungen am Samstag machten das Wochen­ende für Phil zu einer großen Heraus­forderung, die er jedoch sehr gut meisterte.

Phil Colin Strenge auf der Strecke, © Björn Niemann

Auf der 1.063 Meter langen Strecke setzte Phil im Zeit­training das erste Ausrufe­zeichen. Bei noch trockener Strecke stellte er sein Energy Corse Kart auf den zweiten Platz. Dann begann der Regen und Phil fand in den Heats nicht in seinen Rhythmus. Trotzdem meisterte er die schwierigen Bedingungen ohne Zwischen­fälle und beendete die Heats auf Platz sieben und vier, was Start­position vier für das erste Finale am Sonntag bedeutete. Diese fand Sonntag­morgen auf trockener Strecke statt.

Der Pilot des MCKT Kirchheim Teck kam direkt besser zurecht und erreichte nicht nur den zweiten Platz im Ziel, sondern auch die schnellste Renn­runde. Dement­sprechend groß war die Motivation für das zweite Finale. Dieses war geprägt von einem spannenden Dreikampf an der Spitze. Nach vielen Wechseln an der Spitze ging Phil als Führender eines Dreierpulks in die letzte Runde. Doch beim Kampf um den Sieg kam es zu einer Kollision und der Baden-Württem­berger kam nur als dritter ins Ziel – seine Führung in der Meister­schaft baute er trotzdem aus.

Phil Colin mit Pokal, © Björn Niemann

Entsprechend zufrieden zeigte der Youngster im anschlie­ßenden Interview: "Klar, der Sieg war in greifbarer Nähe, aber die Mini Klasse ist so hart umkämpft, da passiert sowas manchmal. Ich habe das Beste aus dem Wochen­ende gemacht, viele Punkte gesammelt und mal wieder zwei Pokale mit nach Hause genommen. Ich freue mich jetzt auf Wackersdorf."

Im Prokart Raceland beginnt der Endspurt der Saison 2020. Der Schütz­ling des ADAC Württem­berg fährt dort den Double Header von SAKC und dem ADAC Kart Masters an den kommenden zwei Wochen­enden.

In beiden Meister­schaften geht er als Spitzen­reiter in die Rennen.

Björn Niemann, (fast-media.eu), (kart-magazin.de)

04.10.2020 - Samuel Derr gewinnt den Jugend­kart-Slalom in Backnang

Jugend­kart-Rennen, © MSC Backnang

Am 4. Oktober fand in Backnang ein Jugend­kart­slalom-Rennen statt. Wegen der Corona-Ein­schrän­kungen gibt es in diesem Jahr keine Regionalen Meister­schaften. Somit zählte heute für manche nur die Tages-Wertung.

Es kamen Teil­nehmer aus allen drei Regional­serien Rems-Murr, Unter­land-Hohen­lohe-Oden­wald und Alb-Donau-Schwarz­wald. Dies bescherte dem aus­richtenden Verein, dem MSC Backnang mit 84 Startern in den Klassen 0 bis 5 ein volles Haus.

Samuel Derr, © MSC Backnang

In der mit 23 Teil­nehmern stark besetzten Klasse 2 startete mit Samuel Derr der heute einzige Fahrer des MCKT.

Mit zwei schnellen und vor allem fehlerfreien Läufen und einem Vorsprung von 2,4 Sekunden konnte er diese Klasse deutlich gewinnen.

Ergebnisliste

Der MSC-Backnang hatte sich sehr gut auf diese Veran­staltung vorbereitet und ein umfang­reiches Hygiene­konzept erstellt. So bestand auf dem gesamten Veranstaltungs­gelände jederzeit für alle eine Tragepflicht für eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB). Es wurden Hand-Hygiene­mittel beim Betreten und Verlassen des Platzes sowie im Bereich der Bewirtung bereit­gestellt.

Die Ergebnisliste steht hier zum Download zur Verfügung

hjl

04.10.2020 - Dreifach-Sieg für Phil Colin Strenge in Ampfing

Tagessieg und Meister­schaftsführung im SAKC

Rennbericht von Björn Niemann (Fast-Media):

Am vergangenen Wochen­ende gastierte der Süddeutsche ADAC Kart Cup zum vorletzten Rennen auf dem Schwepper­mannring in Ampfing. In der Mini-Klasse mischte Phil Colin Strenge im Spitzen­pulk mit und holte sich am Ende einen starken Dreifach­erfolg. Gleichzeitig baute er seine Führung in der Meister­schaft aus.

Phil Colin Strenge, © Björn Niemann

Nach einer Woche Pause ging es für Phil Colin Strenge am vergangenen Wochen­ende wieder auf die Rennstrecke. In Ampfing wartete das vorletzte Rennen des Süd­deutschen ADAC Kart Cup. Dabei hatte der Youngster aus Unter­ensingen zu Beginn im freien Training Probleme in seinen Rhythmus zu finden. Trotzdem reichte es für ihn zur Pole-Position.

In insgesamt drei Rennen galt es den Platz an der Sonne zu verteidigen. Die Konkurrenz schlief aber auch nicht und so lieferte sich Phil im ersten Rennen einen tollen Fight um den Sieg. Am Ende bewies er taktisches Geschick und holte sich den Erfolg.

Einfacher waren die beiden Rennen am Sonntag. Diesmal schaffte er sich direkt auf den ersten Metern von seinen Verfolgern zu lösen und fuhr jeweils einen ungefährdeten Sieg nach Hause. Mit der maximalen Ausbeute auf der 1.063 Meter langen Strecke wurde er am Sonntag­abend als verdienter Tages­sieger gekürt und gab damit einen kleinen Vorgeschmack auf das kommende Wochen­ende statt­findende ADAC Kart Masters an gleicher Stelle.

"Mit dem Ergebnis kann man nur zufrieden sein. Darauf ausruhen dürfen wir uns aber nicht. Ich bin Erster im ADAC Kart Masters und möchte den Platz auch verteidigen. Wir müssen kommendes Wochen­ende genau so hart arbeiten, um dann erneut zu siegen", sagte der zehnjährige Youngster am Abend.

Björn Niemann, (fast-media.eu), (kart-magazin.de)

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